{"id":1500,"date":"2015-06-08T09:42:24","date_gmt":"2015-06-08T09:42:24","guid":{"rendered":"http:\/\/run.hwinter.de\/?p=1500"},"modified":"2015-06-09T20:13:57","modified_gmt":"2015-06-09T20:13:57","slug":"der-aufhaltbare-abstieg-des-rocknroll-san-diego-marathon","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/run.hwinter.de\/?p=1500","title":{"rendered":"Der (aufhaltbare) Abstieg des Rock\u00b4n\u00b4Roll San Diego Marathon"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/RocknRoll_San_Diego_Marathon_logo.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"  wp-image-1554 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/RocknRoll_San_Diego_Marathon_logo-640x379.jpg\" alt=\"Rock'n'Roll_San_Diego_Marathon_logo\" width=\"518\" height=\"307\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/RocknRoll_San_Diego_Marathon_logo-640x379.jpg 640w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/RocknRoll_San_Diego_Marathon_logo.jpg 882w\" sizes=\"(max-width: 518px) 100vw, 518px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Auch gro\u00dfartige Bestleistungen im Bereich der Altersklassen k\u00f6nnen nicht dar\u00fcber hinwegt\u00e4uschen, dass sich der legend\u00e4re<strong> San Diego Rock\u00b4n\u00b4Roll Marathon<\/strong> im freien Fall zur leistungssportlichen Bedeutungslosigkeit befindet. Die Veranstaltung, die im Jahr 1998 von <strong>Tim Murphy<\/strong> mit der Idee Laufsport und Musik zu kombinieren, ins Leben gerufen wurde, war bereits bei der ersten Auflage ein Riesenerfolg. 20000 Teilnehmer fanden sich damals an der Startlinie ein. Seit dieser Zeit befl\u00fcgelte die (Rock-)Musik die Teilnehmer auf der Strecke und nach dem Lauf gab es zum Abschlu\u00df Konzerte namhafter Stars aus der einschl\u00e4gigen Musikszene. Die Idee machte Schule und weitete sich schnell auf L\u00e4ufe in anderen St\u00e4dten der USA aus.<\/p>\n<p>Aber neben dem Spa\u00df und der Musik hat der Marathonlauf auch eine leistungssportliche Komponente, die von Anfang an in San Diego eine gro\u00dfe Rolle spielte. Der legend\u00e4re <strong>Mike Long<\/strong> und sein &#8220;Elite Racing&#8221; zeichneten f\u00fcr dieses Segment in San Diego verantwortlich. Durch seine vielf\u00e4ltigen Kontakte und engen Freundschaften zu vielen Athleten gelang es Long von Anfang an, Topathleten f\u00fcr diese Veranstaltung zu gewinnen. Bereits bei der zweiten Auflage erzielte der Kenianer<strong> Philip Taurus<\/strong> mit <strong>2:08:33<\/strong> eine zu jener Zeit internationale Topleistung. Dies schien damals der Startpunkt einer Entwicklung zu werden, neben dem sehr erfolgreichen Konzept des Breitensports den San Diego Marathon in der globalen Laufszene zu etablieren.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/mike-with-bogacheva-tarus.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"  wp-image-1562 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/mike-with-bogacheva-tarus-640x432.jpg\" alt=\"mike-with-bogacheva-tarus\" width=\"576\" height=\"389\" \/><\/a><span style=\"font-size: 12pt;\">Der legend\u00e4re Mike Long (Mitte) mit den Siegern des San Diego Marathon im Jahr 1999. Links: Irina Bogacheva, rechts: Philipp Taurus. Taurus lief damals den heute noch aktuellen Streckenrekord von 2:08:33.\u00a0 (c) Elite Racing<\/span><\/p>\n<p>Doch durch diverse Entwicklungen kam es dann &#8211; allerdings zun\u00e4chst noch mit erheblicher Verz\u00f6gerung &#8211; ganz anders. 2007 verstarb Long unerwartet und die bereits auf weitere Standorte ausgedehnte Serie von Rock\u00b4n\u00b4Roll Marathons wurde von der Competitor Group \u00fcbernommen, die das Engagement in den Lauf- und Ausdauersport vornehmlich mit den Augen eines Investors betrieb. Das f\u00fchrte zwar zu einer sehr erfolgreichen, fast inflation\u00e4ren \u00dcbernahme diverser Laufevents in den USA und sp\u00e4ter auch in Europa &#8211; man n\u00e4hert sich immer mehr der Millionengrenze von Teilnehmern pro Jahr in den Competitor Events &#8211; , f\u00fchrte aber auch zu einer Revision der Konzepte im sportlichen Bereich.<\/p>\n<p>Als man vor zwei Jahren zu dem Schluss kam, dass die Elitel\u00e4ufer vor allem von der kommerziellen Seite ein erheblicher Kostenfaktor darstellen, wurde dieses Segment rigoros zusammen gestrichen, um es den engagierten Breitensportlern zu \u00fcberlassen. Der Sturm der Entr\u00fcstung, der nach diesen Ma\u00dfnahmen Competitor entgegenblies, war so gewaltig, dass man schnell zur\u00fcckruderte. Allein der Verlust an Reputation in den Medien schien f\u00fcr die weitgehend finanziell orientierten Veranstalter Grund genug, zun\u00e4chst die Enscheidungen in aller Hast zu revidieren. Dazu geh\u00f6rte auch die erneute Zusammenarbeit mit Mike Turnbull, dem Nachfolger Mike Longs als Athletenkoordinator , der Competitor schon verlassen hatte.<\/p>\n<p>Wie sich die Dinge aktuell bei Competitor trotzdem entwickeln, kann man nur mit Sorge verfolgen. Die Ereignisse am vorletzten Sonntag in San Diego st\u00fctzen (leider) eine solche pessimistische Einsch\u00e4tzung. Denn die Aufmerksamkeit der Medien wird nun weniger durch absolute sportliche Topleistungen als mehr durch au\u00dfergew\u00f6hnliche Geschehnisse im Lifestyle-Segment sichergestellt.<\/p>\n<p>Und da kam den Veranstaltern die 92j\u00e4hrige (und 67 Tage alte) <strong>Herriette Thompson<\/strong> aus Charlotte (VA) gerade recht, die trotz diverser Krebserkrankungen als \u00e4lteste Frau in der Geschichte einen Marathon in der respektablen Zeit von 7:24:36 (7:22:05 netto) absolvierte. 16mal war Herriette in San Diego bereits dabei, im letzten &#8220;schraubte&#8221; sie den Weltrekord der W90 auf 7:07 Stunden. Diesmal war sie f\u00fcr die Veranstalter von so hoher Bedeutung, dass sie sogar in der Business Class nach Kalifornien eingeflogen und in den Tagen vor dem Lauf medial sehr wirksam pr\u00e4sentiert wurde.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/san-diego-2015-herniette-92y.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"  wp-image-1501 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/san-diego-2015-herniette-92y-544x640.jpg\" alt=\"san-diego-2015-herniette-92y\" width=\"473\" height=\"557\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/san-diego-2015-herniette-92y-544x640.jpg 544w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/san-diego-2015-herniette-92y.jpg 557w\" sizes=\"(max-width: 473px) 100vw, 473px\" \/><\/a><span style=\"font-size: 12pt;\">Herriette Thompson aus Charlotte (VA) ist nun mit 92 Jahren und 65 Tagen die \u00e4lteste Frau, die jemals einen vollen Marathon absolvierte.\u00a0 (c) Veranstalter<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/san-diego-2015-certificate-henriette.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"  wp-image-1502 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/san-diego-2015-certificate-henriette.jpg\" alt=\"san-diego-2015-certificate-henriette\" width=\"393\" height=\"490\" \/><\/a><span style=\"font-size: 12pt;\">Die Splits von Herriette Thompson<\/span> beim San Diego Marathon 2015.<\/p>\n<p>Zur gleichen Zeit wird der diesj\u00e4hrige Sieger des San Diego Marathons vermutlich seine Unterlagen von der Messe abgeholt haben. Kaum jemand wird ihn registriert haben, und bezahlt haben wird er seinen Start wohl auch selbst.<\/p>\n<p>Der leistungssportliche Fokus in San Diego lag in den letzten Jahren auf dem Halbmarathon. 2013 wurde dort Bernard Koech (KEN) mit 58:41 der drittschnellste L\u00e4ufer aller Zeiten, das zu gro\u00dfe Gef\u00e4lle im Schlu\u00dfpart verhinderte jedoch die Aufnahme dieser Leistung in die Bestenlisten. In diesem Jahr beschr\u00e4nkte man sich auf die US-Meisterschaften im Halbmarathon Master-Bereich. <strong>Meb Keflezighi<\/strong> als Topstar wurde in einem eigenartigen Rennen vom vermeintlichen Tempomacher Jordan Chipangame (ZIM) wieder eingeholt, der dann in 62:27 knapp gewann. Die Zeit von Keflezighi mit 62:29 kann als neuer US-Masterrekord wegen des Streckenprofils keine Anerkennung finden. Die Rekordausbeute mu\u00dfte sich so auf die Masters-Bestmarken f\u00fcr 15 km (44:23) und 10 Meilen (16093,44 m, 47:39) beschr\u00e4nken.<\/p>\n<p>Dagegen war das Leistungsniveau im Marathon gemessen an den Anspr\u00fcchen fr\u00fcherer Jahre zu Zeiten eines Mike Long nahezu erschreckend. Was in Vorberichten mit einem &#8220;marathon with less star power&#8221; gemeint war, konnte man dann am Zieleinlauf erleben. Nachdem bereits im letzten Jahr mit einer Siegerzeit von 2:23:50 das Niveau stark absackte, gab es diesmal einen dramatischen Fall in fast breitensportliche Dimensionen. <strong>Igor Campos<\/strong> aus dem kalifornischen Chula Vista gewann in <strong>2:37:05<\/strong>, die beste Frau folgte bereits gut 4 Minuten sp\u00e4ter. Igor gab sicher sein Bestes und geh\u00f6rt nicht zur Gattung der Elitel\u00e4ufer, aber eine Siegerzeit fast eine halbe Stunde hinter dem Streckenrekord ist f\u00fcr einen Marathon dieser G\u00fcte kaum nachzuvollziehen und nahezu blamabel.<\/p>\n<p>Verst\u00e4ndlich wird dieses Resultat &#8211; und das ist die eigentliche Relevanz dieser Leistung -, wenn man erfahren muss, wie der Veranstalter durch gezielte Reduzierung der Preisgelder und den Verzicht auf die Einladung ad\u00e4quater Elitefelder dies sehr bewusst steuert. Damit setzt einer der gr\u00f6\u00dften Player in der globalen &#8220;Lauf-Industrie&#8221; ganz bewusst Zeichen gegen den Hochleistungssport im Stra\u00dfenlauf. Man kann das auch noch treffender ausdr\u00fccken: In der Gewinn-Maximierung von Stra\u00dfenlauf-Veranstaltungen sind Elitel\u00e4ufer ein unn\u00f6tiger Kostenfaktor. Die Competitor Group scheint bis auf wenige Ausnahmen, diesen Weg konsequent zu beschreiten.<\/p>\n<p>Dabei geht man davon aus, dass diese Entwicklungen den &#8220;die Einnahmen einbringenden Massen&#8221; weitgehend gleichg\u00fcltig sind. In der Tat kann man sich fragen, was es bringt, wenn eine Horde ostafrikanischer Topathleten meilenweit vor dem Rest des Feldes vorwegrennen und daf\u00fcr \u00fcppige Preisgelder kassieren.<\/p>\n<p>In San Diego hat man offensichtlich diese Frage aus kaufm\u00e4nnischer Sicht beantwortet. Ob sich dies am Ende auch &#8220;auszahlt&#8221;, wird sich zeigen m\u00fcssen. Die Sponsoren halten momentan der Veranstaltung noch die Treue, das lokale Fernsehen ist aber bereits aus einer ausf\u00fchrlichen Berichterstattung ausgestiegen.<\/p>\n<p>Man wird aufmerksam verfolgen m\u00fcssen, inwieweit diese Entwicklungen Schule machen und auch auf weitere Veranstaltungen \u00fcbergreifen. Bei vielen von Competitor zu verantwortenden Rennen wie Tempe\/Arizona oder Seattle sind \u00e4hnliche Tendenzen unverkennbar. Man kann das auch mit Begriffen aus der Arbeitswelt formulieren: <strong>Die &#8220;Arbeitspl\u00e4tze&#8221; f\u00fcr Hochleistung-Athleten aus vornehmlich ostafrikanischen Regionen werden bei Competitor konsequent abgebaut.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Was in San Diego mit gro\u00dfem Engagement und K\u00f6nnen Ende des letzten Milleniums so erfolgreich gestartet wurde, findet nach 18 Ausgaben ein j\u00e4hes Endes. Man erfreut sich an r\u00fcstigen Senioren\/innen und nimmt bewusst in Kauf, dass es bei der ganzen Aktion einen gro\u00dfen Verlierer gibt: Den (Leistungs-)Sport.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Der globalen Marathonszene stehen diesbez\u00fcglich ereignisreiche Jahre ins Haus.<\/strong><\/p>\n<p>Die Siegerzeiten beim San Diego Marathon in den letzten Jahren veranschaulichen den zunehmenden leistungsportlichen Niedergang in den letzten drei Jahren:<\/p>\n<table class=\" aligncenter\" style=\"width: 750px;\">\n<tbody>\n<tr>\n<td>2008<\/td>\n<td>Simon Wangi<\/td>\n<td>KEN<\/td>\n<td>2:10:07<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>2009<\/td>\n<td>Khalid Boumlili<\/td>\n<td>MAR<\/td>\n<td>2:11:16<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>2010<\/td>\n<td>Richard Limo<\/td>\n<td>KEN<\/td>\n<td>2:09:56<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>2011<\/td>\n<td>Terfa Negeri<\/td>\n<td>ETH<\/td>\n<td>2:11:18<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>2012<\/td>\n<td>Nixon Machichim<\/td>\n<td>KEN<\/td>\n<td>2:10:03<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>2013<\/td>\n<td>Simon Njoroge<\/td>\n<td>KEN<\/td>\n<td>2:15:00<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>2014<\/td>\n<td>Ben Bruce<\/td>\n<td>USA<\/td>\n<td>2:23:50<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>2015<\/strong><\/td>\n<td><strong>Igor Campos<\/strong><\/td>\n<td><strong>USA<\/strong><\/td>\n<td><strong>2:37:05<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auch gro\u00dfartige Bestleistungen im Bereich der Altersklassen k\u00f6nnen nicht dar\u00fcber hinwegt\u00e4uschen, dass sich der legend\u00e4re San Diego Rock\u00b4n\u00b4Roll Marathon im freien Fall zur leistungssportlichen Bedeutungslosigkeit befindet. 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