{"id":14827,"date":"2018-10-01T09:35:12","date_gmt":"2018-10-01T09:35:12","guid":{"rendered":"http:\/\/run.hwinter.de\/?p=14827"},"modified":"2018-10-01T21:16:03","modified_gmt":"2018-10-01T21:16:03","slug":"anmerkungen-zum-45-bmw-berlin-marathon-am-16-september-2018-eliud-kipchoge-auf-paulas-spuren","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/run.hwinter.de\/?p=14827","title":{"rendered":"Anmerkungen zum 45. BMW Berlin Marathon am 16. September 2018:  Eliud Kipchoge &#8211; Auf &#8220;Paulas Spuren&#8221;"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-14186 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/b-mar-2018-logo.jpg\" alt=\"b-mar-2018-logo\" width=\"263\" height=\"194\" \/><\/p>\n<p>Als <strong>Eliud Kipchoge<\/strong> (KEN) am vorletzten Sonntag nach <strong>2:01:39<\/strong> (zwei Stunden, eine Minute und neununddrei\u00dfig Sekunden) das Zielband beim<strong> 45. BMW Berlin Marathon<\/strong> zerriss, hatte der zweifellos beste Marathonl\u00e4ufer der Gegenwart &#8211; vermutlich sogar aller Zeiten &#8211; den Marathonlauf bei den M\u00e4nnern in eine neue Dimension gehievt. <!--more-->Und sofort dr\u00e4ngen sich Vergleiche mit dem Fabel-Weltrekord bei den Frauen auf, den die Lauflegende<strong> Paula Radcliffe<\/strong> (GBR) im Jahr 2003 mit <strong>2:15:25<\/strong> beim London Marathon erzielte. <strong>Mit 15 Jahren Versp\u00e4tung scheint es nun auch bei den M\u00e4nnern eine &#8220;Paula&#8221; \u00fcber die K\u00f6nigsdistanz der Leichtathletik von 42195 m L\u00e4nge zu geben.<\/strong> Die Parallelen im Vergleich der beiden Ausnahmeathleten sind mehr als verbl\u00fcffend.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-14771 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/b-mar-2018-eliud-2-41h-427x640.jpg\" alt=\"b-mar-2018-eliud-2-41h\" width=\"305\" height=\"457\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/b-mar-2018-eliud-2-41h-427x640.jpg 427w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/b-mar-2018-eliud-2-41h-768x1152.jpg 768w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/b-mar-2018-eliud-2-41h-800x1200.jpg 800w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/b-mar-2018-eliud-2-41h.jpg 1000w\" sizes=\"(max-width: 305px) 100vw, 305px\" \/><span style=\"font-size: 12pt;\">Eliud Kipchoge ist seit dem 16. September der schnellste Marathonl\u00e4ufer aller Zeiten. (c) S. Hartnett<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p>Und das beginnt bereits mit der Verbesserung der vorherigen Rekordmarken in kaum f\u00fcr m\u00f6glich gehaltene H\u00f6hen. &#8220;Quantensprung&#8221; ist diesbez\u00fcglich die v\u00f6llig falsche Bezeichnung, meint der doch die Ver\u00e4nderung um das kleinst m\u00f6gliche (Energie-)Quantum. Genau das Gegenteil war der Fall, und der Begriff &#8220;Pulverisierung&#8221; &#8211; wenn auch \u00fcbertrieben &#8211; ist schon weit angebrachter. Bezogen auf die bestehenden Rekorde steigerte Paula im Jahr 2003 ihre eigene Bestmarke um satte 1:53 Minuten und auch Eliud verbesserte die Marke seines Landsmanns Dennis Kimetto mit 1:18 um \u00fcber eine Minute. <strong>Dies sind relative Verbesserungen von 1,39 % bzw. 1,06 %.<\/strong> Nur zum Vergleich: Ein neuer &#8220;Usain Bold&#8221; m\u00fcsste im Bereich von 9:45 sec rennen, um auf der 100 m-Sprintstrecke \u00e4hnliches zu vollbringen. Dabei rennt die Weltelite im Sprint schon dem aktuellen Rekord von 9,58 sec scheinbar hoffnungslos hinterher.<\/p>\n<p>Interessant ist auch, dass bereits vor ihren Ausnahmel\u00e4ufen sowohl Paula als auch Eliud den jeweiligen Weltrekorden recht nahe kamen, bzw. diesen sogar schon in ihrem Besitz hatte. Bei Paula war dies bei ihrem Deb\u00fct im Marathon im April 2002 der Fall, wo sie sich in 2:18:56 beim London Marathon an die globale Bestmarke von Catherine Ndereba (KEN) bis auf 9 Sekunden n\u00e4herte. Bereits im Oktober holte sie sich dann in der Eisesk\u00e4lte von Chicago mit 2:17:18 den Weltrekord, den sie ein halbes Jahr sp\u00e4ter mit 2:15:25 in bis heute nicht mehr erreichte H\u00f6hen entf\u00fchrte. Zuvor hatte 2001 Naoko Takahashi (JPN) mit 2:19:46 in Berlin die Schallmauer von 2:20 Stunden als erste Frau unterboten. Eine Woche sp\u00e4ter verlor sie in Chicago den Rekord an Ndereba, ein Jahr sp\u00e4ter steigerte Paula diesen Rekord erstmals, bevor es ein weiteres halbes Jahr den Sprung in 2:15er-Regionen gab.<\/p>\n<p>Danach war es mit der Weltrekord-Hatz bei den Frauen vorbei. Selbst <strong>Mary Keitany<\/strong> (KEN) lief mit ihrem &#8220;Nur-Frauen-Weltrekord&#8221; von 2:17:01 in London im letzten Jahr Paulas Rekordzeit um L\u00e4ngen hinterher. 15 Jahre hat Paulas Marke bereits gehalten, vermutlich d\u00fcrften noch viele Jahre ins Land gehen, bevor eine Frau den vollen Marathon noch schneller rennen wird. Auch eine andere Lauflegende, Tirunesh Diababa (ETH), hatte in Berlin &#8211; im gleichen Lauf wie Eliud &#8211; auch nicht in Ans\u00e4tzen das Potential, Paulas Rekord zu gef\u00e4hrden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-1155 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/llondon-2015-paula-finish-640x553.jpg\" alt=\"llondon-2015-paula-finish\" width=\"478\" height=\"413\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/llondon-2015-paula-finish-640x553.jpg 640w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/llondon-2015-paula-finish.jpg 1100w\" sizes=\"(max-width: 478px) 100vw, 478px\" \/><span style=\"font-size: 12pt;\">Paula Radcliffes Abschieds-Marathon im April 2015 in London. (c) H. Winter<\/span><\/p>\n<p>Bei den M\u00e4nner k\u00f6nnten sich die Dinge nach dem 16. September 2018 \u00e4hnlich entwickeln. Nach dem ersten (offiziellen) Weltrekord von 2:04:55 durch<strong> Paul Tergat<\/strong> (KEN) im Jahr 2003 in Berlin, dauerte es zwar vier Jahr bis ihm sein Erzrivale <strong>Haile Gebrselassie<\/strong> (ETH) mit 2:04:26 diesen Rekord abnahm. Aber schon ein Jahr sp\u00e4ter lief Haile &#8211; wieder in Berlin &#8211; mit 2:03:59 als erster Mensch unter 2:04 Stunden. 2011 ging es in Berlin &#8211; wo man die Weltrekorde der M\u00e4nner faktisch im Monopol verwaltet &#8211; weiter. <strong>Patrick Makau<\/strong> (KEN) besiegte Haile und lief mit 2:03:38 einen Weltrekord, den ihm bereits zwei Jahre sp\u00e4ter <strong>Wilson Kipsang<\/strong> (KEN) mit 2:03:23 abnahm. Dabei f\u00fcgte Kipsang dem Mann, der jetzt f\u00fcr die Schlagzeilen sorgte, die einzige Niederlage in seiner damals noch jungen Marathon-Karriere zu.<\/p>\n<p>Bereits ein Jahr sp\u00e4ter war auch diese Marke Geschichte, die im Jahr 2014 <strong>Dennis Kimetto<\/strong> (KEN) schrieb. Mit 2:02:57 unterbot der junge Kenianer eine weitere Schallmauer. Danach rannte die Lauflegende im Crosslauf und auf den Bahnlangstrecken Kenenisa Bekele (KEN) mit 2:03:03 und auch Eliud Kipchoge mit 2:03:05 &#8211; diesbez\u00fcglich eine weitere Parallele zu Radcliffe &#8211; dicht an Kimettos Marke heran, aber erst 2018 sollte dieser Rekord durch Kipchoge fallen. Nach dessen Ausnahmeleistung auf den Stra\u00dfen Berlins k\u00f6nnte es in Sachen Weltrekord-Jagd nun auch bei den M\u00e4nnern f\u00fcr lange Zeit vorbei sein. F\u00fcr beide Geschlechter ist der Weltrekord nun in einem Regime angekommen, dass f\u00fcr ernsthafte Angriffe auf die Rekorde ein Anlaufen der Halbdistanz in Zeiten erfolgen m\u00fcssen, die ausnahmslos in das Segment &#8220;Selbstmord-Kommando&#8221; einzuordnen sind.<\/p>\n<p>Die sehr \u00e4hnliche Renntaktik bei den Rekordl\u00e4ufen von Radcliffe und Kipchoge legen nahe, dass Zeiten in diesen Regionen kaum noch im Rahmen eines \u00fcblichen Wettlaufs zu erzielen sind. W\u00e4hrend Konkurrenz fast immer zu einem Taktieren um den Sieg verleitet, wurden die Fabelzeiten in Rennen mit\/gegen die Uhr erzielt. Schon nach dem ersten Kilometer hatten sich damals Radcliffe und nun Kipchoge von allen konkurrierenden Mitl\u00e4ufern verabschiedet. Nur die Tempomacher, die auch bei Paula M\u00e4nner waren, liefen unterst\u00fctzend mit, wobei Paula fast auf der ganzen Distanz Begleitung hatte, w\u00e4rend Kipchoge schon nach 25 km ganz allein ein Rennen gegen die Uhr bestritt.<\/p>\n<p>Dass beide Athleten diese au\u00dfergew\u00f6hnlichen Belastungen \u00fcber die volle Distanz erbringen konnten, zeigen die eindrucksvollen negativen Splits: Radcliffe erreichte den Halbmarathon nach 1:08:02 und lief danach die zweite H\u00e4lfte in 1:07:23 deutlich (39 Sekunden) schneller; bei Kipchoge lautet die Bilanz 1:01:05 f\u00fcr die erste H\u00e4lfte, 1:00:34 f\u00fcr Part 2, der somit 31 Sekunden flotter war. Auch die detaillierte Analyse der (Zeit-)Projektionen ins Ziel belegen eindrucksvoll, dass in beiden F\u00e4llen die Fahrt nach der H\u00e4lfte immer schneller wurde und keine Anzeichen von leistungshemmender Ersch\u00f6pfung (positives Differential der projizierten Zeiten) sichtbar wurden. Vermutlich ist dies genau die Herangehensweise, derartige Rekorde zu erzielen. Aber so logisch das klingt, muss dies auch von den Sportlern umgesetzt werden. Und da sind Paula und Eliud ohne Zweifel Ausnahmeerscheinungen auf der Marathonstrecke. <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-14867 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/proj-kichoge2018-radcliffe2003-640x450.jpg\" alt=\"proj-kichoge2018-radcliffe2003\" width=\"640\" height=\"450\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/proj-kichoge2018-radcliffe2003-640x450.jpg 640w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/proj-kichoge2018-radcliffe2003-768x540.jpg 768w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/proj-kichoge2018-radcliffe2003-1200x844.jpg 1200w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/proj-kichoge2018-radcliffe2003.jpg 1710w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><span style=\"font-size: 12pt;\">Vergleich der projizierten Zeiten im Ziel bei den Weltrekord-L\u00e4ufen von Radcliffe im Jahr 2003 (rote Symbole) und Kipchoge im Jahr 2018 (blaue Symbole). (c) H. Winter<\/span><\/p>\n<p>Mit Ausnahme von Kipchoge bei den M\u00e4nnern sind kein L\u00e4ufer oder keine L\u00e4uferin auszumachen, die auch nur in Ans\u00e4tzen die aktuellen Weltrekorde gef\u00e4hrden k\u00f6nnten. Die schlechte Nachricht f\u00fcr die Veranstalter der gro\u00dfen Marathonevents lautet seit dem 16. September 2018: Das Aufmerksamkeit in der \u00d6ffentlichkeit erzeugende Gerede eines Angriffs auf Weltrekorde im Marathonlauf kann man sich weitgehend sparen. Selbst im Vergleich zum gehobenen Niveau &#8211; dazu geh\u00f6rt z.B. die einmalige Bilanz vom Dubai Marathon im Januar dieses Jahres, wo sieben L\u00e4ufer unter 2:05 Stunden blieben &#8211; ist die globale Rekordmarke mit 2:01:39 in unerreichbare Ferne ger\u00fcckt.<\/p>\n<p>Es sei denn, Kipchoge findet noch einmal die Motivation, unter Regel konformen Bedingungen auf die Jagd nach seinem eigenen Rekord zu gehen. W\u00e4hrend Paula im Jahr 2015 ihre Karriere beendete und ihre Fabelzeit auch nicht in Ans\u00e4tzen mehr erreichte, wird Kipchoge auch nach seinem ersten Weltrekord \u00fcberhaupt sicherlich noch einige Jahre aktiv bleiben. Im Gegensatz zu Paula k\u00f6nnte Eliud \u00fcber das Potential verf\u00fcgen, auch seinen Fabel-Weltrekord noch weiter zu steigern. Dazu geh\u00f6rt die ph\u00e4nomenale Eigenschaft Kipchoges als wahrer Team-Player, alle leistungsf\u00f6rdernden Aspekte konsequent zu optimieren.<\/p>\n<p>Basierend auf einer hochgradigen mentalen St\u00e4rke, beginnt dies bei den Zeitinformationen, die er in Anlehnung an das &#8220;Breaking2 Projekt&#8221; zu Beginn sogar alle 200 m bekam, die zus\u00e4tzlichen Verpflegungspunkte, ein penibles Laufen auf der &#8220;Blauen Linie&#8221; und weitere Dinge, die der Veranstalter f\u00fcr Kipchoge auf einer der geeignetsten Stecken m\u00f6glich machte. Dazu kommen sein sehr zielgerichtetes Training in einer gut funktionierenden Gruppe und sein gro\u00dfartiger Coach Patrick Sang. Der Weltrekord im Marathon bedeutete Kipchoge augenscheinlich so viel, dass er selbst, als der Rekord schon eine &#8220;sichere Sache&#8221; war, nicht &#8220;Bubka-like&#8221; die Verbesserung in Grenzen hielt, sondern auch in der Schlussphase alles gab, um ein optimales &#8211; f\u00fcr lange Zeit vielleicht unerreichbares &#8211; Resultat zu erzielen. Auch diesbez\u00fcglich sind die Parallelen zu Paula evident!<\/p>\n<p>Und wie geht es mit der Rekordjagd im Marathon der M\u00e4nner weiter? Wie schon ausgef\u00fchrt, aktuell gibt es neben Kipchoge keinen L\u00e4ufer, der in seine Regionen vordringen kann. Selbst Superstar Kenenisa Bekele d\u00fcrfte sich am 21. Oktober in Amsterdam vergeblich m\u00fchen, um Kipchoges Zeit zu gef\u00e4hrden. Dass aber Kipchoge ggfs. doch noch eine Chance hat, noch etwas schneller zu laufen (was er ja unter nicht Regel konformen Bedingungen in Monza mit 2:00:25 demonstrierte), ist auf der Basis der \u00e4u\u00dferen Bedingungen bei seinem Rekordlauf nicht ganz unwahrscheinlich. Denn abgesehen von g\u00fcnstigen Temperaturen um 14\u00b0C und wenig Wind, war es vor allem ein Taupunkt von 10\u00b0C (zu hohe Luftfeuchte), der keinesfalls f\u00fcr eine Ausdauer-H\u00f6chstleistung optimal war. Dies belegen auch die schw\u00e4cheren Zeiten von Kipchoges &#8220;Mitl\u00e4ufer&#8221; in Berlin.<\/p>\n<p>Bei solchen Bedingungen arbeitet die K\u00fchlung des K\u00f6rpers des Athleten im Sinne einer W\u00e4rme-Kraft-Maschine zu etwa 30% weniger effektiv als bei geringer Luftfeuchte, da dieser Anteil des Schweisses nicht verdunstet und durch den fehlenden Phasen\u00fcbergang nicht sehr effektiv k\u00fchlt, sondern als Wasser ohne diese Wirkung vom Athleten heruntertropft. Auch Kipchoge kann diesen simplen thermodynamischen Fakten nicht v\u00f6llig davonlaufen, wie des Grafik des Vergleichs der projizierten Endzeiten beim London Marathon mit dem Berlin Marathon in diesem Jahr sehr deutlich aufzeigt. Im April lag bei dem ungew\u00f6hlnlich warmen Wetter in London der Taupunkt bei 14\u00b0C, so dass fast 50% des ausgeschwitzten Wassers nicht zu K\u00fchlung beitragen konnte.<\/p>\n<p>Beim Halbmarathon lag Kipchoge in den beiden Rennen bis auf wenige Sekunden gleichauf, dann zeigte der Substanzverlust aber auch bei dem Ausnahmel\u00e4ufer Wirkung &#8211; das war allerdings im Vorfeld auch zu erwarten. In der ganzen Phase des restlichen Rennens war er aus den benannten Gr\u00fcnden nicht mehr in der Lage das Tempo in das Regime eines negativen Differentials zu dr\u00fccken. Bei entsprechend geringer Luftfeuchte best\u00fcnden sogar gegen\u00fcber dem Lauf in Berlin am 16. September 2018 deutliche Vorteile. Da Kipchoge ferner nun wei\u00df, dass er sich in einem Sololauf auf seine St\u00e4rken verlassen kann, k\u00f6nnte er bei entsprechenden Bedingungen in einem weiteren reinen &#8220;Zeitlauf&#8221; im Rahmen eines Stadt-Marathon (Berlin oder auch Dubai) die Barriere von 2:01-Stunden angehen.<img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-14888 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/proj-kichoge-berlin-london2018--640x450.jpg\" alt=\"proj-kichoge-berlin-london2018-\" width=\"640\" height=\"450\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/proj-kichoge-berlin-london2018--640x450.jpg 640w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/proj-kichoge-berlin-london2018--768x540.jpg 768w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/proj-kichoge-berlin-london2018--1200x844.jpg 1200w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/proj-kichoge-berlin-london2018-.jpg 1710w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><span style=\"font-size: 12pt;\">Vergleich der projizierten Zeiten im Ziel bei den L\u00e4ufen von Kipchoge in London (rote Symbole) und in Berlin <\/span><span style=\"font-size: 12pt;\">(blaue Symbole) <\/span><span style=\"font-size: 12pt;\">im Jahr 2018 . (c) H. Winter<\/span><\/p>\n<p>Zu solchen Pl\u00e4nen \u00e4u\u00dferte sich Kipchoge gegen\u00fcbe Xinhua nach seiner R\u00fcckkehr nach Kenia noch nicht: &#8220;I will handle the pressure and remain normal. I want to get back to my life and train normally. It was first a dream but now after doing it, I believe. It is now a reality that I broke the world record. I don&#8217;t like to gloat and live large. I believe the record was set in Berlin and all the 45 million Kenyans and other fans saw it. I prefer to remain silent because it was a record that Kenya will be proud of and own it for some time. It was my work to go for it, now Kenyans can be happy for it.&#8221; Und sein Coach Patrick Sang f\u00fcgte hinzu: &#8220;There is no secret about him other than to say he is a disciplined runner. He is honest and always has his focus and plans. From a humble beginning, he has built his name and it is important that he safeguards it.&#8221;<\/p>\n<p>Damit ist eigentlich alles gesagt. Vielleicht wurde die Diskussion um den &#8220;2 Stunden-Marathon&#8221; durch Eliuds Lauf wieder befeuert, kam er doch bis auf 1:40 Minuten ein ganzes St\u00fcck n\u00e4her an diese Traumbarriere des Sports unter regul\u00e4ren Bedingungen heran. Seit etlichen Jahren analysiert der ehemalige deutsche Topl\u00e4ufer Herbert Steffny auf seiner Homepage (www.herbertsteffny.de) diese Thematik, wobei er auf der Basis einer simplen Regression von Welt-Jahresbestzeiten den &#8220;Sub-2Stunden-Marathon&#8221; nun f\u00fcr das Jahr 2028 vorhersagt. Dabei liegt Eliuds Zeit sogar unterhalb seiner Regressionskurve. Wie dem auch immer sei, Paulas Bestmarke hatte bereits 15 Jahre Bestand, bei Eliuds Rekord w\u00e4ren das nach Steffny 10 Jahre.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-14870 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/Marathon-Weltrekordentwicklung-1970_2018-640x481.jpg\" alt=\"Marathon Weltrekordentwicklung 1970_2018\" width=\"570\" height=\"428\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/Marathon-Weltrekordentwicklung-1970_2018-640x481.jpg 640w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/Marathon-Weltrekordentwicklung-1970_2018-768x577.jpg 768w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/Marathon-Weltrekordentwicklung-1970_2018.jpg 1000w\" sizes=\"(max-width: 570px) 100vw, 570px\" \/><span style=\"font-size: 12pt;\">Grafik zum Marathon unter 2 Stunden mit freundlicher Genehmigung von Herbert Steffny. (c) H. Steffny, www.herbertsteffny.de<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p>Es ist aber nicht auszuschlie\u00dfen, dass diese Marke schon fr\u00fcher f\u00e4llt. Eliud h\u00e4tte ja nun ein neues Ziel, das er konsequent angehen k\u00f6nnte. Wenn man miterlebt hat, wie er das Unternehmen &#8220;Weltrekord&#8221; erfolgreich angegangen ist und abgeschlossen hat, dann k\u00f6nnte man ihm auch seinen n\u00e4chsten Schritt durchaus zutrauen.<\/p>\n<table class=\" aligncenter\" style=\"width: 650px;\">\n<tbody>\n<tr>\n<td colspan=\"4\"><strong>Die Bilanz der Marathon-L\u00e4ufe von Eliud Kipchoge:<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\u00a0Zeit<\/td>\n<td>\u00a0Ort &#8211; Datum<\/td>\n<td>Platz<\/td>\n<td>ewige BL<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><em>(2:00:25)<\/em><\/td>\n<td><em>Monza 6.05.2017<\/em><\/td>\n<td><em>1<\/em><\/td>\n<td>&#8211;<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>2:01:39<\/td>\n<td>Berlin 16.09.2018<\/td>\n<td>1<\/td>\n<td>1<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>2:03:05<\/td>\n<td>London 24.04.2016<\/td>\n<td>1<\/td>\n<td>5<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>2:03:32<\/td>\n<td>Berlin 24.09.2017<\/td>\n<td>1<\/td>\n<td>10<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>2:04:00<\/td>\n<td>Berlin 27.09.2015<\/td>\n<td>1<\/td>\n<td>19<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>2:04:05<\/td>\n<td>Berlin 29.09.2013<\/td>\n<td><strong>2<\/strong><\/td>\n<td>22<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>2:04:11<\/td>\n<td>Chicago 12.10.2014<\/td>\n<td>1<\/td>\n<td>26<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>2:04:17<\/td>\n<td>London 22.04.2018<\/td>\n<td>1<\/td>\n<td>31<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>2:04:42<\/td>\n<td>London 26.04.2015<\/td>\n<td>1<\/td>\n<td>44<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>2:05:00<\/td>\n<td>Rotterdam 13.04.2014<\/td>\n<td>1<\/td>\n<td>70<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>2:05:30<\/td>\n<td>Hamburg 21.04.2013<\/td>\n<td>1<\/td>\n<td>105<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>2:08:44<\/td>\n<td>Rio de Janeiro 21.08.2016<\/td>\n<td>1-G<\/td>\n<td>1310<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p><span style=\"font-size: 12pt;\">Die einmalige Marathon-Bilanz des Eliud Kipchoge: ALLE Marathon beendet, alle bis auf einen (Berlin 2013) gewonnen, alle bis auf 2 Marathon in 2:05:00 oder schneller, 2:05:30 war Deb\u00fct und 2:08:44 Meisterschaftsrennen bei Olympischen Spielen.\u00a0 <\/span><\/p>\n<table class=\" aligncenter\">\n<tbody>\n<tr>\n<td colspan=\"5\"><strong>Die Splits von Eliud Kipchoge bei Berlin Marathon 2018:<br \/>\n<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>distance<\/strong><\/td>\n<td><strong>\u00a0split <\/strong><\/td>\n<td><strong>last km<\/strong><\/td>\n<td><strong>last 5 km<\/strong><\/td>\n<td><strong>projection<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>0,2 km<\/td>\n<td>0:31<\/td>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<td>(2:34)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>0,4 km<\/td>\n<td>1:03<\/td>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<td>(2:37)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>0,6 km<\/td>\n<td>1:37<\/td>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<td>(2:41)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>0,8 km<\/td>\n<td>2:10<\/td>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<td>(2:43)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>1 km<\/td>\n<td>2:44<\/td>\n<td>2:44<\/td>\n<td><\/td>\n<td>1:55:37<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>1,2 km<\/td>\n<td>3:19<\/td>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<td>(2:46)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>1,4 km<\/td>\n<td>3:55<\/td>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<td>(2:48)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>1,6 km<\/td>\n<td>4:30<\/td>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<td>(2:49)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>1,8 km<\/td>\n<td>5:06<\/td>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<td>(2:50)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>2 km<\/td>\n<td>5:43<\/td>\n<td>\u00a02:58<\/td>\n<td><\/td>\n<td>\u00a02:00:28<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>2,5 km<\/td>\n<td>7:08<\/td>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<td>2:00:22<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>3 km<\/td>\n<td>8:36<\/td>\n<td>2:53<\/td>\n<td><\/td>\n<td>2:00:53<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>3,5 km<\/td>\n<td>10:03<\/td>\n<td>2:55<\/td>\n<td><\/td>\n<td>2:01:13<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>4 km<\/td>\n<td>11:30<\/td>\n<td>2:54<\/td>\n<td><\/td>\n<td>2:01:14<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>4,5 km<\/td>\n<td>12:57<\/td>\n<td>2:53<\/td>\n<td><\/td>\n<td>2:01:22<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>5 km<\/strong><\/td>\n<td><strong>14:25<\/strong><\/td>\n<td><strong>\u00a02:55<\/strong><\/td>\n<td><strong>14:25<\/strong><\/td>\n<td><strong>2:01:37<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>5,5 km<\/td>\n<td>15:52<\/td>\n<td>2:55<\/td>\n<td><\/td>\n<td>2:01:43<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>6 km<\/td>\n<td>17:19<\/td>\n<td>\u00a02:55<\/td>\n<td><\/td>\n<td>2:01:49<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>6,5 km<\/td>\n<td>18:46<\/td>\n<td>2:54<\/td>\n<td><\/td>\n<td>2:01:51<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>7 km<\/td>\n<td>20:15<\/td>\n<td>2:56<\/td>\n<td><\/td>\n<td>2:02:06<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>7,5 km<\/td>\n<td>21:42<\/td>\n<td>2:56<\/td>\n<td><\/td>\n<td>2:02:06<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>8 km<\/td>\n<td>23:10<\/td>\n<td>2:54<\/td>\n<td><\/td>\n<td>2:02:10<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>8,5 km<\/td>\n<td>24:37<\/td>\n<td>2:55<\/td>\n<td><\/td>\n<td>2:02:10<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>9 km<\/td>\n<td>26:05<\/td>\n<td>2:56<\/td>\n<td><\/td>\n<td>2:02:19<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>9,5 km<\/td>\n<td>27:33<\/td>\n<td>2:56<\/td>\n<td><\/td>\n<td>2:02:24<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>10 km<\/strong><\/td>\n<td><strong>29:01<\/strong><\/td>\n<td>\u00a02:56<\/td>\n<td>\u00a0<strong>14:36<\/strong><\/td>\n<td>2:02:27<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>10,5 km<\/td>\n<td>30:29<\/td>\n<td>2:55<\/td>\n<td><\/td>\n<td>2:02:29<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>11 km<\/td>\n<td>31:56<\/td>\n<td>2:55<\/td>\n<td><\/td>\n<td>2:02:30<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>11,5 km<\/td>\n<td>33:27<\/td>\n<td>2:58<\/td>\n<td><\/td>\n<td>2:02:42<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>12 km<\/td>\n<td>34:52<\/td>\n<td>2:56<\/td>\n<td><\/td>\n<td>\u00a02:02:35<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>12,5 km<\/td>\n<td>36:19<\/td>\n<td>2:52<\/td>\n<td><\/td>\n<td>2:02:35<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>13 km<\/td>\n<td>37:48<\/td>\n<td>2:56<\/td>\n<td><\/td>\n<td>\u00a02:02:40<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>13,5 km<\/td>\n<td>39:15<\/td>\n<td>2:57<\/td>\n<td><\/td>\n<td>2:02:42<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>14 km<\/td>\n<td>40:44<\/td>\n<td>2:57<\/td>\n<td><\/td>\n<td>2:02:47<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>14,5 km<\/td>\n<td>42:11<\/td>\n<td>2:55<\/td>\n<td><\/td>\n<td>2:02:45<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>15 km<\/strong><\/td>\n<td><strong>43:38<\/strong><\/td>\n<td><strong>2:54<\/strong><\/td>\n<td><strong>\u00a014:37<\/strong><\/td>\n<td><strong>2:02:45<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>15,5 km<\/td>\n<td>45:03<\/td>\n<td>2:52<\/td>\n<td><\/td>\n<td>2:02:39<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>16 km<\/td>\n<td>46:30<\/td>\n<td>2:52<\/td>\n<td><\/td>\n<td>2:02:38<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>16,5 km<\/td>\n<td>47:57<\/td>\n<td>2:53<\/td>\n<td><\/td>\n<td>2:02:36<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>17 km<\/td>\n<td>49:21<\/td>\n<td>2:51<\/td>\n<td><\/td>\n<td>2:02:30<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>17,5 km<\/td>\n<td>50:48<\/td>\n<td>2:51<\/td>\n<td><\/td>\n<td>2:02:29<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td dir=\"ltr\">18 km<\/td>\n<td>52:15<\/td>\n<td>2:53<\/td>\n<td><\/td>\n<td>2:02:28<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td dir=\"ltr\">18,5 km<\/td>\n<td>53:41<\/td>\n<td>2:53<\/td>\n<td><\/td>\n<td>2:02:27<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td dir=\"ltr\">19 km<\/td>\n<td>55:06<\/td>\n<td>2:51<\/td>\n<td><\/td>\n<td>2:02:21<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td dir=\"ltr\">19,5 km<\/td>\n<td>56:31<\/td>\n<td>2:49<\/td>\n<td><\/td>\n<td>2:02:17<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td dir=\"ltr\"><strong>20 km<\/strong><\/td>\n<td><strong>57:56<\/strong><\/td>\n<td>2:51<\/td>\n<td>\u00a0<strong>14:18<\/strong><\/td>\n<td>\u00a02:02:14<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td dir=\"ltr\">20,5 km<\/td>\n<td dir=\"ltr\">59:23<\/td>\n<td>2:52<\/td>\n<td><\/td>\n<td>2:02:13<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td dir=\"ltr\">21 km<\/td>\n<td dir=\"ltr\">\u00a01:00:48<\/td>\n<td>2:52<\/td>\n<td><\/td>\n<td>2:02:10<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td dir=\"ltr\"><strong>HM<\/strong><\/td>\n<td dir=\"ltr\"><strong>\u00a01:01:05<\/strong><\/td>\n<td><strong>\u00a0<\/strong><\/td>\n<td><strong>\u00a0<\/strong><\/td>\n<td><strong>2:02:11<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td dir=\"ltr\">21,5 km<\/td>\n<td dir=\"ltr\">1:02:14<\/td>\n<td>2:51<\/td>\n<td><\/td>\n<td>2:02:08<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td dir=\"ltr\">22 km<\/td>\n<td dir=\"ltr\">\u00a01:03:42<\/td>\n<td>2:54<\/td>\n<td><\/td>\n<td>2:02:11<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td dir=\"ltr\">22,5 km<\/td>\n<td dir=\"ltr\">1:05:08<\/td>\n<td>2:55<\/td>\n<td><\/td>\n<td>2:02:10<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td dir=\"ltr\">23 km<\/td>\n<td dir=\"ltr\">\u00a01:06:35<\/td>\n<td>2:53<\/td>\n<td><\/td>\n<td>2:02:09<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td dir=\"ltr\">23,5 km<\/td>\n<td dir=\"ltr\">1:08:02<\/td>\n<td>2:53<\/td>\n<td><\/td>\n<td>2:02:09<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td dir=\"ltr\">24 km<\/td>\n<td dir=\"ltr\">\u00a01:09:30<\/td>\n<td>2:55<\/td>\n<td><\/td>\n<td>\u00a02:02:11<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td dir=\"ltr\">24,5 km<\/td>\n<td dir=\"ltr\">1:10:57<\/td>\n<td>2:55<\/td>\n<td><\/td>\n<td>2:02:12<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td dir=\"ltr\"><strong>25 km<\/strong><\/td>\n<td dir=\"ltr\">\u00a0<strong>1:12:25<\/strong><\/td>\n<td><strong>\u00a02:55<\/strong><\/td>\n<td><strong>\u00a014:28<\/strong><\/td>\n<td><strong>2:02:13<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td dir=\"ltr\">25,5 km<\/td>\n<td dir=\"ltr\">1:13:52<\/td>\n<td>2:54<\/td>\n<td><\/td>\n<td>2:02:13<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td dir=\"ltr\">26 km<\/td>\n<td dir=\"ltr\">\u00a01:15:18<\/td>\n<td>\u00a02:53<\/td>\n<td><\/td>\n<td>2:02:12<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td dir=\"ltr\">26,5 km<\/td>\n<td dir=\"ltr\">1:16:43<\/td>\n<td>2:51<\/td>\n<td><\/td>\n<td>2:02:09<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td dir=\"ltr\">27 km<\/td>\n<td dir=\"ltr\">\u00a01:18:09<\/td>\n<td>\u00a02:52<\/td>\n<td><\/td>\n<td>\u00a02:02:08<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td dir=\"ltr\">27,5 km<\/td>\n<td dir=\"ltr\">1:19:37<\/td>\n<td>2:54<\/td>\n<td><\/td>\n<td>2:02:09<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td dir=\"ltr\">28 km<\/td>\n<td dir=\"ltr\">1:21:04<\/td>\n<td>2:54<\/td>\n<td><\/td>\n<td>2:02:09<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td dir=\"ltr\">28,5 km<\/td>\n<td dir=\"ltr\">1:22:31<\/td>\n<td>2:54<\/td>\n<td><\/td>\n<td>2:02:09<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td dir=\"ltr\">29 km<\/td>\n<td dir=\"ltr\">1:23:55<\/td>\n<td>\u00a02:51<\/td>\n<td><\/td>\n<td>2:02:05<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td dir=\"ltr\">29,5 km<\/td>\n<td dir=\"ltr\">1:25:21<\/td>\n<td>2:51<\/td>\n<td><\/td>\n<td>2:02:05<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td dir=\"ltr\"><strong>30 km<\/strong><\/td>\n<td dir=\"ltr\"><strong>1:26:45<\/strong><\/td>\n<td><strong>2:50<\/strong><\/td>\n<td><strong>14:20<\/strong><\/td>\n<td><strong>\u00a02:02:00<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td dir=\"ltr\">31 km<\/td>\n<td dir=\"ltr\">1:29:40<\/td>\n<td>2:55<\/td>\n<td><\/td>\n<td>\u00a02:02:02<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td dir=\"ltr\">32 km<\/td>\n<td dir=\"ltr\">1:32:28<\/td>\n<td>2:48<\/td>\n<td><\/td>\n<td>\u00a02:01:55<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td dir=\"ltr\">33 km<\/td>\n<td dir=\"ltr\">1:35:21<\/td>\n<td>\u00a02:53<\/td>\n<td><\/td>\n<td>\u00a02:01:55<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td dir=\"ltr\">34 km<\/td>\n<td dir=\"ltr\">1:38:13<\/td>\n<td>2:52<\/td>\n<td><\/td>\n<td>\u00a02:01:53<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td dir=\"ltr\"><strong>35 km<\/strong><\/td>\n<td dir=\"ltr\"><strong>1:41:02<\/strong><\/td>\n<td><strong>2:50<\/strong><\/td>\n<td><strong>\u00a014:18<\/strong><\/td>\n<td><strong>2:01:49<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td dir=\"ltr\">36 km<\/td>\n<td dir=\"ltr\">1:44:00<\/td>\n<td>2:57<\/td>\n<td><\/td>\n<td>2:01:54<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td dir=\"ltr\">37 km<\/td>\n<td dir=\"ltr\">\u00a01:46:52<\/td>\n<td>\u00a02:52<\/td>\n<td><\/td>\n<td>2:01:53<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td dir=\"ltr\">38 km<\/td>\n<td dir=\"ltr\">\u00a01:49:46<\/td>\n<td>\u00a02:54<\/td>\n<td><\/td>\n<td>2:01:53<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td dir=\"ltr\">39 km<\/td>\n<td dir=\"ltr\">\u00a01:52:39<\/td>\n<td>\u00a02:53<\/td>\n<td><\/td>\n<td>2:01:53<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td dir=\"ltr\"><strong>40 km<\/strong><\/td>\n<td dir=\"ltr\">\u00a01<strong>:55:29*<\/strong><\/td>\n<td><strong>2:50<\/strong><\/td>\n<td><strong>\u00a014:27<\/strong><\/td>\n<td><strong>2:01:49<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td dir=\"ltr\">41 km<\/td>\n<td dir=\"ltr\">\u00a01:58:20<\/td>\n<td>\u00a02:51<\/td>\n<td><\/td>\n<td>\u00a02:01:47<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td dir=\"ltr\">42 km<\/td>\n<td dir=\"ltr\">\u00a02:01:06<\/td>\n<td>\u00a02:46<\/td>\n<td><\/td>\n<td>\u00a02:01:40<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td dir=\"ltr\"><strong>Marathon<\/strong><\/td>\n<td dir=\"ltr\">\u00a0<strong>2:01:39<\/strong><\/td>\n<td><strong>0:33<br \/>\n<\/strong><\/td>\n<td><strong>\u00a06:10<\/strong><\/td>\n<td><strong>WR<br \/>\n<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td dir=\"ltr\" colspan=\"5\">* Timing mats at 40 km on wrong position, split corrected by \u2013 3 sec<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p align=\"justify\">.<\/p>\n<p align=\"justify\"><strong><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=sEGve18Drf8\">Video bei YOUTUBE zur Geschichte des Berlin Marathon mit Horst Milde.<\/a><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Als Eliud Kipchoge (KEN) am vorletzten Sonntag nach 2:01:39 (zwei Stunden, eine Minute und neununddrei\u00dfig Sekunden) das Zielband beim 45. BMW Berlin Marathon zerriss, hatte der zweifellos beste Marathonl\u00e4ufer der Gegenwart &#8211; vermutlich sogar aller Zeiten &#8211; den Marathonlauf bei den M\u00e4nnern in eine neue Dimension gehievt.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[1],"tags":[],"table_tags":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/14827"}],"collection":[{"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=14827"}],"version-history":[{"count":14,"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/14827\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":14895,"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/14827\/revisions\/14895"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=14827"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=14827"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=14827"},{"taxonomy":"table_tags","embeddable":true,"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftable_tags&post=14827"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}