{"id":14750,"date":"2018-09-12T07:21:43","date_gmt":"2018-09-12T07:21:43","guid":{"rendered":"http:\/\/run.hwinter.de\/?p=14750"},"modified":"2018-09-12T17:01:19","modified_gmt":"2018-09-12T17:01:19","slug":"45-bmw-berlin-marathon-am-16-september-2018-gutes-omen-bei-den-5er-ausgaben-gab-es-stets-weltrekorde","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/run.hwinter.de\/?p=14750","title":{"rendered":"45. BMW Berlin Marathon am 16. September 2018:  Gesetz der Serie &#8211; Bei den &#8220;5er-Ausgaben&#8221; gab es stets Weltrekorde"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-14186 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/b-mar-2018-logo.jpg\" alt=\"b-mar-2018-logo\" width=\"325\" height=\"240\" \/><\/p>\n<p><!--#image align=\"right\"#--><!--#\/image#--> <!--#html#--><\/p>\n<p align=\"justify\">Wenn am Sonntag der kenianische Topstar <strong>Eliud Kipchoge<\/strong> den Marathon-Weltrekord seines Landsmanns Dennis Kimetto von 2:02:57 jagen wird, gibt es eine Serie beim Berlin Marathon, die sehr optimistisch stimmen sollte. Denn bei jeder sog. &#8220;5er-Ausgabe&#8221; gab es seit der Einf\u00fchrung offizieller Weltrekorde im Jahr 2003 bei den M\u00e4nnern einen Weltrekord auf der schnellen Berliner Strecke.<!--more--><\/p>\n<p align=\"justify\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-13783 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/london-mar-2018-kipschoge-vor-ziel-640x542.jpg\" alt=\"london-mar-2018-kipschoge-vor-ziel\" width=\"537\" height=\"455\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/london-mar-2018-kipschoge-vor-ziel-640x542.jpg 640w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/london-mar-2018-kipschoge-vor-ziel-768x651.jpg 768w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/london-mar-2018-kipschoge-vor-ziel-1200x1016.jpg 1200w\" sizes=\"(max-width: 537px) 100vw, 537px\" \/><span style=\"font-size: 12pt;\">Eliud Kipchoge ist der Favorit auf den Sieg beim Berlin Marathon 2018. (c) H. Winter<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\">Im <strong>Jahr 2003<\/strong> wurde bei der <strong>30. Ausgabe<\/strong> Start und Ziel in die N\u00e4he des Brandenburger Tores verlegt. Das Ergebnis: Lauflegende Paul Tergat (KEN) unterbot in 2:04:55 als erster Mensch die 2:05-Stunden-Schallmauer.<\/p>\n<p align=\"justify\">Im<strong> Jahr 2008<\/strong> bei der <strong>35. Ausgabe<\/strong> war es Superstar Haile Gebrselassie, der seine Bestmarke aus dem Vorjahr auf 2:03:59 steigerte, womit er als erster L\u00e4ufer unter 2:04-Stunden blieb.<\/p>\n<p align=\"justify\">Und im <strong>Jahr 2013<\/strong> feierte man in Berlin ein gro\u00dfes <strong>40. Jubil\u00e4um<\/strong>, das Wilson Kipsang (KEN) mit einem neuen Weltrekord von 2:03:23 kr\u00f6nte. Dieser Lauf hat auch insofern Bedeutung, als vor 5 Jahren die Hauptakteure vom kommenden Sonntag &#8211; <strong>Eliud Kipchoge<\/strong> und <strong>Wilson Kipsang<\/strong> &#8211; ein weiteres Mal aufeinandertreffen. Damals konnte Kipsang dem aktuell zweifelsfrei besten Marathon-L\u00e4ufer in dessen erst zweitem Marathon die einzige Niederlage seiner ansonsten einmaligen Bilanz auf dieser Distanz zuf\u00fcgen.<\/p>\n<p align=\"justify\">\u00dcbrigens gab es schon zu Zeiten der Weltbestleistungen im Marathon durch <strong>Ronaldo da Costa<\/strong> im <strong>Jahr 1998<\/strong> bei der <strong>25. Ausgabe<\/strong> mit 2:06:05 gleichfalls eine globale Rekordmarke. <strong>Das Gesetz der Serie spricht somit eindeutig f\u00fcr den Lauf am kommenden Sonntag.<\/strong><\/p>\n<p align=\"justify\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-4836 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/rak-hm-2016-finish-kipsang-417x640.jpg\" alt=\"rak-hm-2016-finish-kipsang\" width=\"341\" height=\"523\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/rak-hm-2016-finish-kipsang-417x640.jpg 417w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/rak-hm-2016-finish-kipsang-768x1177.jpg 768w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/rak-hm-2016-finish-kipsang-783x1200.jpg 783w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/rak-hm-2016-finish-kipsang.jpg 1000w\" sizes=\"(max-width: 341px) 100vw, 341px\" \/><span style=\"font-size: 12pt;\">Ex-Weltrekordler Wilson Kipsang will gleichfalls den Weltrekord angreifen. (c) H. Winter<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\">Im letzten Jahr endete das Duell der beide Ausnahmel\u00e4ufer bereits an der 30 km-Marke, wo Kipsang unvermittelt mit Magenproblemen ausstieg. Und eigentlich spricht auch in diesem Jahr wieder alles f\u00fcr Kipchoge, wobei aber vor 2 Jahren beim Duell Kipsang gegen Kenenisa Bekele (Kipchoge war beim &#8220;Breaking2-Projekt&#8221; in Monza gestartet) der Ex-Weltrekordler ein grandioses Rennen lief, zwar gegen Bekele den K\u00fcrzeren zog, aber mit 2:03:13 seine Bestzeit weiter steigerte. Nur Weltrekordler Kimetto, Bekele (in Berlin 2016) und Kipchoge sind jemals schneller gelaufen. In Interviews im Vorfeld zu Berlin \u00e4u\u00dferte sich Kipsang sehr optimistisch in Sachen Weltrekord. Ob er in diesen Dimensionen agieren kann, wird sich am Sonntag zeigen, wobei aber selbst eine Zeit unter der bestehenden globalen Bestmarke noch keine Garantie f\u00fcr den Sieg sein k\u00f6nnte.<\/p>\n<p align=\"justify\">Eliud Kipchoge fehlt in seiner Bilanz auf der Marathonstrecke eigentlich nur der Weltrekord, wobei in den letzten Jahren Probleme mit seinen Schuhen (Berlin 2015), der Kampf um den Sieg (London 2016) und ung\u00fcnstige Bedingungen (London 2018) erfolgreiche Angriffe auf den Weltrekord verhinderten. Ob es wie im Vorjahr, wo der Deb\u00fctant Guye Adola Kipchoge erheblich forderte und grandiose 2:03:46 lief, eine \u00dcberraschung geben kann, ist nicht auszuschlie\u00dfen, aber auf Grund der Vorleistungen der Konkurrenz nur bedingt wahrscheinlich. Nach Lage der Dinge wird Kipchoge das Rennen gewohnt schnell um oder sogar unter 61 Minuten f\u00fcr die erste H\u00e4lfte anlaufen. Kipsang plant, diese Jagd zu Beginn nicht mitgehen zu wollen und in einer Gruppe hinter Kipchoge auf seine Chance zu warten.<\/p>\n<p align=\"justify\">Allein schon dieses Duell an der Spitze verspricht ein \u00fcberaus spannendes Rennen. Dazu kommt dann noch der Wettstreit bei den Frauen, in dem Lauflegende <strong>Tirunesh Dibaba<\/strong> (ETH) die erkl\u00e4rte Favoritin ist und den Weltrekord von Paula Radcliffe von 2:15:25 jagen will. Aber auch hier k\u00f6nnte es \u00dcberraschungen geben, denn &#8211; wenn zum Teil auch schon vor einigen Jahren &#8211; vier weitere Mitstreiterinnen haben die Schallmauer bei den Frauen von 2:20 Stunden unterboten:<strong> Gladys Cherono<\/strong> (KEN) 2:19:25 Berlin 2015, <strong>Yebrgual Melese<\/strong> (ETH) 2:19:36 Dubai 2018, <strong>Edna Kiplagat<\/strong> (KEN) 2:19:50 London 2012 sowie <strong>Aselefech Mergi<\/strong>a (ETH) 2:19:31 Dubai 2012.<\/p>\n<p align=\"justify\">Im Gegensatz zum regnerischen Wetter im letzten Jahr sind die Prognosen diesmal weit besser. Laut &#8220;Weather Underground&#8221; betr\u00e4gt die Temperatur beim Start um 9:15 Uhr ca. 14\u00b0C bei einem Taupunkt von noch akzeptablen 9\u00b0C. Es wird nicht regnen und der Wind mit 8 km\/h aus SW ist gerade noch tolerabel. Zum Zieleinlauf der Topathleten steigt die Temperatur auf 18\u00b0C an, wobei die L\u00e4ufer ab 30 km (fast nur) R\u00fcckwind haben sollten. Diese Bedingungen sind durchaus vergleichbar mit denen aus dem Jahr 2014, unter denen Dennis Kimetto den aktuellen Weltrekord an gleicher Stelle aufstellte.<\/p>\n<p align=\"justify\"><strong><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=sEGve18Drf8\">Video bei YOUTUBE zur Geschichte des Berlin Marathon mit Horst Milde.<\/a><\/strong><\/p>\n<p><!--#\/html#--><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn am Sonntag der kenianische Topstar Eliud Kipchoge den Marathon-Weltrekord seines Landsmanns Dennis Kimetto von 2:02:57 jagen wird, gibt es eine Serie beim Berlin Marathon, die sehr optimistisch stimmen sollte. Denn bei jeder sog. &#8220;5er-Ausgabe&#8221; gab es seit der Einf\u00fchrung offizieller Weltrekorde im Jahr 2003 bei den M\u00e4nnern einen Weltrekord auf der schnellen Berliner Strecke.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[1],"tags":[],"table_tags":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/14750"}],"collection":[{"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=14750"}],"version-history":[{"count":7,"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/14750\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":14757,"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/14750\/revisions\/14757"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=14750"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=14750"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=14750"},{"taxonomy":"table_tags","embeddable":true,"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftable_tags&post=14750"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}