{"id":14311,"date":"2018-06-30T21:06:19","date_gmt":"2018-06-30T21:06:19","guid":{"rendered":"http:\/\/run.hwinter.de\/?p=14311"},"modified":"2018-07-02T07:17:29","modified_gmt":"2018-07-02T07:17:29","slug":"40-gold-coast-airport-marathon-australien-am-1-juli-2018-chebitok-laeuft-streckenrekord-mungara-gewinnt-zum-dritten-mal","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/run.hwinter.de\/?p=14311","title":{"rendered":"40. Gold Coast Airport Marathon (Australien) am 1. Juli 2018:  Chebitok l\u00e4uft Streckenrekord &#8211; Mungara gewinnt zum dritten Mal"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-14295 alignleft\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/gold-coast-mar-2018-logo.png\" alt=\"gold-coast-mar-2018-logo\" width=\"490\" height=\"103\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Temperaturen um 16\u00b0C bei einem vergleichbaren Taupunkt waren bei einer resultierenden relativen Luftfeuchte um 100% keine guten Voraussetzungen bei der 40. Jubil\u00e4umsausgabe des <strong>Gold Coast Airport Marathon<\/strong> an der Westk\u00fcste des f\u00fcnften Kontinents. <!--more-->Trotzdem gab es auch in diesem Jahr wieder sehenswerte sportliche Leistungen, die durch den Kursrekord bei den Frauen durch <strong>Ruth Chebitok<\/strong> (KEN) in 2:24:49 gekr\u00f6nt wurden. Bei den M\u00e4nnern setzte sich der bereits 44-j\u00e4hrige Masters-L\u00e4ufer <strong>Kennth Mungara<\/strong> (KEN) in 2:09:49 in einem sehenswerten (Wett-)Kampf bis zur Ziellinie gegen die japanischen L\u00e4ufer <strong>Kenta Murayama<\/strong> und dem weitgehend unbekannten <strong>Jo Fukuda<\/strong> durch.<\/p>\n<p>Der Marathon wurde um 7:20 Uhr Ortszeit gestartet, 6700 Teilnehmer waren f\u00fcr diesen Lauf an der Pazifikk\u00fcste gemeldet, von denen knapp 6000 am Ende ins Ziel einliefen. Trotz der ung\u00fcnstigen Bedingungen legte die Spitzengruppe der M\u00e4nner flott los und erreichte \u00fcber 5:58 bei 2 km die 5 km-Marke nach glatten 15 Minuten. 21 L\u00e4ufer lagen hier in Front, was sich aber schon kurz darauf \u00e4nderte, als sich die Kenianer <b>Philip Sanga<\/b><strong>,<\/strong> <b>Victor Kipchirchi<\/b>r und <b>Douglas Chebii<\/b> l\u00f6sten und bis 10 km in 30:14 einen Vorsprung auf 14 Verfolger von gut 10 Sekunden herauslaufen konnten. \u00dcber 45:35 bei 45 km mit Kurs auf 2:08:15 erreichte die F\u00fchrungsgruppe die 20 km in 1:00:55 und wurde dort von 13 Verfolgern fast wieder eingeholt.<\/p>\n<p>Etwas \u00fcberraschend war das japanische Lauf-Unikum und Boston-Marathon-Sieger 2018 <strong>Yuki Kawauchi<\/strong> hier schon lange zur\u00fcckgefallen. Mit einem R\u00fcckstand von \u00fcber einer Minute auf Platz 19 sollte es f\u00fcr Yuki nach dem Desaster in Stockholm Anfang Juni eine weitere Entt\u00e4uschung geben. Am Ende wurde er in 2:14:51 nur Neunter, absolvierte aber damit immerhin seinen 80. Marathon in einer Zeit von unter 2:20 Stunden. Nach dem Halbmarathon in 1:04:20 und 30 km in 1:31:16 war es der Japaner Murayama, der die umfangreiche Kopfgruppe sprengte. Kenta Murayama (nicht zu verwechseln mit seinem Zwillingsbruder Kota) hatte 2014 in Marugame den Halbmarathon in 1:00:50 gelaufen; diese Topzeit konnte er mit einer Bestzeit von 2:16:58 \u00fcber die volle Distanz bisher nie umsetzen. Dies sollte sich in diesem Jahr an der Gold Coast \u00e4ndern.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-14313 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/gold-coast-mar-2018-mungara-murayama-2h-640x394.jpg\" alt=\"gold-coast-mar-2018-mungara-murayama-2h\" width=\"572\" height=\"352\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/gold-coast-mar-2018-mungara-murayama-2h-640x394.jpg 640w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/gold-coast-mar-2018-mungara-murayama-2h.jpg 721w\" sizes=\"(max-width: 572px) 100vw, 572px\" \/><span style=\"font-size: 12pt;\">Nach gut 38 km lagen Murayama und Mungara in einem sehenswerten Duell an der Spitze, von hinten naht Jo Fukuda und links kommt den f\u00fchrenden L\u00e4ufern die erste Frau auf der Wendepunktstrecke entgegen. (c) Livestream\/Screenshot<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p>\u00dcberraschend war es nur der kenianische Oldie Mungara, der die Zwischenspurts von Murayama mitgehen konnte. Dessen hoch eingesch\u00e4tzten Landsleute hatten hier schon die Segel gestrichen. In dieser Konstellation ging es mit 1:47:11 bei 35 km in 2:03:07 nach 40 km, wobei die F\u00fchrung zwischen Mungara und Murayama immer wieder wechselte. Zur allgemeinen \u00dcberraschung sauste von hinten<strong> Jo Fukuda<\/strong> (JPN) heran, der nur mit einer Bestzeit von 2:15 Stunden notiert war. Bei 35 km lag Fukuda noch 20 Sekunden hinter dem F\u00fchrungsduo, bei 40 km hatte er den Anschluss an die Spitze geschafft. Mit wechselnder F\u00fchrung verlief auch in diesem Jahr der Kampf um den Sieg an der Gold Coast wieder ausgesprochen spannend, wobei Mungara aus den Erfahrungen des letzten Jahres &#8211; wo er im Finish \u00fcberspurtet wurde &#8211; lernte und sich einen Kilometer vor dem Ziel entscheidend absetzte.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-14312 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/gold-coast-mar-2018-mungara-murayama-finish-640x415.jpg\" alt=\"gold-coast-mar-2018-mungara-murayama-finish\" width=\"578\" height=\"375\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/gold-coast-mar-2018-mungara-murayama-finish-640x415.jpg 640w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/gold-coast-mar-2018-mungara-murayama-finish-768x498.jpg 768w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/gold-coast-mar-2018-mungara-murayama-finish.jpg 831w\" sizes=\"(max-width: 578px) 100vw, 578px\" \/><span style=\"font-size: 12pt;\">Kenneth Mungara gewann (knapp) zum dritten Mal den Marathon an der australischen Gold Coast. (c) Livestream\/Screenshot<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p>Mit Magenproblemen fiel 500 m vor dem Ziel Murayama kurz zur\u00fcck, um dann aber noch einmal gewaltig aufzukommen. Der Vorsprung von Mungara war aber so gro\u00df, dass sich dieser mit 2:09:49 ins Ziel retten konnte. Murayama konnte als Zweiter in 2:09:50 seine pers\u00f6nliche Bestzeit um 7 Minuten steigern, was fast auch f\u00fcr den Dirtten Jo Fukuoka in 2:09:52 galt. Hinter <strong>Takuya Noguchi<\/strong> in 2:20:15 kam der n\u00e4chste Kenianer <strong>Philip Sanga<\/strong> in 2:11:44 auf Platz 5. Kenneth Mungara wurde am 7. September 1973 geboren, war also am Sonntag 44 Jahre alt. Bereits am 12. November 2017 war er in Istanbul mit 2:12:01 einen Rekord f\u00fcr 44-j\u00e4hrige gerannt. Diese Bestmarke hat Kenneth nun um gut 2 Minuten gesteigert, und er h\u00e4lt nun alle Rekorde von 40 bis 44 Jahren. Dazu nat\u00fcrlich nach wie vor den Masters-Weltrekord von 2:08:38, den er am 3. April 2016 in Mailand aufstellte.<\/p>\n<p>Bei den Frauen bestimmten die Siegerin des diesj\u00e4hrigen Barcelona Marathon <b>Ruth Chebitok<\/b> (KEN), die 2:20-L\u00e4uferin und Topfavoritin <b>Agness Barsosio<\/b> (KEN) und <b>Jessica Trengove<\/b> (AUS) zun\u00e4chst das Renngeschehen an der Spitze. \u00dcber 17:07 bei 5 km, 34:19 bei 10 km und 51:28 bei 15 km lag man mit einer Projektion von 2:24:48 auf Kurs zu einem neuen Streckenrekord. Nach 30 km in 1:42:32 fiel zun\u00e4chst Trengove zur\u00fcck, vor 35 km in 1:59:39 konnte auch Barsosio nicht mehr folgen und Chebitok lief in 2:24:49 einem ungef\u00e4hrdeten Sieg mit Streckenrekord entgegen, den im letzten Jahr Abelech Afework mit 2:25:34 aufgestellt hatte.<\/p>\n<p>Trengove konnte Barsosio noch \u00fcberholen und wurde in 2:26:31 Zweite, womit sie sich zudem einen Bonus von 40.000 AUSD f\u00fcr eine Zeit einer australischen L\u00e4uferin von unter 2:28 Stunden sicherte. Erst auf Platz 3 lief in 2:27:46 die hohe Favoritin im Vorfeld Agness Barsosio ein. In einem zuvor gestarteten Halbmarathon konnte sich die Ehefrau<strong> Sarah<\/strong> von Ex-US-Star Ryan Hall als Siegerin in 1:09:27 erstmals auf eine Zeit von unter 1:10 Stunden steigern.<\/p>\n<table id=\"pagePlaceHolder_resTable\" class=\"table table-striped table-hover table-responsive aligncenter\" style=\"width: 650px;\" border=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td colspan=\"4\"><strong>Ergebnisse Marathon der M\u00e4nner:<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>1.<\/td>\n<td>KENNETH MUNGARA<\/td>\n<td>KEN<\/td>\n<td class=\"text-center\">02:09:49<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>2.<\/td>\n<td>KENTA MURAYAMA<\/td>\n<td>JPN<\/td>\n<td class=\"text-center\">02:09:50<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>3.<\/td>\n<td>JO FUKUDA<\/td>\n<td>JPN<\/td>\n<td class=\"text-center\">02:09:52<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>4.<\/td>\n<td>TAKUYA NOGUCHI<\/td>\n<td>JPN<\/td>\n<td class=\"text-center\">02:10:15<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>5.<\/td>\n<td>PHILIP KIMUTAI SANGA<\/td>\n<td>KEN<\/td>\n<td class=\"text-center\">02:11:44<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>6.<\/td>\n<td>RYU TAKAKU<\/td>\n<td>JPN<\/td>\n<td class=\"text-center\">02:11:45<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>7.<\/td>\n<td>MICHAEL MUGO GITHAE<\/td>\n<td>KEN<\/td>\n<td class=\"text-center\">02:12:56<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>8.<\/td>\n<td>SHOTA YAMAZAKI<\/td>\n<td>JPN<\/td>\n<td class=\"text-center\">02:13:48<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>9.<\/td>\n<td>YUKI KAWAUCHI<\/td>\n<td>JPN<\/td>\n<td class=\"text-center\">02:14:51<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>10.<\/td>\n<td>RYO KUCHIMACHI<\/td>\n<td>JPN<\/td>\n<td class=\"text-center\">02:15:15<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>11.<\/td>\n<td>JEFFREY EGGLESTON<\/td>\n<td>USA<\/td>\n<td class=\"text-center\">02:15:44<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>12.<\/td>\n<td>TAKUYA FUJIKAWA<\/td>\n<td>JPN<\/td>\n<td class=\"text-center\">02:15:59<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table id=\"pagePlaceHolder_resTable\" class=\"table table-striped table-hover table-responsive aligncenter\" style=\"width: 650px;\" border=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td colspan=\"4\"><strong>Ergebnisse Marathon der Frauen:<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>1<\/td>\n<td>RUTH CHEBITOK<\/td>\n<td>KEN<\/td>\n<td class=\"text-center\">02:24:49 CR<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>2<\/td>\n<td>JESSICA TRENGOVE<\/td>\n<td>AUS<\/td>\n<td class=\"text-center\">02:26:31<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>3<\/td>\n<td>AGNESS BARSOSIO<\/td>\n<td>KEN<\/td>\n<td class=\"text-center\">02:27:46<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>4<\/td>\n<td>MIHARU SHIMOKADO<\/td>\n<td>JPN<\/td>\n<td class=\"text-center\">02:29:38<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>5<\/td>\n<td>CELIA SULLOHERN<\/td>\n<td>AUS<\/td>\n<td class=\"text-center\">02:30:19<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>6<\/td>\n<td>MAO UESUGI<\/td>\n<td>JPN<\/td>\n<td class=\"text-center\">02:34:00<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>7<\/td>\n<td>AYAKA FUJIMOTO<\/td>\n<td>JPN<\/td>\n<td class=\"text-center\">02:35:51<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>8<\/td>\n<td>YUKARI ABE<\/td>\n<td>JPN<\/td>\n<td class=\"text-center\">02:39:18<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; &nbsp; Temperaturen um 16\u00b0C bei einem vergleichbaren Taupunkt waren bei einer resultierenden relativen Luftfeuchte um 100% keine guten Voraussetzungen bei der 40. 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