{"id":1403,"date":"2015-05-24T13:49:24","date_gmt":"2015-05-24T13:49:24","guid":{"rendered":"http:\/\/run.hwinter.de\/?p=1403"},"modified":"2015-05-25T09:21:09","modified_gmt":"2015-05-25T09:21:09","slug":"ottawa-marathon-jagd-auf-die-streckenrekorde-scheiterten","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/run.hwinter.de\/?p=1403","title":{"rendered":"Ottawa Marathon: Jagd auf die Streckenrekorde scheiterten"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/ottawa-marathon-2015-logo.png\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"  wp-image-1215 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/ottawa-marathon-2015-logo-640x252.png\" alt=\"ottawa-marathon-2015-logo\" width=\"546\" height=\"215\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/ottawa-marathon-2015-logo-640x252.png 640w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/ottawa-marathon-2015-logo.png 942w\" sizes=\"(max-width: 546px) 100vw, 546px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die hohen Erwartungen konnten die Elitefelder beim Scotiabank Marathon in der kanadischen Hauptstadt Ottawa nicht ganz erf\u00fcllen. Sowohl bei den M\u00e4nnern als auch Frauen lag man lange auf Kurs zu neuen Kursrekorden, aber Ende reichte es in beiden F\u00e4llen durch deutlich schw\u00e4chere H\u00e4lften nicht zu den angestrebten H\u00f6chstleistungen. So blieb der neue Streckenrekord vom Vortag \u00fcber die 10 km der Frauen das Highlight des Laufweekends in Ottawa, wo <strong>Gladys Cherono<\/strong> gl\u00e4nzende <strong>30:56<\/strong> Minuten lief. So schnell lief in der Saison 2015 noch keine Frau und auch im ganzen letzten Jahr war nur eine Frau schneller gewesen.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><a href=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/ottawa-marathon-2015-results-winner.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\" size-full wp-image-1452 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/ottawa-marathon-2015-results-winner.jpg\" alt=\"ottawa-marathon-2015-results-winner\" width=\"600\" height=\"450\" \/><\/a><span style=\"font-size: 12pt;\">Der Sieger der Ottawa Marathon 2015: Girmay Birhanu (ETH) in 2:08:14.\u00a0 (c) Veranstalter<\/span><\/p>\n<p>\u00a0Das Renngeschehen der M\u00e4nner entwickelte sich zun\u00e4chst wie erhofft. Vom Tempomacher Langat bestens gef\u00fchrt, lagen 10 M\u00e4nner bis 15 km in glatten 45 Minuten nach 5 km in 15:00 und 10 km nach 29:54 noch zusammen. Damit lag man mit 2:06:35 auf Kurs zu einer Zeit unter dem Steckenrekord von Yeman Tsegay, der letztes Jahr in Ottawa 2:06:54 erreichte. Dies \u00e4nderte sich auch nicht bis zum Halbmarathon, den man in 1:03:16 nach 59:56 bei 20 km erreichte.<\/p>\n<p>Hier brach dann die Spitzengruppe auseinander und nur noch Peter Kirui, Philip Kangogo (beide KEN) sowie der Favorit Girmay Birhanu (ETH) lagen mit dem Tempomacher an der Spitze. Bei 25 km wurde mit 1:14:25 vermutlich falsche Zwischenzeit gemeldet, realistischer war da 1:14:45. In jedem Fall lag man nun auf Kurs von einer Zeit von unter 2:06 Stunden., was auch noch bei 30 km nach 1:29:49 fast unver\u00e4ndert G\u00fcltigkeit hatte.<\/p>\n<p>Nach etlichen taktischen Tempoeinlagen kam die rennentscheidende Entwicklung dann nach 35 km in 1:44:58, wo man immer noch deutlich unter dem Streckenrekord lag. Hier konnte sich der Favorit Birhanu absetzten, der in Ottawa bereits seinen vierten Marathon in 7 Monaten lief (alle deutlich unter 2:10 Stunden) und durch seine sehr sp\u00e4te Anreise gehandicapt war. Aber obwohl Birhanu schnell einen gro\u00dfen Vorsprung herauslief, wurde das Tempo zusehens langsamer. Ein aufkommender Wind (so sp\u00e4ter der Sieger) und nachlassende Kr\u00e4ft durch eine schnelle erste H\u00e4lfte forderten ihren Tribut.<\/p>\n<p>Die belegt der Split bei 40 km in 2:00:54, Birhanu brauchte also f\u00fcr diese 5 km fast 16 Minuten (eine ganze Minute langsamer als f\u00fcr den Rekord notwendig gewesen w\u00e4re). Noch schlimmer erging es seinen Mitstreitern, die erst nach 2:01:45 (Kangogo) und 2:02:25 (Kirui) diese Marke (genauer Fahne) passierten. Die &#8220;Jungs&#8221; waren sprichw\u00f6rtlich &#8220;platt&#8221;. <strong>Birhanu<\/strong> m\u00fchte sich sich noch das Drama in Grenzen zu halten und qu\u00e4lte sich sichtbar in <strong>2:08:13<\/strong> ins Ziel, allein der Schlusspart von 40 km in 7:19 besagt eigentlich alles. Dann folgte Philip Kangogo in 2:09:56 und von hinten kam Chele Dechasa in 2:09:59 herangest\u00fcrmt, der die Tempojagd im ersten Teil nicht mitgemacht hatte. Gleiches galt f\u00fcr den Marokkaner Rachid Kisri, der in 2:10:18 sogar noch Peter Kirui in 2:10:23 abfing.<\/p>\n<p>Mit 1:03:16 und 1:05:01 lief der Sieger zwei sehr unterschiedliche H\u00e4lften, ein wenig beeindruckender &#8220;positiver Split&#8221;.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/ottawa-marathon-2015-results-men.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\" size-medium wp-image-1451 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/ottawa-marathon-2015-results-men-640x373.jpg\" alt=\"ottawa-marathon-2015-results-men\" width=\"640\" height=\"373\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/ottawa-marathon-2015-results-men-640x373.jpg 640w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/ottawa-marathon-2015-results-men.jpg 718w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Auch bei den Frauen erf\u00fcllte sich der Traum vom Steckenrekord nicht. Nach perfektem Timing im ersten Part \u00fcber 33:31 nach 10 km, 50:40 nach 15 km und 1:11:53 bei der Halbdistanz war der Steckenrekord aus dem Vorjahr von 2:24:30 in Reichweite. Aber auch hier lie\u00df das Tempo anschlie\u00dfend deultich nach. Jenseits der 35 km nach 2:00:09 musste \u00fcberraschend die Topl\u00e4uferin Meselech Melkamu eine Dreiergruppe ziehen lassen, aus der sich 1 km vor dem Ziel <strong>Aberu Zennebe<\/strong> (ETH) l\u00f6sen und den Lauf nach<strong> 2:25:30<\/strong> gewinnen konnte. Das war genau eine Minute langsamer als der bestehende Steckenrekord.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/ottawa-marathon-2015-results-women.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\" size-medium wp-image-1453 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/ottawa-marathon-2015-results-women-640x377.jpg\" alt=\"ottawa-marathon-2015-results-women\" width=\"640\" height=\"377\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/ottawa-marathon-2015-results-women-640x377.jpg 640w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/ottawa-marathon-2015-results-women.jpg 702w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die hohen Erwartungen konnten die Elitefelder beim Scotiabank Marathon in der kanadischen Hauptstadt Ottawa nicht ganz erf\u00fcllen. 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