{"id":13801,"date":"2018-04-28T07:39:47","date_gmt":"2018-04-28T07:39:47","guid":{"rendered":"http:\/\/run.hwinter.de\/?p=13801"},"modified":"2018-04-28T07:39:47","modified_gmt":"2018-04-28T07:39:47","slug":"vcm-wien-marathon-am-22-april-2018-bounasser-ueberrascht-weltrekordler-kimetto-steigt-aus-kiprop-siegt-erneut","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/run.hwinter.de\/?p=13801","title":{"rendered":"VCM Wien Marathon am 22. April 2018: Bounasser \u00fcberrascht, Weltrekordler Kimetto steigt aus, Kiprop siegt erneut"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-13816 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/logo_vcm_trans.png\" alt=\"logo_vcm_trans\" width=\"203\" height=\"156\" \/><strong>Balaheddine Bounasser<\/strong> (MAR) ist der \u00dcberraschungs-Sieger des Wien-Marathons. Bei sehr warmem Wetter mit Temperaturen von \u00fcber 20 Grad Celsius lief der Marokkaner eine pers\u00f6nliche Bestzeit von 2:09:29 Stunden. <!--more-->Wie im Vorjahr musste sich <strong>Ishmael Bushendich<\/strong> (KEN) mit Platz zwei zufrieden geben. Der Kenianer lief 2:10:03 w\u00e4hrend sein Landsmann <strong>Samwel Maswai<\/strong> als Dritter in 2:11:08 folgte. Weltrekordler Dennis Kimetto kam einmal mehr nicht ins Ziel eines Marathons: Der Kenianer gab vor der 25-km-Marke auf. Nachdem er bis Kilometer 22 in der F\u00fchrungsgruppe gelaufen war, fiel er zur\u00fcck und humpelte, bevor er aus dem Rennen ging.<\/p>\n<p><strong>Nancy Kiprop<\/strong> (KEN) verteidigte ihren Titel mit einer pers\u00f6nlichen Bestzeit von 2:24:18 Stunden. Lange Zeit lag die kenianische Vorjahressiegerin auf Kurs f\u00fcr einen Streckenrekord (2:23:47), doch in der Hitze konnte sie das Tempo in der Schlussphase nicht mehr halten. <strong>Melesech Tsegaye<\/strong> (ETH) und Celestine Chepchirchir (KEN) belegten die Pl\u00e4tze zwei und drei in 2:29:51 beziehungsweise 2:30:39. Rahmenwettbewerbe hinzugerechnet, verzeichnete der Vienna City Marathon eine Meldezahl von 41.919 Athleten aus 130 Nationen. Rund 8.300 von ihnen gingen \u00fcber die 42,195 km an den Start.<\/p>\n<p>F\u00fcr den ersten Paukenschlag des Rennens sorgte ausgerechnet der Top-Favorit. Dennis Kimetto, der sich dreieinhalb Jahre nach seinem Weltrekordlauf von Berlin wieder zur\u00fcckmelden wollte, fiel bei Kilometer 22 zur\u00fcck und stieg noch vor der 25-km-Marke aus. Muskul\u00e4re Probleme in der linken Wade hatten den Star behindert. Damit wartet der Kenianer seit zwei Jahren auf eine Zielankunft im Marathon. Der Ausfall des Favoriten motivierte die Konkurrenz, die nun ihre Chance sah. Bei Kilometer 28 setzte sich mit Ishmael Bushendich, Samwel Maswai und Salaheddine Bounasser ein Trio leicht ab, wenig sp\u00e4ter beschleunigten der Vorjahreszweite Bushendich und der Marokkaner Bounasser und setzten das Rennen zu zweit an der Spitze fort. Obwohl der Abstand zu den Verfolgern nie wirklich gro\u00df wurde, diktierte das Duo das letzte Renndrittel.<\/p>\n<p>Die Entscheidung fiel drei Kilometer vor dem Ziel, als Bounasser davonzog. Der 27-j\u00e4hrige, der im vergangenen Herbst bei \u00e4hnlich schwierigen Bedingungen den Peking-Marathon f\u00fcr sich entscheiden konnte, zog durch und erreichte das Ziel in einer Zeit von 2:09:29 Stunden. Eine angesichts der nicht leistungsf\u00f6rdernden Bedingungen sehr beachtliche Zeit. Bounasser verbesserte seine pers\u00f6nliche Bestleistung trotz der Hitze um 35 Sekunden.<\/p>\n<p>Die Zeichen im Frauenrennen standen lange Zeit auf Streckenrekord. Bei der Halbmarathonmarke lagen drei L\u00e4uferinnen in F\u00fchrung: Titelverteidigerin Nancy Kiprop, ihre Landsfrau Celestine Chepchirchir und Fatuma Sado aus \u00c4thiopien hielten das Tempo mit einer Zwischenzeit von 71:47 Minuten hoch. Mitfavoritin Helen Tola (\u00c4thiopien) hatte dagegen bereits den Kontakt zur Spitze verloren und stieg vor der 30-km-Marke aus. Sado hielt bis Kilometer 24 den Anschluss, dann musste auch sie dem hohen Tempo Tribut zollen. Chepchirchir konnte noch bis gut 30 km folgen. Bald danach war Nancy Kiprop jedoch ganz alleine an der Spitze unterwegs. Die Kenianerin siegte schlie\u00dflich in 2:24:18. Das ist die zweitschnellste jemals in Wien gelaufene Frauen-Zeit. Und Kiprop war damit genau zwei Sekunden schneller als bei ihrem Triumph im Vorjahr, verpasst den Streckenrekord aber erneut um eine gute halbe Minute.<\/p>\n<p>Text: race news service (J\u00f6rg Wenig)<\/p>\n<p><strong>Ergebnisse Marathon der M\u00e4nner:<\/strong><\/p>\n<ol>\n<li>Salaheddine Bounasser MAR 2:09:29<\/li>\n<li>Ishmael Bushendich KEN 2:10:03<\/li>\n<li>Samwel Maswai KEN 2:11:08<\/li>\n<li>Nicholas Rotich KEN 2:12:00<\/li>\n<li>Noah Kigen KEN 2:12:03<\/li>\n<li>Abrha Milaw ETH 2:12:57<\/li>\n<li>Dominic Ruto KEN 2:13:23<\/li>\n<li>Paulo Paula BRA 2:13:30<\/li>\n<li>Edwin Kosgei KEN 2:16:57<\/li>\n<li>Peter Herzog AUT 2:16:57<\/li>\n<\/ol>\n<p><strong>Ergebnisse Marathon der Frauen:<\/strong><\/p>\n<ol>\n<li>Nancy Kiprop KEN 2:24:18<\/li>\n<li>Melesech Tsegaye ETH 2:29:51<\/li>\n<li>Celestine Chepchirchir KEN 2:30:39<\/li>\n<li>Fatuma Sado ETH 2:32:18<\/li>\n<li>Askale Alemaheyu ETH 2:32:47<\/li>\n<li>Tinbit Weldegebril ETH 2:36:02<\/li>\n<li>Eva Wutti AUT 2:37:59<\/li>\n<li>Nolene Conrad RSA 2:38:17<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Balaheddine Bounasser (MAR) ist der \u00dcberraschungs-Sieger des Wien-Marathons. Bei sehr warmem Wetter mit Temperaturen von \u00fcber 20 Grad Celsius lief der Marokkaner eine pers\u00f6nliche Bestzeit von 2:09:29 Stunden.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[1],"tags":[],"table_tags":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/13801"}],"collection":[{"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=13801"}],"version-history":[{"count":2,"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/13801\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":13817,"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/13801\/revisions\/13817"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=13801"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=13801"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=13801"},{"taxonomy":"table_tags","embeddable":true,"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftable_tags&post=13801"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}