{"id":13737,"date":"2018-04-16T18:02:21","date_gmt":"2018-04-16T18:02:21","guid":{"rendered":"http:\/\/run.hwinter.de\/?p=13737"},"modified":"2018-04-17T06:10:11","modified_gmt":"2018-04-17T06:10:11","slug":"122-boston-marathon-am-16-april-2018-yuki-kawauchi-und-desiree-linden-nutzen-die-gunst-der-stunde","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/run.hwinter.de\/?p=13737","title":{"rendered":"122. Boston Marathon am 16. April 2018:  Yuki Kawauchi und Desiree Linden nutzen die Gunst der Stunde"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-6732 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/boston-athletics-logo.jpg\" alt=\"boston-athletics-logo\" width=\"265\" height=\"190\" \/>Mit sensationellen Ergebnissen endete die <strong>122. Ausgabe des legend\u00e4ren Boston Marathon<\/strong>, denn &#8211; wie schon fast ein wenig erwartet &#8211; erlebten die Sieg gewohnten afrikanischen L\u00e4ufer bei Dauerregen und scharfem Gegenwind ein Desaster und mit <strong>Desiree Linden<\/strong> (USA) bei den Frauen und dem japanischen Lauf-Unikum <strong>Yuki Kawauchi<\/strong> gewannen jeweils ausgesprochene Au\u00dfenseiter. <!--more-->Damit gewann nach Lisa Weidenbach bei den Frauen seit 1985 erstmals wieder eine US-L\u00e4uferin in Boston, bei den M\u00e4nnern war es letztmals f\u00fcr einen Japaner der lengend\u00e4re Toshihiko Seko in den Jahren 1981 und 1987 (Kawauchis Geburtsjahr!). Eine der schlimmsten Wetterkonstellationen in der Geschichte der Veranstaltung, Dauerregen und Gegenwind mit Geschwindigkeiten bis 40 km\/h, machten den Lauf von Hopkinton ins Stadtzentrum von Boston zu einem <strong>&#8220;Survial of the fittest&#8221;<\/strong>.<\/p>\n<p>Und da war der eigenwillige Japaner sicher ein erster Anw\u00e4rter auf eine vordere Platzierung. Unvergessen ist sein Auftritt bei fast noch unmenschlicheren Bedingungen beim Z\u00fcrich Marathon im Jahr 2016, wo zu Regen und Wind auch noch Schnee- und Hagelschauer kamen. Yuki meisterte den Kampf gegen die Elemente in 2:12 Stunden, was schon damals ungl\u00e4ubiges Erstaunen hervorrief. Und als der wackre Japaner zu Neujahr sich bei Temperaturen um -15\u00b0C beim Marshfield Marathon unweit von der Boston Marathon Strecke (die hatte er auch noch getestet) auf unter 2:20 Stunden qu\u00e4lte, war klar, \u00fcber welchen Kampfeswillen dieser sp\u00e4te Nachfahre der Samurais verf\u00fcgt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-13743 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/boston-mar-2018-yuki-erster-km.jpg\" alt=\"boston-mar-2018-yuki-erster-km\" width=\"463\" height=\"380\" \/><span style=\"font-size: 12pt;\">Mit einem schnellen ersten Kilometer von 2:44 lockte Yuki die Konkurrenz. (c) OlympicChannel\/Screenshot<\/span><\/p>\n<p>Dazu kam heute auf dem Boston-Kurs noch eine <strong>geniale Renntaktik<\/strong>, die mit einem schnellen Start von 2:44 Minuten f\u00fcr den ersten Kilometer und einer ersten Meile von 4:37 die Konkurrenz schon fr\u00fch zum schnellen Mitlaufen zwang. So wurden trotz des Sauwetters 5 km schon nach 15:01 passiert, womit man auf Kurs zu 2:06:44 lag. Im Gegensatz dazu zeigten die Frauen h\u00f6chsten Respekt und erreichten die 5 km erst nach 19:17 und 10 km nach 37:07. Noch vor der 10 km-Marke in 30:15 schien der Japaner schon sein Pulver verschossen zu haben, denn nicht zum ersten Mal fiel er nach einem schnellen Start aus der Spitze zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Das Tempo vorne machte nun einer der Favoriten und schnellsten L\u00e4ufer im Feld, <strong>Tamirat Tola<\/strong> (ETH). Doch nach 13 km hatte Yuki wieder Anschluss an die Spitze gefunden, in der nun 14 L\u00e4ufer zusammenlagen. Der deutsche Starter <strong>Anre Gabius<\/strong> scheint in der Tat nur Marathonl\u00e4ufe in Frankfurt beenden zu k\u00f6nnen, denn er lag hier schon weit zur\u00fcck und wurde an den Matten bei 15 km nicht mehr registriert. Bei der Spitze sah das anders aus, f\u00fcr die wurde 46:25 gemessen, mit 16:10 f\u00fcr die letzten 5 km war die Fahrt nun langsamer geworden.<\/p>\n<p>Den Halbmarathon passierte man nach 1:05:59\u00a0 und 25 km nach 1:19:04, wo es wieder Yuki war, der sich absetzen konnte und das Verfolgerfeld in die L\u00e4nge zog. Eine rennentscheidende Entwicklung vollzog sich dann nach knapp 28 km, wo der Vorjahressieger und amtierende Weltmeister<strong> Geoffrey Kirui<\/strong> (KEN) zum Angriff blies und sich schnell deutlich vom Rest der Mitstreiter absetzen konnte. Bei 30 km in 1:34:58 hatte Kirui mit seinem schnellen Antritt einen Vorsprung von fast einer halben Minute auf das Trio Kawauchi, <strong>Abdi Nageeye<\/strong> (NED) sowie <strong>Shadrack Biwott<\/strong> (USA) herausgelaufen.Einer der Mitfavoriten <strong>Galen Rupp<\/strong> (USA) lag hier \u00fcber eine Minute zur\u00fcck und stieg bald darauf aus. Als Asthmatiker machte ihm das f\u00fcrchterliche Wetter schwer zu schaffen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-13741 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/boston-mar-2018-yuki-kirui-640x401.jpg\" alt=\"boston-mar-2018-yuki-kirui\" width=\"547\" height=\"343\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/boston-mar-2018-yuki-kirui-640x401.jpg 640w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/boston-mar-2018-yuki-kirui-768x481.jpg 768w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/boston-mar-2018-yuki-kirui-1200x752.jpg 1200w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/boston-mar-2018-yuki-kirui.jpg 1392w\" sizes=\"(max-width: 547px) 100vw, 547px\" \/><span style=\"font-size: 12pt;\">Nach 2:09 Stunden holte Kawauchi den enteilten Kirui ein und lief zum Sieg. (c) Olympic Channel\/Screenshot<\/span><\/p>\n<p>Dies sah beim F\u00fchrenden Kirui ganz anders aus, der hielt das Tempo hoch und hatte bei 35 km in 1:50:49 mit Kurs auf 2:13:36 einen Vorsprung auf die Verfolger von 1 1\/2 Minuten, wobei sich Yuki schon auf Platz 2 etwas von Biwott und Negeeye absetzen konte. Kirui, der seine wei\u00dfe \u00dcberjacke anbehielt, passierte 40 km mach 2:08:22. Doch die Wiederholung seines Siegs vom Vorjahr geriet nun in Frage, denn mit 2:08:42 war Kawauchi dem Kenianer mit schnellen Schritten n\u00e4her gekommen. Yuki brauste kurz darauf schnell am Kenianer vorbei und &#8220;flog&#8221; gegen den Wind davon. Kirui war ein geschlagener Mann, der damit k\u00e4mpfte einigerma\u00dfen mit Anstand (und auf Platz 2) ins Ziel zu kommen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-13728 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/boston-mar-2018-yuki-winner-640x502.jpg\" alt=\"boston-mar-2018-yuki-winner\" width=\"538\" height=\"422\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/boston-mar-2018-yuki-winner-640x502.jpg 640w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/boston-mar-2018-yuki-winner.jpg 735w\" sizes=\"(max-width: 538px) 100vw, 538px\" \/><span style=\"font-size: 12pt;\">Yuki Kawauchi (JPN) gewann sensationell den Boston Marathon 2018. (c) OlympicChannel\/Screenshot<\/span><\/p>\n<p>Yuki lie\u00df sich den gr\u00f6\u00dften Sieg in seiner schon heute eindrucksvollen Karriere nicht mehr nehmen und gewann in 2:15:58 den ersten &#8220;gro\u00dfen&#8221; Marathon in seiner Laufbahn. Dabei spielte ihm sicher das Wetter in die Karten, das fast zu einem Total-Ausfall der afrikanischen Elite f\u00fchrte. Aber dies soll die au\u00dfergew\u00f6hnliche Leistung des Amateur-L\u00e4ufers nicht schm\u00e4lern. Hatte Yuki bisher schon Kultstatus in seinem Heimatland, so d\u00fcrfte ihn der Sieg beim Boston Marathon dort wohl endg\u00fcltig unsterblich machen. Auf den beiden letzten Kilometern nahm Yuki dem Vorjahressieger Kirui fast 2 1\/2 Munuten ab, der 2:18:23 lief und dabei von der 40 km-Marke bis ins Ziel geschlagene 10 Minuten und eine Sekunde brauchte. Er war also im Sinne des Wortes &#8220;platt&#8221;. Yuki lief diese Segment in der Bostoner Innenstadt in 7:16 Minuten deutlich flotter. Vers\u00fcsst wird ihm seine Leistung durch ein Preisgeld von 150.000 US$.<\/p>\n<p>Danach wirbelten die \u00e4u\u00dferen Bedingungen das Ranking gewaltig durcheinander. Platz 3 ging an Shadrack Biwott (USA) in 2:18:35 und auch die weiteren Positionen wurden durch US-Boys erlaufen. <strong>Tyler Pennel<\/strong> (2:18:57), <strong>Andrew Bumbalough<\/strong> (2:18:57) und <strong>Scott Smith<\/strong> (2:21:47). Bester Europ\u00e4er wurde Abdi Nageeye (NED) auf Platz 7 in 2:23:16. Im Vorausblick auf den kommenden Sonntag k\u00f6nnte sich die fast einmalige Konstellation entwickeln, dass die Frauen in inem anderen Rennen der World Marathon Majors in London schneller agieren als die M\u00e4nner in Boston.<strong> Mary Keitany und Tirunesh Dibaba ist das mit m\u00e4nnlichen Tempomachern sowie guten Bedingungen durchaus zuzutrauen.<\/strong><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-13742 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/boston-mar-2018-linden-vor-ziel-514x640.jpg\" alt=\"boston-mar-2018-linden-vor-ziel\" width=\"435\" height=\"542\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/boston-mar-2018-linden-vor-ziel-514x640.jpg 514w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/boston-mar-2018-linden-vor-ziel.jpg 679w\" sizes=\"(max-width: 435px) 100vw, 435px\" \/><span style=\"font-size: 12pt;\">Auch der Sieg von Desiree Linden war eine gro\u00dfe \u00dcberraschung.<\/span><\/p>\n<p>Die Frauen gingen das Rennen wesentlich moderater an als die M\u00e4nner. 19:17 bei 5 km und 37:07 bei 10 km w\u00e4re f\u00fcr viele der Topl\u00e4uferinnen ein Jogging-Tempo, bei besseren Bedingungen. Noch 13 L\u00e4uferinnen waren bei 15 km in 56:15 und 1:15:45 bei 20 km vorne dabei, die H\u00e4lfte wurde nach 1:19:41 erreicht. Kurz darauf war es die \u00c4thiopierin <strong>Mamitu Daska<\/strong>, die w\u00e4hrend Wolkenbruch \u00e4hnlicher Regenf\u00e4lle die Flucht nach vorne suchte, was ihr bei 25 km in 1:33:48 einen Vorsprung von einer halben Minute vor einer achtk\u00f6pfigen Verfolgergruppe einbrachte.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend Daska auch bei 30 km in 1:52:32 immer noch in F\u00fchrung lag, hatte sich hinter ihr ein Verfolgerduo aus <strong>Gladys Chesir<\/strong> (KEN) und <strong>Desiree Linden<\/strong> (USA) formiert, welches dort noch 25 Sekunden zur\u00fccklag, aber schnell n\u00e4her kam. Nach gut 33 km konnte zun\u00e4chst Chesir und dann auch Linden Chesir einholgen, die die letzte Meile in nur noch 6:53 Minuten lief, das sind etwa 4:15 pro km. Bis gut 35 km in 2:12:22 liefen Chesir und Linden noch zusammen, dann setzte sich Linden ab und gewann mit der schw\u00e4chsten Siegerzeit seit 40 Jahren in 2:39:54. Chesir war so entkr\u00e4ftet, dass sie sogar noch kurz vor dem Ziel ausstieg.<\/p>\n<p>Auch bei den Frauen wurde das Klassement noch gewaltig durcheinandergewirbelt. Auf Platz 2 lief sich <strong>Sarah Sellers<\/strong> (USA) in 2:44:04 vor, und auch Platz 3 mit <strong>Krista Duchene<\/strong> (CAN) in 2:44:20 war ein Name, den man im Vorfeld nicht auf dieser Position erwartet h\u00e4tte. Die Siegerin des letzten New York City Marathon<strong> Shalane Flanagan<\/strong> (USA) landete abgeschlagen auf Platz 7 in 2:46:31, lief aber immerhin durch. Und noch schlechter erging es der Vorjahressiegerin<strong> Edna Kiplagat<\/strong> (KEN), die auf Platz 9 in 2:47:14 die &#8220;Ehre&#8221; der Afrikanerinnen hoch hielt. Es steht aber au\u00dfer Frage, dass sich am kommenden Wochende in London die Dinge schon wieder in Richtung Normalit\u00e4t entwickeln werden.<\/p>\n<table class=\" aligncenter\" style=\"width: 650px;\">\n<tbody>\n<tr>\n<td colspan=\"4\"><strong>Ergebnisse Marathon der M\u00e4nner:<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>1.<\/td>\n<td>Kawauchi, Yuki<\/td>\n<td>JPN<\/td>\n<td>2:15:59<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>2.<\/td>\n<td>Kirui, Geoffrey<\/td>\n<td>KEN<\/td>\n<td>2:18:23<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>3.<\/td>\n<td>Biwott, Shadrack<\/td>\n<td>USA<\/td>\n<td>2:18:35<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>4.<\/td>\n<td>Pennel, Tyler<\/td>\n<td>USA<\/td>\n<td>2:18:57<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>5.<\/td>\n<td>Bumbalough, Andrew<\/td>\n<td>USA<\/td>\n<td>2:19:52<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>6.<\/td>\n<td>Smith, Scott<\/td>\n<td>USA<\/td>\n<td>2:21:47<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>7.<\/td>\n<td>Nageeye, Abdi<\/td>\n<td>NED<\/td>\n<td>2:23:16<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>8.<\/td>\n<td>Kibet, Elkanah<\/td>\n<td>USA<\/td>\n<td>2:23:37<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>9-<\/td>\n<td>Coolsaet, Reid<\/td>\n<td>CAN<\/td>\n<td>2:25:02<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>10.<\/td>\n<td>Vassallo, Daniel<\/td>\n<td>(USA<\/td>\n<td>2:27:50<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table class=\"tablegrid_table aligncenter\" style=\"width: 650px;\">\n<tbody>\n<tr>\n<td colspan=\"4\"><strong>Ergebnisse Marathon der Frauen: <\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>1.<\/td>\n<td>Linden, Desiree<\/td>\n<td>2:39:54<\/td>\n<td>USA<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>2.<\/td>\n<td>Sellers, Sarah<\/td>\n<td>2:44:04<\/td>\n<td>USA<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>3.<\/td>\n<td>Duchene, Krista<\/td>\n<td>2:44:20<\/td>\n<td>CAN<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>4.<\/td>\n<td>Hyland, Rachel<\/td>\n<td>2:44:29<\/td>\n<td>USA<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>5.<\/td>\n<td>Chichester, Jessica<\/td>\n<td>2:45:23<\/td>\n<td>USA<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>6.<\/td>\n<td>Dimercurio, Nicole<\/td>\n<td>2:45:52<\/td>\n<td>USA<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>7.<\/td>\n<td>Flanagan, Shalane<\/td>\n<td>2:46:31<\/td>\n<td>USA<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>8.<\/td>\n<td>Reed, Kimi<\/td>\n<td>2:46:47<\/td>\n<td>USA<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>9.<\/td>\n<td>Kiplagat, Edna<\/td>\n<td>2:47:14<\/td>\n<td>KEN<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>10.<\/td>\n<td>Yoshitomi, Hiroko<\/td>\n<td>2:48:29<\/td>\n<td>JPN<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>11.<\/td>\n<td>Thompson, Joanna<\/td>\n<td>2:48:31<\/td>\n<td>USA<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>12.<\/td>\n<td>Mcmahan, Dot<\/td>\n<td>2:48:57<\/td>\n<td>USA<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>13.<\/td>\n<td>Jackson, Veronica<\/td>\n<td>2:49:41<\/td>\n<td>USA<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>14.<\/td>\n<td>Snelson, Rebecca<\/td>\n<td>2:49:50<\/td>\n<td>USA<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>15.<\/td>\n<td>Vido, Margaret<\/td>\n<td>2:50:11<\/td>\n<td>USA<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit sensationellen Ergebnissen endete die 122. 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