{"id":13420,"date":"2018-03-24T16:58:02","date_gmt":"2018-03-24T16:58:02","guid":{"rendered":"http:\/\/run.hwinter.de\/?p=13420"},"modified":"2018-03-26T13:32:26","modified_gmt":"2018-03-26T13:32:26","slug":"23-halbmarathon-wm-in-valencia-am-24-maerz-2018-geoffrey-kamworor-und-netsanet-kebede-werden-weltmeister","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/run.hwinter.de\/?p=13420","title":{"rendered":"23. Halbmarathon WM in Valencia am 24. M\u00e4rz 2018:  Geoffrey Kamworor und Netsanet Kebede werden Weltmeister"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-13300 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/hm-wm-2018-logo.png\" alt=\"hm-wm-2018-logo\" width=\"430\" height=\"165\" \/><\/p>\n<p>Bei der <strong>23. Ausgabe der IAAF World Half Marathon Championships<\/strong> gewannen Titelverteidiger<strong> Geoffrey Kamworor<\/strong> (KEN) sowie <strong>Netsanet Kebede<\/strong> (ETH) die WM-Rennen. Bei windigen Bedingungen lief Kamworor mit 1:00:02 knapp an einer Stunde vorbei, errang aber seinen dritten Titel in Folge. <!--more-->Bei den Frauen siegte Kebede in<strong> 1:06:11<\/strong> mit <strong>neuer Weltrekordzeit f\u00fcr einen reinen Frauen-Halbmarathon<\/strong>, womit sie die alte Bestmarke aus dem Jahr 2007 um 14 Sekunden steigerte. Entgegen der Wettervorhersage entwickelten sich die Bedingungen w\u00e4hrend der Rennen recht ung\u00fcnstig, im Schlussteil begann es kurz zu regnen und es blies ein strammer Wind, der den Akteuren im Finale aber kr\u00e4ftig half (s.u.). Zusammen mit dem M\u00e4nnerfeld (allerdings wohl getrennt) gingen weitere 15000 L\u00e4ufer auf den schnellen Kurs von Valencia.<\/p>\n<p>Das Rennen der M\u00e4nner lie\u00df schon nach 5 km in 14:31 keine schnelle Zeiten wie in den letzten beiden Jahren erwarten. Etwa 50 L\u00e4ufer bildeten die Spitzengruppe, die sich \u00fcber 29:28 bei 10 km und 44:13 bei 15 km auf etwa 30 Athleten reduzierte. Dabei hatten sicher Regen und Wind einen Einfluss auf die Zwischenzeiten, die einer Zeit im Ziel von \u00fcber 62 Minuten entsprach. Hier \u00fcbernahm nun Kamworor das Heft des Handelns in die H\u00e4nde und nach 17 km war der Titeltr\u00e4ger der letzten beiden WMs allein in Front. Dahinter bildeten einer der Favoriten <strong>Abraham Cheroben<\/strong> (BRN), <strong>Aron Kifle<\/strong> (ERI) und die beiden \u00c4thiopier <strong>Jemal Yimer<\/strong> und <strong>Getaneh Molla<\/strong> die langgestreckte Verfolgergruppe.<\/p>\n<p>Vorne lief Kamworor ein aberwitziges Tempo mit km-Abschnitten von unter 2:40 Minuten und erreichte damit 20 km bereits nach 57:14, die letzten 5 km in sensationellen 13:01 (Weltbestleistung \u00fcber 5 km liegt bei 13:00). Und vor allem auch den Schlusspart rannte der Titelverteidiger ernorm schnell. Sind generell 3 Minuten von 20 km bis ins Ziel eine respektable Zeit, sauste Kamoworor diesen Abschnitt in 2:48 herunter (2:33 Minuten\/km-Tempo).\u00a0 Damit h\u00e4tte der Ausnahmel\u00e4ufer mit 1:00:02 sogar fast noch die Stundengrenze unterboten, f\u00fcr eine bessere Zeit war aber die erste H\u00e4lfte viel zu reserviert angelaufen worden. Platz 2 ging in 1:00:22 an Abraham Cheroben, der gleichfalls das letzte 5 km-Segment in 13:17 sehr schnell bew\u00e4ltigte, aber Kamworor war einfach besser.<\/p>\n<p>Aron Kifle in 1:00:31 wurde Dritter, womit kein \u00c4thiopier einen Platz auf dem Podium errang. Der 19-j\u00e4hrige Nachwuchsmann Aron Yimer, der im Februar in Ras Al Khamaih 59 Minuten lief, wurde in 1:00:33 Vierter vor seinem Landsmann Getaneh Molla in 1:00:47. Bester Europ\u00e4er wurde der Schweizer Julian Wanders, der in 1:01:03 Platz 8 belegte.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\" wp-image-13423 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/hm-wm-2018-winner-kamworor.jpg\" alt=\"hm-wm-2018-winner-kamworor\" width=\"353\" height=\"433\" \/><span style=\"font-size: 12pt;\">Geoffrey Kamworor verteidigte seinen WM-Titel mit einem sehr schnellen Schlusspart. (c) Livestream\/Screenshot<\/span><\/p>\n<p>Bei den Frauen gingen 14 L\u00e4uferinnen an der Spitze das Rennen sehr flott an, bei 2 km in 6:10 und 3 km in 9:18 war man im Regime einer Zeit von 65 Minuten. Bei 5 km lagen noch 12 L\u00e4uferinnen in 15:39 vorne, mit Kurs auf genau 66 Minuten. Die deutsche Vertreterin<strong> Anja Scherl<\/strong> lag hier in 16:51 (Platz 58) auf einem Tempo zu 71 Minuten, konnte diese Fahrt aber nicht halten und beendete das Rennen auf Platz 75 in f\u00fcr sie eher bescheidenen 1:16:13. Nach 8 km in 28:30 konnten sich 5 L\u00e4uferinnen absetzen, die sp\u00e4tere Siegerin Kebede, die gro\u00dfe Favoritin und Weltrekordhalterin<strong> Joyciline Jepkosgei<\/strong> (KEN), <strong>Pauline Kamulu<\/strong> (KEN), <strong>Eunice Chumba<\/strong> (KEN) und <strong>Meseret Belete<\/strong> (ETH).<\/p>\n<p>Nach 41 Minuten erh\u00f6hte Kebede vorne das Tempo derart, dass selbst Jepkosgei nicht mehr folgen konnte. Bei 15 km in 47:30 mit einem 5 km-Abschnitt von 15:52 lag Kebede 4 Sekunden vor\u00a0 Kamulu und 8 Sekunden vor Jepkosgei. Bei 20 km in 1:02:54 (letzten 5 km in 15:23) hatte Kebede ihren Vorsprung auf Kamulu und Jepkosgei, die mittlerweile ihre Landsfrau eingeholt hatte, auf 40 Sekunden ausweiten k\u00f6nnen. Sie gewann unangefochten das Rennen und erreichte durch ein schnelles Finale das Ziel nach 1:06:11, was einen neuen Nur-Frauen-Weltrekord im Halbmarathon bedeutete. Auch bei einer WM war bisher keine andere Frau jemals schneller. Dahinter sicherte sich Jepkosgei in 1:06:54 knapp vor Kamulu in 1:06:56 Platz 3.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-13424 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/hm-wm-2018-results-men.jpg\" alt=\"hm-wm-2018-results-men\" width=\"539\" height=\"365\" \/><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-13425 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/hm-wm-2018-results-women.jpg\" alt=\"hm-wm-2018-results-women\" width=\"542\" height=\"368\" \/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bei der 23. Ausgabe der IAAF World Half Marathon Championships gewannen Titelverteidiger Geoffrey Kamworor (KEN) sowie Netsanet Kebede (ETH) die WM-Rennen. 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