{"id":13065,"date":"2018-02-24T22:23:41","date_gmt":"2018-02-24T22:23:41","guid":{"rendered":"http:\/\/run.hwinter.de\/?p=13065"},"modified":"2018-02-28T11:42:01","modified_gmt":"2018-02-28T11:42:01","slug":"12-tokyo-marathon-am-25-februar-2018-wilson-kipsang-steigt-aus-dickson-chumba-gewinnt-und-yuta-shitara-laeuft-landesrekord","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/run.hwinter.de\/?p=13065","title":{"rendered":"12. Tokyo Marathon am 25. Februar 2018:  Wilson Kipsang steigt aus, Dickson Chumba gewinnt und Yuta Shitara l\u00e4uft Landesrekord"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-12767 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/tokyo-mar-2018-logo-597x640.jpg\" sizes=\"(max-width: 283px) 100vw, 283px\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/tokyo-mar-2018-logo-597x640.jpg 597w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/tokyo-mar-2018-logo.jpg 609w\" alt=\"tokyo-mar-2018-logo\" width=\"283\" height=\"303\" \/><\/p>\n<p>Mit \u00fcberraschenden Ergebnissen ging soeben die <strong> 12. Auflage des<\/strong> <strong>Tokyo Marathon<\/strong> zu Ende. Schon fr\u00fch war das Unternehmen Weltrekord beendet, <strong>Wilson<\/strong> <strong>Kipsang <\/strong>stieg nach 50 Minuten aus dem Rennen aus. Damit war er Angriff auf den Weltrekord erledigt. <!--more-->Offensichtlich hatte der Ex-Weltrekordler in den Tagen vor dem Lauf gesundheitliche Probleme: &#8220;I really wanted to go fast, but after suffering from stomach problems the last 2 days before the race, I didn\u2019t have the power to run a decent race today. I\u2019m disappointed, I was really ready for it.&#8221;<\/p>\n<p>Doch die Irritation \u00fcber das unerwartete Ausscheiden von Kipsang in der Spitzengruppe hielt sich in Grenzen und verblasste am Ende hinter den wahrhaft historischen Leistungen der jungen japanischen L\u00e4ufergarde, die an diesem Tag mit guten \u00e4u\u00dferen Bedingungen (Temperatur 6\u00b0C) die Samurais zur\u00fcck in die erweiterte Weltklasse des Marathonlaufs katapultierten. Nach dem Start wurden die ersten Kilometer einer etwa 20 L\u00e4ufer starken Spitzengruppe recht ungleichm\u00e4\u00dfig mit km-Splits von 2:53, 3:04, 2:55; 3:00 und 2:54 absolviert, bei 5 km in 14:46 lag man auf Kurs zu einer Zeit von 2:04:37. Das war f\u00fcr die Vorgaben in Sachen Weltrekord etwas zu langsam, \u00e4nderte sich aber bis 10 km in 29:37 kaum. Topstar Kipsang lief hier schon weitgehend am Ende der Gruppe und machte keine Anstalten, f\u00fcr ein h\u00f6heres Tempo zu sorgen.<\/p>\n<p>Daf\u00fcr liefen die besten Japaner<strong> Yuta Shitara<\/strong> und <strong>Hiroto Inoue<\/strong> nun in der Spitzengruppe ganz vorne, mit km-Abschnitten dicht an 3 Minuten wurden 15 km nach 44:35 erreicht. Ein Weltrekord war dort definitv au\u00dfer Reichweite, doch schon bald darauf kam es noch schlimmer. Kipsang lief kurze Zeit am Ende der Kopfgruppe und verlor bei 15,5 km den Anschluss. Er wurde immer langsamer und bei 16,7 km kam bereits nach 49:40 Minuten das Ende seines Auftritts in der japanischen Hauptstadt.<\/p>\n<p>An der Spitze agierten neben den drei Tempomachern noch 14 L\u00e4ufer, die \u00fcber 59:27 bei 20 km die H\u00e4lfte in 1:02:43 zur\u00fccklegten, wobei sich die japanischen L\u00e4ufer Shitara, Inoue und Kenta Murayama ganz vorne im Feld zeigten. F\u00fcr die Japaner begann nun die Jagd auf den Landesrekord von 2:06:16, den Toshinari Takaoka bereits 2002 beim Chicago Marathon aufgestellt hatte. Bei 25 km in 1:14:23 lag man zwar 20 Sekunden hinter der Durchgangszeit von Takaoka, wobei der aber am Ende etwas einbrach. Die 14 Mann starke Spitzengruppe d\u00fcnnte zunehmend aus, ein erstes prominentes Opfer war Vincent Kipruto, der bei 25 km schon 11 Sekunden zur\u00fccklag und bald darauf ausstieg.<\/p>\n<p>Nach 30 km in 1:29:20 lag man auf Kurs zu 2:05:39 und die Tempomacher gingen aus dem Rennen. Der ehemalige Tokyo-Sieger<strong> Dickson Chumba<\/strong> (KEN) machte nun das Tempo und Shitara sowie bald darauf Inoue fielen zur\u00fcck. Bei 35 km in 1:44:10 konnte man vorne\u00a0 das Tempo hoch halten, aber nur noch Chumba und seine beiden Landsleute <strong>Amos Kipruto<\/strong> und<strong> Gideon Kipketer<\/strong> waren in der Lage zu folgen. Dahinter lief Inoue mit <strong>Feyisa Lelisa<\/strong> (ETH) mit 2:05:40 immer noch auf Kurs zum Landesrekord, verlor aber zusehends an Zeit. Und Shitara lag 120 m zur\u00fcck und schw\u00e4chelte gleichfalls.<\/p>\n<p>An der Spitte setzte sich Chumba bis 37 km in 1:50:01 mit 2:55-km-Abschnitten eng\u00fcltig von seinen beiden Landsleuten ab. Dahinter bekam Shitara den &#8220;zweiten Wind&#8221; und lief schnell zu Inoue und dem nun zur\u00fcck fallenden Lelisa auf. Bei 39,8 km war Shitara schon Dritter und hatte bei 40 km in 1:59:30 die letzten 5 km noch in 15:11 zur\u00fcckgelegt. Mit einer Projektion von 2:06:04 war er immer noch, wenn auch ganz knapp, auf Kurs zum Landesrekord. Vorne hatte Chumba die 40 km-Marke nach 1:58:55 erreicht und gewann das Rennen in pers\u00f6nlicher Bestzeit von 2:05:30.<\/p>\n<p>Damit hat der H\u00f6henflug in Sachen Topzeiten in Toyko zun\u00e4chst einer Pause eingelegt, nachdem Wilson Kipsang im letzten Jahr mit 2:03:58 Tokyo in den Club der sub-2:04 -Marathonl\u00e4ufe katapultieren konnte. Im globalen Ranking des Jahres 2018 liegt Chumba deutlich hinter den Fabelzeiten aus Dubai zur\u00fcck auf Platz 8, aber in Tokyo ist und bleibt Chumba eine Klasse f\u00fcr sich. In Anlehnung an Wilson Chebet in Amsterdam kann man den best\u00e4ndigen Kenianer auch &#8220;Mr. Tokyo&#8221; nennen. Seine gro\u00dfartige Erfolgsbilanz in der Megacity:<strong> 1. 2018 &#8211; 2:05:30, 1. 2014 &#8211; 2:05:42, 3. 2017 &#8211; 2:06:25, 3. 2015 &#8211; 2:06:34.<\/strong><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\" wp-image-13070 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/tokyo-mar-2018-winner.jpg\" alt=\"tokyo-mar-2018-winner\" width=\"451\" height=\"262\" \/><span style=\"font-size: 12pt;\">Dickson Chumba gewann den Tokyo Marathon 2018. (c) FujiTV\/Screenshot<\/span><\/p>\n<p>Der japanische Shooting Star <strong>Yuta Shitara<\/strong> mobilisierte in einem grandiosen Finale letzte Kr\u00e4fte, \u00fcberholte sogar noch Amos Kipruto und stellte in<strong> 2:06:11 einen neuen japanischen Rekord<\/strong> auf. Damit sicherte sich Shitara, der erst im Sommer 2017 den Landesrekord im Halbmarathon verbesserte, eine spezielle Pr\u00e4mie von umgerechnet ca. 1 Million US$! <strong>Vermutlich ist dies das h\u00f6chste Preisgeld, das je ein Marathonl\u00e4ufer (offiziell) nach 42,195 km verdient hat.<\/strong> (Anmerkung: Auch f\u00fcr seinen Coach gab es eine erhebliche finanzielle Anerkennung.) Dritter wurde in 2:06:33 Amos Kipruto (KEN) und hinter Gideon Kipketer auf Platz 4 in 2:06:47 lief Hiroto Inoue in 2:06:54 als F\u00fcnfter gleichfalls noch unter 2:07 Stunden, was zuvor nur drei Japanern in der langen Geschichte des Marathon gelungen war.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-13067 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/tokyo-mar-2018-shitara1.jpg\" alt=\"tokyo-mar-2018-shitara1\" width=\"408\" height=\"295\" \/><span style=\"font-size: 12pt;\">Yuta Shitara lief beim Tokyo Marathon einen sensationellen Landesrekord. (c) FujiTV\/Screenshot<\/span><\/p>\n<p>Durch die guten Zeiten auf den ersten Pl\u00e4tzen verbesserte sich der Tokyo Marathon im<strong> Zehnermittel der schnellsten Zeiten<\/strong> von Platz 10 in 2:06:01 auf Platz 8 mit <strong>2:05:52<\/strong>, womit man an Paris und Seoul vorbeizog. Spitzenreiter in dieser Wertung bleibt Berlin mit 2:03:28 vor Dubai in 2:04:13 und London in 2:04:34. Der Frankfurt Marathon liegt mit einem Mittel von 2:05:37 direkt vor den Japanern auf Platz 7.<\/p>\n<p>Der Lauf hatte f\u00fcr Japan auch insofern enorme Bedeutung, als nach vielen Jahren der Frustration im Marathon noch endlich der &#8220;Knoten geplatzt&#8221; zu sein scheint. Angesichts des herausragenden Leistungsniveaus junger japanischer L\u00e4ufer in den Ekiden-Staffeln, vor allem dem Hakone-Ekiden, waren die im Vergleich dazu bescheidenen Leistungen \u00fcber die volle Marathondistanzkaum zu verstehen. Nun scheint die neue &#8220;Hakone-Generation&#8221; neue Zeichen zu setzen, was nicht nur der Landesrekord durch Shitara verdeutlicht. Allein in Tokyo blieben 6 Japaner unter 2:09 Stunden, 9 sogar unter 2:10 Stunden. Das hat es auf so breiter Front auf der Insel noch nie gegeben. Paradoxerweise geschieht dies in jenem Moment, in dem der japanische Verband JAAF von den \u00fcberzogenen Normen der letzten Jahre abger\u00fcckt war und das heute in Tokyo erreichte Niveau in den Bereich eines Traums entr\u00fcckte.<\/p>\n<p>Ein wichtiger Beitrag zu diesem Entwicklungen hat sicher auch die neue Strecke geleistet, die seit 2017 eingef\u00fchrt wurde und damit allen Beteiligten das f\u00fcrchterliche Finale mit Ziel im Messezentrum Big Site ersparte. Aus diversen Gr\u00fcnden ist die Strecke schneller geworden, wie die nachstehende Tabelle der TOP10 auf dem Tokyoter Kurs eindrucksvoll belegt. Von den zehn schnellsten Zeiten der letzten 12 Ausgaben sind allein sechs Zeiten in den letzten beiden Jahren auf der neuen Strecke erzielt worden. Und mit dem Streckenrekord von 2:03:58 aus dem letzten Jahr geh\u00f6rt Tokyo auch dem elit\u00e4ren Club mit Kursrekorden von 2:03er-Zeiten an.<\/p>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"text-align: center;\" width=\"29\"><strong>1<\/strong><\/td>\n<td style=\"text-align: center;\" width=\"72\"><strong>2:03:58 <\/strong><\/td>\n<td width=\"142\"><strong>\u00a0Wilson Kipsang <\/strong><\/td>\n<td style=\"text-align: center;\" width=\"57\"><strong>KEN<br \/>\n<\/strong><\/td>\n<td style=\"text-align: center;\" width=\"38\"><strong>1<\/strong><\/td>\n<td style=\"text-align: center;\" width=\"104\"><strong>26 Feb 2017\u00a0 <\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"text-align: center;\" width=\"29\"><strong>2<\/strong><\/td>\n<td style=\"text-align: center;\" width=\"72\"><strong>2:05:30<\/strong><\/td>\n<td width=\"142\"><strong>Dickson Chumba<\/strong><\/td>\n<td style=\"text-align: center;\" width=\"57\"><strong>KEN<\/strong><\/td>\n<td style=\"text-align: center;\" width=\"38\"><strong>1<\/strong><\/td>\n<td style=\"text-align: center;\" width=\"104\"><strong>25 Feb 2018<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"text-align: center;\" width=\"29\">3<\/td>\n<td style=\"text-align: center;\" width=\"72\">2:05:42<\/td>\n<td width=\"142\">\u00a0Dickson Chumba<\/td>\n<td style=\"text-align: center;\" width=\"57\">KEN<\/td>\n<td style=\"text-align: center;\" width=\"38\">1<\/td>\n<td style=\"text-align: center;\" width=\"104\">23 Feb 2014<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"text-align: center;\" width=\"29\"><strong>4<\/strong><\/td>\n<td style=\"text-align: center;\" width=\"72\"><strong>2:05:51\u00a0 <\/strong><\/td>\n<td width=\"142\"><strong>\u00a0Gideon Kipketer\u00a0 <\/strong><\/td>\n<td style=\"text-align: center;\" width=\"57\"><strong>KEN\u00a0 <\/strong><\/td>\n<td style=\"text-align: center;\" width=\"38\"><strong>2<\/strong><\/td>\n<td style=\"text-align: center;\" width=\"104\"><strong>26 Feb 2017\u00a0 <\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"text-align: center;\" width=\"29\">5<\/td>\n<td style=\"text-align: center;\" width=\"72\">2:05:57<\/td>\n<td width=\"142\">\u00a0Tadese Tola<\/td>\n<td style=\"text-align: center;\" width=\"57\">ETH<\/td>\n<td style=\"text-align: center;\" width=\"38\">2<\/td>\n<td style=\"text-align: center;\" width=\"104\">23 Feb 2014<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"text-align: center;\" width=\"29\">6<\/td>\n<td style=\"text-align: center;\" width=\"72\">2:06:00<\/td>\n<td width=\"142\">\u00a0Endeshaw Negesse<\/td>\n<td style=\"text-align: center;\" width=\"57\">ETH<\/td>\n<td style=\"text-align: center;\" width=\"38\">1<\/td>\n<td style=\"text-align: center;\" width=\"104\">22 Feb 2015<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"text-align: center;\" width=\"29\"><strong>7<\/strong><\/td>\n<td style=\"text-align: center;\" width=\"72\"><strong>2:06:11<\/strong><\/td>\n<td width=\"142\"><strong>Yuta Shitara<\/strong><\/td>\n<td style=\"text-align: center;\" width=\"57\"><strong>JPN<\/strong><\/td>\n<td style=\"text-align: center;\" width=\"38\"><strong>2<\/strong><\/td>\n<td style=\"text-align: center;\" width=\"104\"><strong>25 Feb 2018<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"text-align: center;\" width=\"29\"><strong>8<\/strong><\/td>\n<td style=\"text-align: center;\" width=\"72\"><strong>2:06:25\u00a0 <\/strong><\/td>\n<td width=\"142\"><strong>\u00a0Dickson Chumba\u00a0 <\/strong><\/td>\n<td style=\"text-align: center;\" width=\"57\"><strong>KEN<\/strong><\/td>\n<td style=\"text-align: center;\" width=\"38\"><strong>3<\/strong><\/td>\n<td style=\"text-align: center;\" width=\"104\"><strong>26 Feb 2017\u00a0 <\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"text-align: center;\" width=\"29\">9<\/td>\n<td style=\"text-align: center;\" width=\"72\">2:06:30<\/td>\n<td width=\"142\">\u00a0Sammy Kitwara<\/td>\n<td style=\"text-align: center;\" width=\"57\">KEN<\/td>\n<td style=\"text-align: center;\" width=\"38\">3<\/td>\n<td style=\"text-align: center;\" width=\"104\">23 Feb 2014<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"text-align: center;\" width=\"29\"><strong>10<\/strong><\/td>\n<td style=\"text-align: center;\" width=\"72\"><strong>2:06:33<\/strong><\/td>\n<td width=\"142\"><strong>Amos Kipruto<\/strong><\/td>\n<td style=\"text-align: center;\" width=\"57\"><strong>KEN<\/strong><\/td>\n<td style=\"text-align: center;\" width=\"38\"><strong>3<\/strong><\/td>\n<td style=\"text-align: center;\" width=\"104\"><strong>25 Feb 2018<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Bei den Frauen lag im Ziel <strong>Birhane Dibaba<\/strong> (ETH) in 2:19:50 vorne, womit sie den Streckenrekord aus dem Vorjahr von 2:19:47 denkbar knapp verpasste. Dibaba ist damit die 26. L\u00e4uferin, die die Barriere von 2:20 Stunden bei den Frauen unterbieten konnte. Das Rennen der Frauen bestimmte &#8211; angef\u00fchrt von drei jungen japanischen Tempomachern (die ihren Job gro\u00dfartig machten) &#8211; zun\u00e4chst ein Quintett an der Spitze, bestehend aus Dibaba &#8211; seit 2014 ohne Unterbrechung in Tokyo am Start und Gewinnerin im Jahr 2015 &#8211; , <strong>Ruti Aga<\/strong> (ETH) &#8211; im Januar Siegerin beim Houston Halbmarathon in 1:06:38 &#8211; , <strong>Amy Cragg<\/strong> (USA), <strong>Shure Demise<\/strong> (ETH) sowie<strong> Helah Kiprop<\/strong> (KEN), die 2016 in Tokyo gewann.<\/p>\n<p>\u00dcber 16:38 bei 5 km, 33:16 bei 10 km, 49:59 bei 15 km und 1:06:37 bei 20 km erreichte man den Halbmarathon in 1:10:19, lag also etwas \u00fcber einer Pace f\u00fcr 2:20 Stunden. Helah Kiprop war hier als Erste bei dem ansonsten sehr konstanten Tempo zur\u00fcckgefallen. Bei der H\u00e4lfte lag sie 25 Sekunden zur\u00fcck, am Ende reichte es f\u00fcr sie in 2:28:58 nur zu Platz 5, \u00fcber 9 Minuten hinter der Siegerin. \u00dcber 1:23:17 bei 25 km wurde 30 km in 1:39:52 erreicht, wo Demise nicht mehr mithalten konnte und gleichfalls zur\u00fcckfiel.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-13069 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/tokyo-mar-2018-birhane.jpg\" alt=\"tokyo-mar-2018-birhane\" width=\"398\" height=\"287\" \/><span style=\"font-size: 12pt;\">Birhane Dibaba gewann erneut in Tokyo. (c) FujiTV\/Screenshot<\/span><\/p>\n<p>Im verbliebenen Trio erh\u00f6hten jetzt Aga und Dibaba das Tempo mit einem 5 km Abschnitt von 16:26 nach 35 km, wo Cragg 8 Sekunden eintraf. Ein weiterer 5 km Abschnitt nach 40 km in 16:22 sah Aga als letzte Mitstreiterin 40 Sekunden hinter Dibaba zur\u00fcck. Die hielt das hohe Tempo und lief den letzten Part von 40 km bis ins Ziel in 7:11 Minuten (damit war sie hier so schnell wie Kipruto und Kipketer bei den M\u00e4nnern &#8230;), verpasste aber in 2:19:50 den Streckenrekord, wenn auch denkbar knapp. Platz 2 ging an <strong>Ruti Aga<\/strong> (ETH) in 2:21:19 vor der erstaunlich starken US-Amerikanerin <strong>Amy Cragg<\/strong> in 2:21:42. Cragg verbesserte ihren Hausrekord von 2:27:03 um \u00fcber 5 Minuten. Die deutsche Starterin <strong>Anna Hahner<\/strong> kam mit gesundheitlichen Problemen noch nicht einmal aus dem Stadtteil des Starts Shinjuku heraus und gab das Rennen schon vor 5 km auf.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Ergebnisse M\u00e4nner:<\/strong><\/p>\n<p>1. Dickson CHUMBA 2:05:30 PB<\/p>\n<p>2. Yuta SHITARA 2:06:11 NR<\/p>\n<p>3. Amos KIPRUTO 2:06:33<\/p>\n<p>4. Gideon KIPKETER 2:06:47<\/p>\n<p>5. Hiroto INOUE 2:06:54<\/p>\n<p>6. Feyisa LILESA 2:07:30<\/p>\n<p>7. Ryo KINAME 2:08:08<\/p>\n<p>8. Chihiro MIYAWAKI 2:08:45<\/p>\n<p>9. Kenji YAMAMOTO 2:08:48<\/p>\n<p>10. Yuki SATO 2:08:58<\/p>\n<p>11. Mohamed Reda El AARABY 2:09:18<\/p>\n<p>12. Kohei OGINO 2:09:36<\/p>\n<p>13. Tadashi ISSHIKI 2:09:43<\/p>\n<p>14. Akinobu MURASAWA 2:09:47<\/p>\n<p>15. Kariuki SIMON 2:10:00<\/p>\n<p>16. Asuka TANAKA 2:10:13<\/p>\n<p>17. Hiroki YAMAGISHI 2:10:14<\/p>\n<p>18. Daichi KAMINO 2:10:18<\/p>\n<p>19. Kengo SUZUKI 2:10:21<\/p>\n<p>20. Tsegaye Mekonnen ASEFA 2:10:26<\/p>\n<p>21. Juan Luis BARRIOS 2:10:55<\/p>\n<p><strong>Ergebnisse Frauen:<\/strong><\/p>\n<p>1. Birhane DIBABA 2:19:51<\/p>\n<p>2. Ruti AGA\u00a0 2:21:19<\/p>\n<p>3. Amy CRAGG 2:21:42<\/p>\n<p>4. Shure DEMISE\u00a0 2:22:07<\/p>\n<p>5. Helah KIPROP\u00a0 2:28:58<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit \u00fcberraschenden Ergebnissen ging soeben die 12. Auflage des Tokyo Marathon zu Ende. Schon fr\u00fch war das Unternehmen Weltrekord beendet, Wilson Kipsang stieg nach 50 Minuten aus dem Rennen aus. 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