{"id":12534,"date":"2017-12-13T18:24:36","date_gmt":"2017-12-13T18:24:36","guid":{"rendered":"http:\/\/run.hwinter.de\/?p=12534"},"modified":"2017-12-13T18:24:36","modified_gmt":"2017-12-13T18:24:36","slug":"122-boston-marathon-am-16-april-2018-die-us-elite-fast-geschlossen-am-start","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/run.hwinter.de\/?p=12534","title":{"rendered":"122. Boston Marathon am 16. April 2018: Die US-Elite fast geschlossen am Start"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-6732 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/boston-athletics-logo.jpg\" alt=\"boston-athletics-logo\" width=\"265\" height=\"190\" \/><\/p>\n<p>Nachdem bereits im Vorfeld der Start der beiden &#8220;Titelverteidiger&#8221; bei der <strong>122. Ausgabe des Boston Marathon<\/strong>, Edna Kiplagat und Geoffrey Kirui (beide KEN) bekannt gemacht wurde, wurden nun auch die Starter aus der USA benannt. <!--more-->Die Liste bei M\u00e4nnern sowie Frauen ist in der Tat beeindruckend, wobei immer wieder bedauert werden muss, dass der Kurs von Hopkinton ins Zentrum von Boston wegen des H\u00f6henunterschieds von Start und Ziel und wegen des Punkt-zu-Punkt-Verlaufs nicht regelkonform ist. Die Leistungen werden auch im kommenden Jahr wieder keinen objektiven Vergleich zulassen, keinen Eingang in eine Bestenliste finden und somit schlichtweg in der &#8220;M\u00fclltonne&#8221; der Statistik enden; letzteres sicherlich keine Aush\u00e4ngeschild f\u00fcr ein World Marathon Majors (WMM) Eliteevent. Vorrangig geht es somit in Boston um den Sieg in einem mit Historie \u00fcberladenen Event.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-11941 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/chicago-mar-2017-rupp-442x640.jpg\" alt=\"chicago-mar-2017-rupp\" width=\"264\" height=\"382\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/chicago-mar-2017-rupp-442x640.jpg 442w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/chicago-mar-2017-rupp-768x1113.jpg 768w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/chicago-mar-2017-rupp-828x1200.jpg 828w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/chicago-mar-2017-rupp.jpg 1300w\" sizes=\"(max-width: 264px) 100vw, 264px\" \/><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt;\">Galen Rupp ist beim Boston Marathon 2018 der prominenteste US-Starter bei den M\u00e4nnern. (c) S. Hartnett<\/span><\/p>\n<p>Wie dem auch sei, angef\u00fchrt wird das US Team von den beiden WMM-Siegern in diesem Herbst, <strong>Galen Rupp<\/strong> sowie<strong> Shalane Flanagan<\/strong> (beide USA). Rupp gewann den Marathon in Chicago, Flanagan den in New York City. In beiden F\u00e4llen wurde der Sieg mit einem schnellen Finale errungen, nachdem zuvor das Rennen im &#8220;Schlafwagen&#8221; verlief. Somit waren die Siegerzeiten von Rupp in Chicago von 2:09:20 und Flanagan in New York City von 2:26:53 eher bescheiden. Es steht aber au\u00dfer Frage, dass beide gro\u00dfe Chancen auf einen weiteren WMM-Sieg haben, falls das Rennen nicht zu schnell angelaufen wird.<\/p>\n<p>Insbesondere bei Galen Rupp musste man in Chicago den Eindruck gewinnen, dass der ehemalige US-Star auf der Bahn mit der Silbermedaille bei Olympia 2012 \u00fcber 10000 m und Bronzemedaille-Gewinner bei Olympia 2016 im Marathon bei Endzeiten \u00fcber vielleicht 2:07 Stunden kaum &#8211; auch von der ostafrikanischen Konkurrenz &#8211; zu bezwingen sein wird. Insofern d\u00fcrfte das Hauptspannungsmoment auf seinem weiteren Sieg bei einem WMM-Event liegen.<\/p>\n<p>Neben Flanagan und Rupp ist unbedingt <strong>Jordan Hasay<\/strong> zu nennen, die im erst zweiten Marathon im Oktober in Chicago als Dritte gl\u00e4nzende 2:20:57 und sich damit in die erweiterte Weltelite lief. Im April hatte sie ihr Deb\u00fct beim Boston Marathon in gleichfalls beachtlichen 2:23:00 gegeben.<strong> Molly Huddle<\/strong> ist die nationale Rekordhalterin \u00fcber 10000 m in 30:13,17 und absolvierte ihr Deb\u00fct beim New York City Marathon 2016 in 2:28:13. <strong>Desiree &#8220;Desi&#8221; Linden<\/strong> kennt die Strecke in Boston bestens. Im Jahr 2011 lief sie dort als Zweite 2:22:38, im letzten Jahr wurde sie an gleicher Stelle Vierte.<\/p>\n<p>Auf dem Papier ist die 44-j\u00e4hrige<strong> Deena Kastor<\/strong> die Frau mit der besten Vorleistung bei den (bisher gemeldeten) Frauen, aber das war bereits im Jahr 2006 beim London Marathon mit 2:19:36. Diese Zeit ist nach wie vor US-Rekord im Marathon der Frauen. Ernorm verbessert hat sich in diesem Jahr <strong>Sara Hall,<\/strong> die Ehefrau vom mittlerweile vom Wettkampfsport zur\u00fcckgetretenen Ryan Hall (der hat in Boston einmal 2:04:58 gelaufen, was allerdings nicht mehr als eine US-Kursbestzeit ist). Im Februar wurde sie Sechste beim Tokyo Marathon und Ende Oktober konnte sie sich beim Frankfurt Marathon auf respektable 2:27:21 steigern.<\/p>\n<p>Bei den M\u00e4nnern ist neben Rupp vor allem <strong>Dathan Ritzenhein<\/strong> zu nennen, der mit 2:07:47 die aktuell die drittbeste Marathon-Zeit eines US-L\u00e4ufers innehat. <strong>Abdi Abdirahman<\/strong> war im Fr\u00fchjahr in Boston Sechster und Siebter beim New York City Marathon vor einem Monat. F\u00fcr einen vorderen Platz wird er im kommenden Jahr wohl kaum in Frage, m\u00f6gliche Masterrekorde werden leider keine Anerkennung finden k\u00f6nnen. <strong>Shadrack Biwott<\/strong> (USA) war Vierter im letzten Jahr in Boston und lief seine pers\u00f6nliche Bestzeit beim New York City Marathon im Jahr 2016 mit 2:12:01.<\/p>\n<article>\n<div class=\"news_detail_item_text\">\n<table class=\"tablegrid_table aligncenter\" style=\"width: 650px;\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td colspan=\"2\"><strong>US-Elitefeld der Frauen:<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Deena Kastor<\/td>\n<td>2:19:36 (London, 2006<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Jordan Hasay<\/td>\n<td>2:20:57 (Chicago, 2017)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Shalane Flanagan<\/td>\n<td>2:21:14 (Berlin, 2014)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Desiree Linden<\/td>\n<td>2:22:38 (Boston, 2011)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Serena Burla<\/td>\n<td>2:26:53 (Osaka, 2017)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Sara Hall<\/td>\n<td>2:27:21 (Frankfurt, 2017)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Molly Huddle<\/td>\n<td>2:28:13 (New York City, 2016)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Kellyn Taylor<\/td>\n<td>2:28:40 (Houston, 2015)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\"><strong>US-Elitefeld der M\u00e4nner:<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Dathan Ritzenhein<\/td>\n<td>2:07:47 (Chicago, 2012)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Abdi Abdirahman<\/td>\n<td>2:08:56 (Chicago, 2006)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Galen Rupp<\/td>\n<td>2:09:20 (Chicago, 2017)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Ryan Vail<\/td>\n<td>2:10:57 (London, 2014)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Shadrack Biwott<\/td>\n<td>2:12:01 (New York, 2016)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Scott Smith<\/td>\n<td>2:12:21 (Frankfurt, 2017)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Andrew\u00a0Bumbalough<\/td>\n<td>2:13:58 (Tokyo, 2017)<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/div>\n<\/article>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nachdem bereits im Vorfeld der Start der beiden &#8220;Titelverteidiger&#8221; bei der 122. 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