{"id":12473,"date":"2017-12-07T20:39:34","date_gmt":"2017-12-07T20:39:34","guid":{"rendered":"http:\/\/run.hwinter.de\/?p=12473"},"modified":"2017-12-11T10:45:38","modified_gmt":"2017-12-11T10:45:38","slug":"weltrekord-und-breaking2-rueckblick-auf-die-internationale-marathonszene-des-jahres-2017","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/run.hwinter.de\/?p=12473","title":{"rendered":"&#8220;Weltrekord und Breaking2&#8221; &#8211; R\u00fcckblick auf die internationale Marathonszene des Jahres 2017"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-8724 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/breaking2-logo-640x393.jpg\" alt=\"breaking2-logo\" width=\"518\" height=\"318\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/breaking2-logo-640x393.jpg 640w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/breaking2-logo-768x471.jpg 768w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/breaking2-logo.jpg 900w\" sizes=\"(max-width: 518px) 100vw, 518px\" \/><em>Ein Weltrekord bei den Frauen sowie das mit aufwendiger PR inszenierte <strong>Breaking2-Projekt<\/strong> sorgten in der internationalen Marathonszene f\u00fcr die Schlagzeilen des Jahres 2017. Dazu gab es eine Vielzahl hochklassiger Resultate und Ereignisse, die mittlerweile keinen Winkel des Globus mehr auslassen.<\/em><!--more--><\/p>\n<p>Die ersten Welt-Jahresbestleistungen vom Z\u00fcricher Neujahrsmarathon mit breitensportlichem Charakter bestanden nur 24 Stunden, bis am 02.01.2017 beim <strong>Xiamen Marathon<\/strong> in China die \u00e4thiopischen Stars <strong>Lemi Berhanu<\/strong> 2:08:27 Stunden und <strong>Meseret Mengistu<\/strong> 2:25:58 Stunden liefen. Schw\u00fcle und ein Wolkenbruch setzten den Athleten beim<strong> Houston Marathon<\/strong> zwei Wochen sp\u00e4ter zu und dr\u00fcckten das Leistungsniveau. <strong>Dominic Ondoro<\/strong> (KEN) gewann den Marathon in \u201enur\u201c 2:12:05 Stunden bei den M\u00e4nnern, bei den Frauen war <strong>Meskerem Asefa<\/strong> (ETH) in 2:30:18 vorne. Von \u00e4hnlichen Bedingungen lie\u00df sich die Elite am gleichen Tag beim <strong>Mumbai Marathon<\/strong> kaum irritieren, <strong>Alphonce Simbu<\/strong> (TAN) mit 2:09:28 Stunden und <strong>Bones Kitur<\/strong> (KEN) mit 2:29:02 Stunden erzielten flotte Zeiten.<img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-8846 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/xiamen-mar-2017-winners-men-574x640.jpg\" alt=\"xiamen-mar-2017-winners-men\" width=\"388\" height=\"433\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/xiamen-mar-2017-winners-men-574x640.jpg 574w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/xiamen-mar-2017-winners-men.jpg 689w\" sizes=\"(max-width: 388px) 100vw, 388px\" \/><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt;\">Die Erstplatzierten vom Xiamen Marathon 2017: Geremew, Berhanu und Kitata (v.l.). Sura Kitata Tola war sp\u00e4ter in Rom sowie in Frankfurt der Beste.\u00a0 (c) Veranstalter<\/span><\/p>\n<p>Dann folgte am 20.01.2017 das erste Highlight des Jahres in <strong>Dubai<\/strong>. Nach seiner Ausnahmeleistung beim Berlin Marathon 2016 mit 2:03:03 Stunden war <strong>Kenenisa Bekele<\/strong> ein Anw\u00e4rter auf den Weltrekord, den Dennis Kimetto im Jahr 2014 mit 2:02:57 Stunden in Berlin aufgestellt hatte. Die hohen Erwartungen an die Strecke im Emirat wurden aber entt\u00e4uscht, bevor es richtig losging. Organisatorische Defizite und Dunkelheit um 6:30 Uhr bedeuteten ein Mix, der zum Sturz Bekeles beim Start f\u00fchrte und alle Hoffnungen auf einen Weltrekord vereitelte. Mit Sch\u00fcrfwunden stieg er nach der H\u00e4lfte aus, die Tempojagd \u201e\u00fcberlebte\u201c <strong>Tamirat Tola<\/strong> (ETH) mit einem Streckenrekord von 2:04:10 Stunden. Bei den Frauen lag <strong>Worknesh Degefa<\/strong> (ETH) in 2:22:35 Stunden vorne.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-9024 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/dubai-mar-2017-start-640x442.jpg\" alt=\"dubai-mar-2017-start\" width=\"533\" height=\"368\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/dubai-mar-2017-start-640x442.jpg 640w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/dubai-mar-2017-start-768x530.jpg 768w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/dubai-mar-2017-start.jpg 800w\" sizes=\"(max-width: 533px) 100vw, 533px\" \/><span style=\"font-size: 12pt;\">Unmittelbar nach dem Start kam Bekele zu Sturz und wurde regelgerecht \u00fcberrannt. (c) Standard Chartered Dubai Marathon<\/span><\/p>\n<p>Beim 36. <strong>Osaka Womens Marathon<\/strong> konnte die Japanerin <strong>Risa Shihetomo<\/strong> in 2:24:22 Stunden die Zeit aus Dubai nicht unterbieten, vom Marathon in <strong>Marrakesch<\/strong> wurde unter dem Vorbehalt korrekter Abl\u00e4ufe der Sieg von <strong>Adihana Gebretsadik<\/strong> (ETH) \u00a0mit 2:08:55 gemeldet. Traditionsgem\u00e4\u00df begann die Serie der japanischen Fr\u00fchjahrs-Marathons in <strong>Beppu-Oita<\/strong> Anfang Februar, wo der Japaner <strong>Kentaro Nakamoto<\/strong> in 2:09:32 Stunden vor der afrikanischen Konkurrenz als Erster das Ziel erreichte.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-9269 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/rak-hm-2017-jepchirchir-finish-622x640.jpg\" alt=\"rak-hm-2017-jepchirchir-finish\" width=\"356\" height=\"366\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/rak-hm-2017-jepchirchir-finish-622x640.jpg 622w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/rak-hm-2017-jepchirchir-finish-768x790.jpg 768w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/rak-hm-2017-jepchirchir-finish.jpg 1100w\" sizes=\"(max-width: 356px) 100vw, 356px\" \/><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt;\">Peres Jepchirchir lief in RAK einen Weltrekord im Halbmarathon der Frauen, den sie aber nur zwei Monate behalten sollte. (c) H. Winter<\/span><\/p>\n<p>Den ersten Weltrekord des Jahres gab es beim Halbmarathon im <strong>Vereinigten Arabischen Emirat Ras Al Khaimah<\/strong>. Nahe der v\u00f6lligen Ersch\u00f6pfung schaffte <strong>Peres Jepchirchir<\/strong> (KEN) mit 1:05:06 eine Verbesserung des Weltrekords um drei Sekunden, und Ex-Weltrekordlerin Mary Keitany (KEN) deutete als Zweite in 1:05:13 ihre gro\u00dfartige Form f\u00fcr den London Marathon im April an. Dieser Weltrekord sollte nur bis zum 1. April halten, an dem <strong>Joyciline Jepkosgei<\/strong> in <strong>Prag<\/strong> den Halbmarathon in 1:04:52 absolvierte, und Ende Oktober war dieselbe L\u00e4uferin in <strong>Valenica<\/strong> \u2013 Austragungsort der kommenden Halbmarathon-WM \u2013 noch einmal eine Sekunde schneller. <strong>Jepkoskei verbesserte im Jahr 2017 alle Weltrekorde bei den Frauen von 5 km bis zum Halbmarathon.<\/strong><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-12071 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/valencia-hm-2017-jepkosgei-wr-640x446.jpg\" alt=\"valencia-hm-2017-jepkosgei-wr\" width=\"474\" height=\"330\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/valencia-hm-2017-jepkosgei-wr-640x446.jpg 640w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/valencia-hm-2017-jepkosgei-wr-768x535.jpg 768w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/valencia-hm-2017-jepkosgei-wr.jpg 854w\" sizes=\"(max-width: 474px) 100vw, 474px\" \/><span style=\"font-size: 12pt;\">Joyciline Jepkosgei verbesserte 2017 alle Weltkorde auf der Stra\u00dfe von 5 km bis zum Halbmarathon, hier mit Tempomacher und Racedirector des Valencia Halbmarathon Paco Borao. (c) Veranstalter<\/span><\/p>\n<p>Ungew\u00f6hnlich gute \u00e4u\u00dfere Bedingungen nutzte <strong>Melaku Belachew<\/strong> (ETH) beim <strong>Hong Kong Marathon<\/strong> zu einem neuen Streckenrekord von 2:10:31 Stunden, und <strong>Erik Titus<\/strong> (KEN) konnte auch beim <strong>Sevilla Marathon<\/strong> in 2:07:43 Stunden den Kursrekord steigern.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend sich in einer einmaligen PR-Kampagne die Ger\u00fcchte verdichteten, dass der Megakonzern Nike noch im Fr\u00fchjahr einen Angriff auf die Schallmauer von zwei Stunden \u00fcber die Marathondistanz im Rahmen des <strong>\u201eBreaking2-Projekts\u201c<\/strong> \u00a0plante, scheiterte am 26.02.2017 der kenianische Ex-Weltrekordler <strong>Wilson Kipsang<\/strong> (KEN) beim Angriff auf den Weltrekord auf dem neuen Kurs des <strong>Tokyo Marathon<\/strong> mit 2:03:58 Stunden durch einen zu schnellen Beginn. Allerdings verbesserte Kipsang den japanischen All Comers Record vom Fukuoka Marathon mit 2:05:18 (Kebede, 2009) sehr deutlich. Auch bei den Frauen gab es durch <strong>Sarah Chepchirchir<\/strong> in 2:19:47 Stunden eine Weltklassezeit.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-9447 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/tokyo-mar-2017-winner-kipsang.jpg\" alt=\"tokyo-mar-2017-winner-kipsang\" width=\"428\" height=\"330\" \/><span style=\"font-size: 12pt;\">Wilson Kipsang lief in Tokyo die schnellste jemals erzielte Zeit auf japanischem Boden. (c) NTV-Screenshot<\/span><\/p>\n<p>Eine Woche sp\u00e4ter beendete der Marathon am<strong> Lake Biwa<\/strong> die Serie der japanischen Elite-Marathonl\u00e4ufe im Fr\u00fchjahr, den <strong>Ezebiel Chebii<\/strong> (KEN) in 2:09:06 Stunden gewann. Beim Marathon in<strong> Rabat<\/strong> war <strong>Fikadu Debele<\/strong> (ETH) in 2:09:37 Stunden vorne, beim <strong>Barcelona Marathon<\/strong> siegte der Tempomacher <strong>Jonah Chesum<\/strong> (KEN) in 2:08:57 Stunden und <strong>Helen Bekele<\/strong> (ETH) lief in 2:25:04 Stunden Streckenrekord. Schnell war weiterhin der<strong> Frauen-Marathon in Nagoya<\/strong>, den die f\u00fcr Bahrain startende Kenianerin <strong>Eunice Kirwa<\/strong> in 2:21:17 Stunden dominierte, als Zweite schaffte Yuka Ando (JPN) in 2:21:36 Stunden mit einem ungew\u00f6hnlichen Laufstil ohne Armeinsatz ein grandioses Deb\u00fct. Weitgehend unbeachtet gab es beim <strong>Seoul Marathon<\/strong> am 19.03.2017 gl\u00e4nzende Ergebnisse, <strong>Amos Kipruto<\/strong> (KEN) siegte nach 2:05:54 Stunden und zog dabei vier weitere Landsleute zu einer Zeit von unter 2:06:30 Stunden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-9736 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/seoul-mar-2017-winner-kipruto-640x507.jpg\" alt=\"seoul-mar-2017-winner-kipruto\" width=\"434\" height=\"344\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/seoul-mar-2017-winner-kipruto-640x507.jpg 640w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/seoul-mar-2017-winner-kipruto-768x609.jpg 768w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/seoul-mar-2017-winner-kipruto.jpg 1110w\" sizes=\"(max-width: 434px) 100vw, 434px\" \/><span style=\"font-size: 12pt;\">Amos Kipruto gewann den Dong-A Seoul Marathon. (c) Screenshot<\/span><\/p>\n<p>Im Land des boomenden Laufsports stand <strong>Afewerk Mesfin<\/strong> (ETH) beim <strong>Chongqing Marathon<\/strong> in 2:09:49 Stunden ganz oben auf dem \u00a0Podium. Dazu gab der chinesische Verband bekannt, dass im Jahr 2016 bei 328 Laufveranstaltungen insgesamt 2.800.000 Teilnehmer gez\u00e4hlt wurden, womit man die Zahlen des Vorjahrs verdoppelte. In wenigen Jahren will man mit zehn Millionen Aktiven in neue Dimensionen vordringen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-9649 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/ed-whitlock-2016-558x640.jpg\" alt=\"ed-whitlock-2016\" width=\"363\" height=\"416\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/ed-whitlock-2016-558x640.jpg 558w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/ed-whitlock-2016.jpg 738w\" sizes=\"(max-width: 363px) 100vw, 363px\" \/><span style=\"font-size: 12pt;\">Lauflegende Ed Whitlock verstarb im M\u00e4rz im Alter von 86 Jahren. Mit 85 lief er seinen letzten Marathon in Toronto. (c) Veranstalter<\/span><\/p>\n<p>Am 13.03.2017 verstarb in Milton (Kanada) im Alter von 86 Jahren die Lauflegende <strong>Ed Whitlock<\/strong>. Seine Altersrekorde haben die Qualit\u00e4t f\u00fcr die Ewigkeit, zuletzt im Oktober 2016 finishte er in Toronto als 85-J\u00e4hriger den vollen Marathon in unter vier Stunden. Dies war sein letzter Lauf \u00fcber diese Distanz. Am 22.03.2017 verk\u00fcndeten die <strong>(Abbott) World Marathon Majors<\/strong>, die vermeintliche Eliteliga des Marathonlaufs, einige \u00c4nderungen in der Verteilung der erheblichen Preissummen. Den Wettbewerb der Serie IX f\u00fcr die Jahre 2015\/16, den eigentlich kaum jemand verfolgt, gewannen mit den kenianischen L\u00e4ufern <strong>Eliud Kipchoge<\/strong> und <strong>Mary Keitany<\/strong> die aktuell Besten der Zunft.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-10192 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/london-mar-2017-keitany-wanjiru-pc-431x640.jpg\" alt=\"london-mar-2017-keitany-wanjiru-pc\" width=\"302\" height=\"448\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/london-mar-2017-keitany-wanjiru-pc-431x640.jpg 431w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/london-mar-2017-keitany-wanjiru-pc-768x1141.jpg 768w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/london-mar-2017-keitany-wanjiru-pc-808x1200.jpg 808w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/london-mar-2017-keitany-wanjiru-pc.jpg 1200w\" sizes=\"(max-width: 302px) 100vw, 302px\" \/><span style=\"font-size: 12pt;\">Die Sieger beim London Marathon 2017: Daniel Wanjiru und Mary Keitany. (c) H. Winter<\/span><\/p>\n<p>Beim <strong>London Marathon<\/strong> am 23.04.2017 legte dann Mary in dem Bestreben, ihre vermeintlich st\u00e4rkste Widersacherin Tirunesh Dibaba (ETH) m\u00f6glichst fr\u00fch ans Limit zu bringen, ein H\u00f6llentempo vor und lag nach sieben Kilometern mit einer Projektion ins Ziel von 2:10:30 Stunden in den Regionen der M\u00e4nner. Bis zum Kilometer 35 agierte sie unter den Splits von Paula Radcliffes Fabel-Weltrekord von 2:15:25 Stunden (mit m\u00e4nnlichen Tempomachern), am Ende konnte die 35-j\u00e4hrigen Keitany in<strong> 2:17:01 Stunden<\/strong> den <strong>\u201eFrauen-Weltrekord\u201c<\/strong> deutlich steigern. Auch Dibaba lief mit 2:17:56 Stunden eine Topzeit und ist nun die drittschnellste Marathon-Frau aller Zeiten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-10150 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/london-mar-2017-elites-ps-top-men-640x428.jpg\" alt=\"london-mar-2017-elites-ps-top-men\" width=\"526\" height=\"352\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/london-mar-2017-elites-ps-top-men-640x428.jpg 640w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/london-mar-2017-elites-ps-top-men-768x513.jpg 768w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/london-mar-2017-elites-ps-top-men.jpg 1100w\" sizes=\"(max-width: 526px) 100vw, 526px\" \/><span style=\"font-size: 12pt;\">Die Topstars beim London Marathon 2017 beim Fototermin vor dem Rennen. Der sp\u00e4tere Sieger fehlt &#8230; (c) H. Winter<\/span><\/p>\n<p>Bei der gleichen Veranstaltung scheiterte auch der zweite Angriff von <strong>Kenenisa Bekele<\/strong> in Sachen Weltrekord. Die Durchgangszeit beim Halbmarathon von 1:01:41 Stunden war f\u00fcr die M\u00e4nnerelite an diesem Tag zu schnell. Den geringsten Leistungseinbruch hatte der Sieger des Amsterdam Marathon von 2016,<strong> Daniel Wanjiru<\/strong> (KEN), der in 2:05:48 Stunden gewann und den Bekele in einem tollen Verfolgerduell als Zweiter in 2:05:57 Stunden nicht mehr einholen konnte. Bereits vor dem Start des London Marathon sorgte die Nachricht f\u00fcr Aufregung, dass <strong>Jemima Sumgong<\/strong> (KEN), unter anderem Siegerin des London Marathon \u00a0sowie Olympiasiegerin in Rio im Jahr 2016, <strong>positiv auf EPO getestet<\/strong> wurde. Nicht nur f\u00fcr diese Rennen wird man die Ergebnislisten umschreiben m\u00fcssen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-10069 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/rotterdam-mar-2017-winner-640x361.jpg\" alt=\"rotterdam-mar-2017-winner\" width=\"567\" height=\"320\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/rotterdam-mar-2017-winner-640x361.jpg 640w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/rotterdam-mar-2017-winner-768x434.jpg 768w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/rotterdam-mar-2017-winner-1200x677.jpg 1200w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/rotterdam-mar-2017-winner.jpg 1442w\" sizes=\"(max-width: 567px) 100vw, 567px\" \/><span style=\"font-size: 12pt;\">Marius Kimutai gewinnt den Rotterdam Marathon. (c) NOS-Screenshot<\/span><\/p>\n<p>Zum Gl\u00fcck ohne positiven Befund blieben die Proben von <strong>Paul Loyangata<\/strong> und <strong>Purity Rionoripo<\/strong> (beide KEN), die den <strong>Paris Marathon<\/strong> am 09.04.2017 in 2:06:10 Stunden beziehungsweise 2:20:55 Stunden gewannen. Die Beiden sind \u2013 sicher ein Novum in der Szene\u2013 ein Ehepaar. Nur unwesentlich schneller waren die Herren beim <strong>Rotterdam Marathon<\/strong>, wo die glorreichen Zeiten im Weltrekordregime vorbei zu sein scheinen. Immerhin finishte <strong>Marius Kimutai<\/strong> (KEN) in 2:06:04 Stunden \u00a0vor sechs M\u00e4nnern mit Zeiten von unter 2:08 Stunden. Die Frauenkonkurrenz hielt<strong> Meskerem Asefa<\/strong> (ETH) mit 2:24:18 Stunden in Schach. Beim <strong>Wiener City Marathon<\/strong> siegten bei windigem Wetter die Kenianer <strong>Albert Korir<\/strong> und <strong>Nancy Kiprop<\/strong> nach spannenden Zweik\u00e4mpfen in 2:08:40 Stunden und 2:24:20 Stunden, und bei \u00e4hnlichen Verh\u00e4ltnissen waren beim <strong>Hamburg Marathon<\/strong> <strong>Tsegaye Mekonnen<\/strong> (ETH) in 2:07:26 Stunden und <strong>Jessica Augusto<\/strong> (POR) in 2:25:30 Stunden die Besten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-10226 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/hamburg-mar-2017-assefa-winner.jpg\" alt=\"hamburg-mar-2017-assefa-winner\" width=\"502\" height=\"336\" \/><span style=\"font-size: 12pt;\">Tsegaye Mekonnen gewann den Hamburg Marathon. (c) Veranstalter<\/span><\/p>\n<p>Mit einer Zeit von 2:07:32 Stunden gewann <strong>Mathew Kisorio<\/strong> (KEN) den <strong>Daegu Marathon<\/strong> in der koreanischen Stadt der Leichtathletik-WM von 2011, der \u00c4thiopier <strong>Shura Kitata Tola<\/strong> war im str\u00f6menden Regen beim <strong>Maratona di Roma<\/strong> in 2:07:30 Stunden der Beste und am gleichen Tag lief der Kenianer <strong>Edwin Kipngetich Koech<\/strong> beim <strong>Milano Marathon<\/strong> mit 2:07:13 Stunden die schnellste Zeit auf italienischem Boden. Beim Marathon im \u00f6sterreichischen<strong> Linz<\/strong> \u00fcberquerte <strong>Anthony Maritim<\/strong> (KEN) in beachtlichen 2:09:11 Stunden als Erster die Ziellinie. Am Ostermontag erlebten die Zuschauer im US-Bundesstaat Massachussetts bei der 121. Ausgabe des legend\u00e4ren <strong>Boston Marathon<\/strong> ein Favoritensterben ersten Ranges. Im Ziel auf der Boylston Street lagen letztendlich <strong>Geoffrey Kirui<\/strong> (KEN) in 2:09:37 Stunden und <strong>Edna Kiplagat<\/strong> (KEN) in 2:21:52 Stunden vorne.<img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-10135 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/boston-mar-2017-finish-kirui.jpg\" alt=\"boston-mar-2017-finish-kirui\" width=\"395\" height=\"309\" \/><span style=\"font-size: 12pt;\">Geoffrey Kirui gewann den Boston Marathon und wurde 5 Monate sp\u00e4ter auch Weltmeister im Marathonlauf. (c) Veranstalter<\/span><\/p>\n<p><strong>Geoffrey Kirui<\/strong> (KEN) stand auch am 06.08.2017 ganz oben auf dem Podium. Beim <strong>Weltmeisterschafts-Marathon<\/strong> auf einem Rundkurs durch die Londoner City wurde er in 2:08:27 Stunden mit deutlichem Vorsprung Weltmeister. Bei den Frauen ging der Titel an <strong>Rose Chelimo<\/strong> (BRN), die in 2:27:11 Stunden knapp vor Edna Kiplagat (KEN) einlief. Doch w\u00e4hrend die Titeltr\u00e4ger schon jetzt so gut wie vergessen sind, wird man sich noch lange an das <strong>\u201eBreaking2-Projekt\u201c<\/strong> erinnern, bei dem dank einer gl\u00e4nzenden Marketing-Strategie das Unternehmen Nike die Augen der L\u00e4uferwelt, allerdings weitgehend unter Ausschluss der \u00d6ffentlichkeit, auf das <strong>Autodrome von Monza<\/strong> in Italien zog. Dort sollte am 06.05.2017 \u2013 nicht zuf\u00e4llig dem Jahrestag der ersten Meile unter vier Minuten durch Roger Bannister \u2013 unter Nutzung aller erdenklichenMa\u00dfnahmen zur Leistungssteigerung und Einsatz schier unbegrenzter Ressourcen eine Traumgrenze des Laufsports, ein Marathon unter zwei Stunden, unterboten werden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-10999 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/breaking2-clock-finisk-2-00-23-572x640.jpg\" alt=\"breaking2-clock-finisk-2-00-23\" width=\"370\" height=\"414\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/breaking2-clock-finisk-2-00-23-572x640.jpg 572w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/breaking2-clock-finisk-2-00-23.jpg 610w\" sizes=\"(max-width: 370px) 100vw, 370px\" \/><span style=\"font-size: 12pt;\">Eliud Kipchoge l\u00e4uft im Rahmen des &#8220;Breaking2 Projekts&#8221; in Monza mit 2:00:25 eine Fabelzeit \u00fcber die volle Marathon-Distanz. Die falsch laufende Uhr \u00fcber der Ziellinie wurde schon kurz darauf auf den korrekten Wert &#8220;photogeshopped&#8221;.<\/span><\/p>\n<p>Schon bei der Generalprobe im M\u00e4rz \u00fcber die halbe Distanz wurde deutlich, dass von dem zuvor sorgsam selektierten Trio <strong>Eliud Kipchoge<\/strong> (KEN), <strong>Zersenay Tadese<\/strong> und <strong>Lelisa Desisa<\/strong> (ETH) nur der Kenianer das Potenzial hatte, in solche Regionen vorzusto\u00dfen. Mit einer Armada von (wechselnden) Tempomachern und Verpflegung nach jeder der 2.400 Meter langen Runde gab ein elektrisches Fahrzeug unmittelbar vor den Athleten die erforderlichen Kilometer-Abschnitte von 2:50,6 Minuten vor. Gemessen am aktuellen Weltrekord von 2:02:57 Stunden war dies eine aberwitzige Mission, die nur der Kenianer bis jenseits der 30 Kilometer durchhalten konnte. Das Vorhaben \u201escheiterte\u201c, wobei Kipchoge mit 2:00:25 Stunden trotzdem eine Wahnsinnsleistung bot. Da Kipchoge im Vorfeld strikt darauf bestand, sich nicht in sein Training einzumischen, war es prim\u00e4r die Leistung des aktuell besten Marathonl\u00e4ufers \u2013 vielleicht aller Zeiten \u2013, die diese grandiose Zeit in Monza m\u00f6glich machte und die Reputation dieses medialen \u201eZirkus\u201c rettete, durch den der Laufsport in der \u00d6ffentlichkeit ungew\u00f6hnlich pr\u00e4sent war.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-10364 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/prag-hm-2017-finish-women-valary-384x640.jpg\" alt=\"prag-hm-2017-finish-women-valary\" width=\"307\" height=\"512\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/prag-hm-2017-finish-women-valary-384x640.jpg 384w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/prag-hm-2017-finish-women-valary-768x1281.jpg 768w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/prag-hm-2017-finish-women-valary-719x1200.jpg 719w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/prag-hm-2017-finish-women-valary.jpg 1050w\" sizes=\"(max-width: 307px) 100vw, 307px\" \/><span style=\"font-size: 12pt;\">Valary Aiyabei lief beim Prag Marathon Streckenrekord. (c) H. Winter<\/span><\/p>\n<p>Am Tag nach Monza ging es am 07.05.2017 beim <strong>Prag Marathon<\/strong> \u201enormal\u201c und regelkonform weiter. Dort legte die Kenianerin <strong>Valary Aiyabei<\/strong> (KEN) einen mutigen Sololauf aufs Pflaster, bei dem sie den Streckenrekord in Prag auf hochklassige 2:21:57 Stunden steigerte. Bei den M\u00e4nnern gewann <strong>Gebretsadik Ahbraha<\/strong> (ETH) in 2:08:47 Stunden. Recht fragw\u00fcrdig einsch\u00e4tzen muss man die Premiere des <strong>Bangkok Midnight Marathon<\/strong> um Mitternacht zum 21.05.2017, wo Temperaturen um 30 Grad bei einem Taupunkt um 26 Grad (d.h. h\u00f6chste Luftfeuchte) den Aktiven so gut wie alles abverlangten.<\/p>\n<p>Wie sehr sich selbst die Sieger bei diesem unsinnigen Unterfangen gequ\u00e4lt haben m\u00fcssen, verdeutlichen Siegerzeiten von 2:30:23 Stunden durch Silas Muturi (KEN) sowie von 2:53:31 Stunden durch Esther Macharia (KEN). Der Japaner <strong>Takuya Noguchi<\/strong> (JPN) verhinderte am 02.07.2017 bei der 39. Auflage des<strong> Gold Coast Marathon<\/strong> in Australien den dritten Erfolg des Kenianers Kenneth Mungara. Das Lauf-Unikum Yuki Kawauchi (JPN) fiel in diesem Lauf bei Kilometer 39 km zur\u00fcck und wurde in 2:09:18 Stunden Dritter Er lief damit zum 60. Mal (!) unter 2:17 Stunden, in der ganzen Saison 2017 blieben nur vier deutsche M\u00e4nner unter dieser Marke.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-10946 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/gold-coast-mar-2017-start-640x428.jpg\" alt=\"gold-coast-mar-2017-start\" width=\"546\" height=\"365\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/gold-coast-mar-2017-start-640x428.jpg 640w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/gold-coast-mar-2017-start-768x513.jpg 768w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/gold-coast-mar-2017-start.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 546px) 100vw, 546px\" \/>Start zum Gold Coast Marathon 2017. (c) Screenshot<\/p>\n<p>Beim <strong>Berlin Marathon<\/strong> am 24.09.2017 sollte dann der Weltrekord bei den M\u00e4nnern unter regul\u00e4ren Bedingungen fallen.<strong> Eliud Kipchoge<\/strong> traf in einem <strong>\u201eDuell der Giganten\u201c<\/strong> auf die weiteren Top-Athleten der Szene, Ex-Weltrekordler <strong>Wilson Kipsang<\/strong> sowie <strong>Kenenisa Bekele<\/strong>. \u00c4hnlich wie in Monza wurde auch in Berlin das Tempo durch Zeitinformationen kontrolliert, doch Regen stand der Rekordjagd im Weg. Erst verlor Bekele den Anschluss, dann stieg bei Kilometer 30 auch Kipsang aus. Stattdessen lieferte sich Kipchoge am Ende ein spannendes Duell mit dem Deb\u00fctanten Guye Adola (ETH), das der kenianische Ausnahmesportler in 2:03:32 Stunden gewann. Dies war zwar die schnellste Zeit des Jahres, die Jagd auf den Weltrekord muss auf das Jahr 2018 verschoben werden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-11858 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/b-mar-2017-38km-640x422.jpg\" sizes=\"(max-width: 551px) 100vw, 551px\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/b-mar-2017-38km-640x422.jpg 640w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/b-mar-2017-38km-768x506.jpg 768w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/b-mar-2017-38km.jpg 789w\" alt=\"b-mar-2017-38km\" width=\"551\" height=\"363\" \/><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt;\">Nach gut 36 km setzte sich Adola von Kipchoge ab und konnte den Vorsprung einige Kilometer halten. (c) H. Winter<\/span><\/p>\n<p>Anfang Oktober gab es beim 40. Jubil\u00e4um des <strong>Chicago Marathon<\/strong> zum dritten Mal keine Tempomacher, sodass ein Weltklassefeld \u2013 inklusive Weltrekordler Dennis Kimetto \u2013 im Joggingtempo das Rennen anlief. Im schnellen Finale landete US-Star<strong> Galen Rupp<\/strong> in 2:09:20 Stunden seinen ersten Erfolg in einem gro\u00dfen Marathon. Viel flotter legten die Frauen los, wo Lauflegende <strong>Tirunesh Dibaba<\/strong> (ETH) nach ihrer einmaligen Bahnkarriere in 2:18:31 Stunden gleichfalls ihren ersten Sieg in einem Marathon feierte. Mit 44.551 Finishern kommt man in Chicago den Rekordmarken in New York City immer n\u00e4her.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-11941 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/chicago-mar-2017-rupp-442x640.jpg\" alt=\"chicago-mar-2017-rupp\" width=\"292\" height=\"423\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/chicago-mar-2017-rupp-442x640.jpg 442w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/chicago-mar-2017-rupp-768x1113.jpg 768w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/chicago-mar-2017-rupp-828x1200.jpg 828w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/chicago-mar-2017-rupp.jpg 1300w\" sizes=\"(max-width: 292px) 100vw, 292px\" \/><span style=\"font-size: 12pt;\">Beim Chicago Marathon \u00fcberzeugte Galen Rupp in einem eindrucksvollen Finale. (c) S. Hartnett<\/span><\/p>\n<p>Wie man Tempomacher hoch effizient einsetzt, demonstrierte zum wiederholten Mal der <strong>TCS Amsterdam Marathon<\/strong>. Im Ziel schafften es f\u00fcnf Athleten unter 2:05:43 Stunden und sorgten f\u00fcr die beste Leistungsbreite des Jahres, ganz vorne lief der Sieger vom Honolulu-Marathon 2016 Lawrence Cherono (KEN) in 2:05:09 Stunden neuen Kursrekord, bei den Frauen erzielte <strong>Tadelech Bekele<\/strong> (ETH) 2:21:54 Stunden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-12012 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/amsterdam-mar-2017-winner.jpg\" alt=\"amsterdam-mar-2017-winner\" width=\"426\" height=\"267\" \/>Lawrence Cherono gewann den Amsterdam Marathon 2017. (c) NOS-Screenshot<\/p>\n<p>Weitere schnelle Zeiten im Oktober liefen die Sieger in <strong>Gyeongju<\/strong> (Korea) <strong>Felix Kiprotich<\/strong> (KEN) mit 2:06:54, in <strong>Eindhoven<\/strong> <strong>Festus Talum<\/strong> (KEN) mit 2:06:13 sowie in<strong> Frankfurt Shura Tola<\/strong> (ETH) mit 2:05:50. Der heftige Wind verhinderte in Frankfurt eine bessere Zeit bei den Frauen, wo <strong>Vivian Cheruiyot<\/strong> (KEN), Olympiasiegerin \u00fcber 5000 m, ihren erst zweiten Marathon in 2:23:35 gewann. Beim <strong>Waterfront Toronto Marathon<\/strong> schaffte <strong>Philemon Rono<\/strong> in 2:06:52 einen neuen Streckenrekord und die schnellste Zeit auf amerikanischem Boden des Jahres.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-12098 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/toronto-mar-2017-finish-rono-640x401.jpg\" alt=\"toronto-mar-2017-finish-rono\" width=\"503\" height=\"315\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/toronto-mar-2017-finish-rono-640x401.jpg 640w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/toronto-mar-2017-finish-rono-768x481.jpg 768w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/toronto-mar-2017-finish-rono.jpg 903w\" sizes=\"(max-width: 503px) 100vw, 503px\" \/>Philemon Rono gewann den Toronto Marathon mit kanadischem All Comers Record. (c) CTN-Screenshot<\/p>\n<p>Von solchen (schnellen) Zeilen kann man aktuell beim <strong>New York City Marathon<\/strong> nur tr\u00e4umen, wo aber nach einer ersten H\u00e4lfte im \u201eSchlafwagen\u201c spannende K\u00e4mpfe um die Siege \u00fcber die B\u00fchne gingen. <strong>Geoffrey Kamworor<\/strong> gewann denkbar knapp das Rennen der M\u00e4nner gegen Wilson Kipsang (beide KEN) in 2:10:53, bei den Frauen konnte nach 40 Jahren mit <strong>Shalane Flanagan<\/strong> (USA) in 2:26:53 wieder eine Amerikanerin das mit 50766 Finishern gr\u00f6\u00dfte Rennen des Jahres gewinnen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-12218 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/nyc-marathon-2017-flanagan-winner-640x328.png\" alt=\"nyc-marathon-2017-flanagan-winner\" width=\"523\" height=\"268\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/nyc-marathon-2017-flanagan-winner-640x328.png 640w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/nyc-marathon-2017-flanagan-winner-768x393.png 768w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/nyc-marathon-2017-flanagan-winner.png 1024w\" sizes=\"(max-width: 523px) 100vw, 523px\" \/><span style=\"font-size: 12pt;\">Mit Shalane Flanagan gewann nach 40 Jahren wieder eine Amerikanerin den New York City Marathon 2017. (c) ABC-Screenshot<\/span><\/p>\n<p>Starker Wind behinderte die L\u00e4ufer bei der 22. Ausgabe des Volkswagen <strong>Ljubljana Marathon<\/strong>, bei dem <strong>Marius Kimutai<\/strong> (KEN) und<strong> Shuko Genemo Wote<\/strong> (ETH) mit 2:08:33 sowie 2:27:02 als Erstplatzierte sehr ansprechende Zeiten im Ziel aufweisen konnten. Auch noch am 5. November gewann der Kenianer<strong> Thomas Kiplagat Rono<\/strong> den <strong>JoongAng Seoul International Marathon<\/strong> in der koreanischen Hauptstadt Seoul in 2:09:13.\u00a0 Im Rahmen einer Gala in Athen wurden die <strong> \u201eAIMS Best Marathon Runner\u201c-Preise<\/strong> f\u00fcr das Jahr 2017 an <strong>E<\/strong><strong>liud Kipchoge <\/strong>sowie<strong>\u00a0 Mary Keitany\u00a0<\/strong>(beide KEN) vergeben. Damit wurden jene Athleten ausgezeichnet, die in der Saison 2017 in der Tat herausragende Leistungen vollbracht hatten. Und mit der au\u00dfergew\u00f6hnlichen Zeit von 2:22:36 kr\u00f6nte die Kenianerin <strong>Ruth Chepngetich<\/strong> die 39. Auflage des<strong> Vodafone Istanbul Marathon<\/strong>.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-12258 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/instanbul-mar-2017-winner-women-small-640x436.jpg\" sizes=\"(max-width: 584px) 100vw, 584px\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/instanbul-mar-2017-winner-women-small-640x436.jpg 640w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/instanbul-mar-2017-winner-women-small-768x523.jpg 768w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/instanbul-mar-2017-winner-women-small.jpg 1100w\" alt=\"instanbul-mar-2017-winner-women-small\" width=\"508\" height=\"346\" \/><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt;\">Ruth Chepngetich gewann den Istanbul nit Kursrekord. (c) H. Winter<\/span><\/p>\n<p>Mit Erfolgen von <strong>Roza Dereje<\/strong> (ETH) und <strong>Stephen Mokoka<\/strong> (RSA) konnten sich am 12. November beim <strong>Shanghai International Marathon<\/strong> die Vorjahressieger in 2:22:43 bzw. 2:08:35 durchsetzen. Eine Woche sp\u00e4ter gewann die Weltmeisterin, Olympiasiegerin und Weltrekordlerin \u00fcber 10000 m, <strong>Almaz Ayana<\/strong> (ETH), die <strong>13. Ausgabe des Airtel Delhi Half Marathon<\/strong> bei ihrem Deb\u00fct auf der Stra\u00dfe in 1:07:12, bei den M\u00e4nnern war ihr Landsmann <strong>Berhanu Legese<\/strong> in 59:46 vorne. Der Kenianer <strong>Sammy Kitwara<\/strong> kr\u00f6nte die <strong>36. Ausgabe des Marat\u00f3n Valencia Trinidad Alfonso EDP<\/strong> mit der Weltklassezeit und dem neuen Streckenrekord von 2:05:14. Dies ist auch die schnellste Zeit, die jemals in einem Marathon auf spanischem Boden gelaufen wurde.<span id=\"more-12286\"><\/span><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\" wp-image-12316 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/valencia-mar-2017-kitwara-winner.jpg\" alt=\"valencia-mar-2017-kitwara-winner\" width=\"394\" height=\"360\" \/><span style=\"font-size: 12pt;\">Sammy Kitwara lief beim Valencia die schnellste Zeit auf spanischem Boden. (c) Veranstalter<\/span><\/p>\n<p>Denkbar knapp verpasste <strong>Joshua Cheptegei<\/strong> (UGA) beim <strong>Zevenheuvelenloop<\/strong> \u00fcber 15 km im niederl\u00e4ndischen Nijmegen den Weltrekord des Kenianers Leonard Komon, der an gleicher Stelle im Jahr 2010 41:13 Minuten gelaufen war. M<span id=\"more-12325\"><\/span>it seiner Zeit von 41:16 bewies er, dass seine Ank\u00fcndigungen im Vorfeld in Sachen 15 km-Weltrekord durchaus realistisch waren. Der Kenianer<b> Simon Kariuki<\/b>, der f\u00fcr die Nihon Yakka Universit\u00e4t startet, gewann die<strong> 30. Jubil\u00e4umsgabe des Ageo City Halbmarathon<\/strong> in 1:01:25. 150 Studenten aus dem Gro\u00dfraum Tokyos blieben unter 1:06:26, auch 2017 gab es in Ageo City (Japan) wieder eine einmalige Leistungsbreite.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-12418 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/fukuoka-mar-2017-winner-moen-640x453.jpg\" alt=\"fukuoka-mar-2017-winner-moen\" width=\"567\" height=\"401\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/fukuoka-mar-2017-winner-moen-640x453.jpg 640w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/fukuoka-mar-2017-winner-moen-768x544.jpg 768w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/fukuoka-mar-2017-winner-moen-1200x850.jpg 1200w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/fukuoka-mar-2017-winner-moen.jpg 1300w\" sizes=\"(max-width: 567px) 100vw, 567px\" \/><span style=\"font-size: 12pt;\">Der stark verbesserte Norweger Sondre Moen sorgte zum Ende der Saison mit einem neuen Europarekord im Marathon im japanischen Fukuoka f\u00fcr ein sensationelles Resultat. (c) H. Winter<\/span><\/p>\n<p>Mit einer Sensation endete in den Mittagsstunden des 3, Dezember die <strong>71. Ausgabe des Fukuoka International Marathon<\/strong>, denn der Norweger <strong>Sondre Moen<\/strong> gewann nicht nur den Lauf gegen die ostafrikanische und japanische Konkurrenz, sondern er lief mit 2:05:48 sogar einen <strong>neuen Europarekord<\/strong>. <span id=\"more-12417\"><\/span>Damit kr\u00f6nte der 26j\u00e4hrige L\u00e4ufer seine (kurze) Karriere \u00fcber die K\u00f6nigsdistanz des Stra\u00dfenlaufs, die erst vor gut zwei Jahren beim Florenz Marathon mit 2:12:54 begann und ihn dann auf Platz 19 in 2:14:17 bei Olympia in Rio 2016 sah.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\" wp-image-12513 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/honolulu-mar-2017-winner-kosgei.jpg\" alt=\"honolulu-mar-2017-winner-kosgei\" width=\"469\" height=\"339\" \/><span style=\"font-size: 12pt;\">Brigid Kosgei erreichte mit 2:22:12 (offiziell: 2:22:14) eine gro\u00dfartige Zeit auf der schwierigen Stecke auf der Hauptinsel von Hawaii. (c) KITV4-Screenshot<\/span><\/p>\n<p>Dem hohen generellen Niveau vieler L\u00e4ufe in der Saison 2017 wurde auch die 45. Ausgabe des Honlulu Marathon in allen Belangen gerecht, wo die Vorjahressieger <strong>Lawrence Cherono<\/strong> (KEN) und <strong>Brigid Kosgei<\/strong> (KEN) f\u00fcr neue Streckenrekorde und f\u00fcr die schwierigen Verh\u00e4ltnisse gro\u00dfartigen Zeiten sorgten. Cherono verbesserte seinen Kursrekord von 2:09:38 auf 2:08:26, Kosgeis Zeit von 2:22:14 war noch spektakul\u00e4rer, &#8220;pulverisierte&#8221; sie doch den Streckenrekord von Denisova aus dem Jahr 2006 von 2:27:19 im Sinne des Wortes.<\/p>\n<p>Ein wesentlicher Teil des Textes ist auch im Heft Nr. 183 von<strong> &#8220;RUNNING &#8211; Das Laufmagazin&#8221;<\/strong> erschienen.<\/p>\n<table class=\" aligncenter\" width=\"650\">\n<tbody>\n<tr>\n<td colspan=\"6\"><strong>Weltbestenliste 2017 Marathon der M\u00e4nner (Quelle: IAAF)<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\u00a01.<\/td>\n<td>2:03:32<\/td>\n<td>Eliud Kipchoge<\/td>\n<td>KEN<\/td>\n<td>Berlin<\/td>\n<td>24.9.2017<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\u00a02.<\/td>\n<td>2:03:46<\/td>\n<td>Guye Adola<\/td>\n<td>KEN<\/td>\n<td>Berlin<\/td>\n<td>24.9.2017<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\u00a03.<\/td>\n<td>2:03:58<\/td>\n<td>Wilson Kipsang<\/td>\n<td>KEN<\/td>\n<td>Tokyo<\/td>\n<td>26.2.2017<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\u00a04.<\/td>\n<td>2:04:11<\/td>\n<td>Tamirat Tola<\/td>\n<td>ETH<\/td>\n<td>Dubai<\/td>\n<td>20.2.2017<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\u00a05.<\/td>\n<td>2:05:09<\/td>\n<td>Lawrence Cherono<\/td>\n<td>KEN<\/td>\n<td>Amsterdam<\/td>\n<td>15.10.2017<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\u00a06.<\/td>\n<td>2:05:13<\/td>\n<td>Norbert Kigen<\/td>\n<td>KEN<\/td>\n<td>Amsterdam<\/td>\n<td>15.10.2017<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>7.<\/td>\n<td>2:05:15<\/td>\n<td>Sammy Kitwara<\/td>\n<td>KEN<\/td>\n<td>Valencia<\/td>\n<td>19.11.2017<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\u00a08.<\/td>\n<td>2:05:26<\/td>\n<td>Abraham Kiptum<\/td>\n<td>KEN<\/td>\n<td>Amsterdam<\/td>\n<td>15.10.2017<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\u00a09.<\/td>\n<td>2:05:30<\/td>\n<td>Evans Chebet<\/td>\n<td>KEN<\/td>\n<td>Valencia<\/td>\n<td>19.11.2017<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\u00a010.<\/td>\n<td>2:05:39<\/td>\n<td>Mule Wasihun<\/td>\n<td>ETH<\/td>\n<td>Amsterdam<\/td>\n<td>15.10.2017<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\u00a011.<\/td>\n<td>2:05:43<\/td>\n<td>Amos Kipruto<\/td>\n<td>KEN<\/td>\n<td>Amsterdam<\/td>\n<td>15.10.2017<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\u00a012.<\/td>\n<td>2:05:48<\/td>\n<td>Daniel Wanjiru<\/td>\n<td>KEN<\/td>\n<td>London<\/td>\n<td>23.4.2017<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><\/td>\n<td>2:05:48<\/td>\n<td>Sondre Moen\u00a0 (ER)<\/td>\n<td>NOR<\/td>\n<td>Fukuoka<\/td>\n<td>3.12.2017<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table class=\" aligncenter\" width=\"650\">\n<tbody>\n<tr>\n<td colspan=\"6\"><strong>Weltbestenliste 2017 Marathon der Frauen (Quelle: IAAF)<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>1.<\/td>\n<td>2:17:01<\/td>\n<td>Mary Jepkosgei Keitany<\/td>\n<td>KEN<\/td>\n<td>London<\/td>\n<td>23.4.2017<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>2.<\/td>\n<td>2:17:56<\/td>\n<td>Tirunesh Dibaba<\/td>\n<td>ETH<\/td>\n<td>London<\/td>\n<td>23.4.2017<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>3.<\/td>\n<td>1:18:31<\/td>\n<td>Tirunesh Dibaba<\/td>\n<td>ETH<\/td>\n<td>Chicago<\/td>\n<td>8.10.2017<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>4.<\/td>\n<td>2:19:47<\/td>\n<td>Sarah Chepchirchir<\/td>\n<td>KEN<\/td>\n<td>Tokyo<\/td>\n<td>26.2.2017<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>5.<\/td>\n<td>2:20:22<\/td>\n<td>Brigid Kosgei<\/td>\n<td>KEN<\/td>\n<td>Chicago<\/td>\n<td>8.10.2017<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>6.<\/td>\n<td>2:20:23<\/td>\n<td>Gladys Cherono<\/td>\n<td>KEN<\/td>\n<td>Berlin<\/td>\n<td>24.9.2017<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>7.<\/td>\n<td>2:20:41<\/td>\n<td>Ruti Aga<\/td>\n<td>ETH<\/td>\n<td>Berlin<\/td>\n<td>24.9.2017<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>8.<\/td>\n<td>2:20:53<\/td>\n<td>Joan Aiyabei<\/td>\n<td>KEN<\/td>\n<td>Berlin<\/td>\n<td>24.9.2017<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>9.<\/td>\n<td>2:20:55<\/td>\n<td>Purity Cherotich Rionoripo<\/td>\n<td>KEN<\/td>\n<td>Paris<\/td>\n<td>9.4.2017<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>10.<\/td>\n<td>2:20:57<\/td>\n<td>Jordan Hasay<\/td>\n<td>USA<\/td>\n<td>Chicago<\/td>\n<td>8.10.2017<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Weltrekord bei den Frauen sowie das mit aufwendiger PR inszenierte Breaking2-Projekt sorgten in der internationalen Marathonszene f\u00fcr die Schlagzeilen des Jahres 2017. Dazu gab es eine Vielzahl hochklassiger Resultate und Ereignisse, die mittlerweile keinen Winkel des Globus mehr auslassen.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[1],"tags":[],"table_tags":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12473"}],"collection":[{"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=12473"}],"version-history":[{"count":14,"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12473\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":12529,"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12473\/revisions\/12529"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=12473"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=12473"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=12473"},{"taxonomy":"table_tags","embeddable":true,"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftable_tags&post=12473"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}