{"id":12278,"date":"2017-11-30T17:56:04","date_gmt":"2017-11-30T17:56:04","guid":{"rendered":"http:\/\/run.hwinter.de\/?p=12278"},"modified":"2017-12-01T14:48:58","modified_gmt":"2017-12-01T14:48:58","slug":"71-fukuoka-international-marathon-am-3-dezember-2017-der-vorjahressieger-bekommt-starke-konkurrenz","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/run.hwinter.de\/?p=12278","title":{"rendered":"71. Fukuoka International Marathon am 3. Dezember 2017:  Der Vorjahressieger bekommt starke Konkurrenz"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-12398 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/fukuoka-mar-2017-logo-640x237.jpg\" alt=\"fukuoka-mar-2017-logo\" width=\"591\" height=\"219\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/fukuoka-mar-2017-logo-640x237.jpg 640w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/fukuoka-mar-2017-logo-768x284.jpg 768w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/fukuoka-mar-2017-logo.jpg 792w\" sizes=\"(max-width: 591px) 100vw, 591px\" \/><\/p>\n<p>Mit <strong>Yemane Tsegay<\/strong> (ETH) ist bei der 71. Ausgabe des Fukuoka International Marathon der Vorjahressieger wieder am Start. Im letzten Jahr konnte sich Tsegay in 2:08:48 gegen den Ex-Weltrekordler Patrick Makau durchsetzen. Am kommenden Sonntag ab 12:10 Uhr wird seine Aufgabe nicht leichter werden, den Titel in Fukuoka zu verteidigen.<!--more--> Dabei wird ihm nur bedingt helfen, dass die Wettervorhersagen mit 13\u00b0C, einem Taupunkt von 2\u00b0C und leichtem Wind f\u00fcr einen Marathon perfekt sind. In seiner wechselhaften Karriere ist Tsegay bereits 2012 als Sieger des Rotterdam Marathon seine Bestzeit von 2:04:48 gelaufen, eine Zeit, an die er in Fukuoka eingeschlossen aller Konkurrenten kaum herankommen d\u00fcrfte. Der Vize-Weltmeister im Marathon des Jahres 2015 (Beijing)\u00a0 trifft unter anderem auf den Olympiasieger im Marathon des Jahres 2012 und den Weltmeister von 2013, <strong>Stephen Kiprotich<\/strong> (UGA), dessen Bestzeit in einer gleichfalls wechselhaften Karriere aus dem Jahr 2015 datiert, wo er beim Tokyo Marathon als Zweiter 2:06:33 lief. Wie stark Kiprotich aktuell wirklich ist, ist nur schwer einzusch\u00e4tzen, bei seinen beiden letzten Auftritten in Tokyo 2016 und im April in Hamburg lief der Mann aus Uganda 2:07:46 sowie 2:07:31.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-12397 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/fukuoka-mar-2016-winner-tsegay-640x491.jpg\" alt=\"fukuoka-mar-2016-winner-tsegay\" width=\"534\" height=\"410\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/fukuoka-mar-2016-winner-tsegay-640x491.jpg 640w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/fukuoka-mar-2016-winner-tsegay-768x589.jpg 768w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/fukuoka-mar-2016-winner-tsegay.jpg 1200w\" sizes=\"(max-width: 534px) 100vw, 534px\" \/><span style=\"font-size: 12pt;\">Yemane Tsegay gewann den Fukuoka Marathon im letzten Jahr. (c) H. Winter<\/span><\/p>\n<p>Fast die gleiche Bestzeit wie Kiprotich hat mit 2:06:34 der Kenianer<strong> Lani Rutto<\/strong>, der mit dieser Zeit Zweiter beim Frankfurt Marathon 2015 wurde. <strong>Amanuel Mesel<\/strong> (ERI) wurde 2013 in Valencia in 2:08:17 Zweiter, fast die gleiche Zeit von 2:08:18 lief er 2015 als Vierter beim Warschau Marathon. <strong>Paulo Paula<\/strong> (BRA) wurde bereits 2012 in Padua in 2:10:23 Dritter, 2015 war er schon in Fukuoka am Start und lief als Sechster in 2:11:02 ins Ziel.<\/p>\n<p>Eine besondere Rolle aus der Liste der ausl\u00e4ndischen Eliteathleten k\u00f6nnte der Norweger <strong>Sondre Moen<\/strong> spielen, der seinen Hausrekord als Dritter beim Hannover Marathon mit 2:10:07 erzielte. Dazu muss aber angemerkt werden, dass er dort im Schlussteil massive Magenprobleme hatte, ansonsten vermutlich das Rennen sogar gewonnen h\u00e4tte. Neben sehr guten Trainingsleistungen l\u00e4sst vor allem auch seine Zeit vom Valencia-Halbmarathon aufhorchen, wo er in 59:48 die zweitschnellste Zeit eines Europ\u00e4ers \u00fcber die Distanz schaffte. Bedauernd darf man die Absage des Neuseel\u00e4nders Jake Robertson, der etwas \u00fcberraschend in 1:00:01 den Halbmarathon von Lissabon im Fr\u00fchjahr gewann und in Fukuoka sein Deb\u00fct \u00fcber die volle Distanz geben wollte.<\/p>\n<p><strong>Melaku Abera<\/strong> (ETH) gewann im Fr\u00fchjahr 2016 in 2:09:27 den Marathon in Beppu Oita, nur unweit von Fukuoka und Hakata, in Fukuoka konnte er aber im letzten Jahr mit einer Zeit von nur 2:12:43 kaum \u00fcberzeugen. Noch schw\u00e4cher war sein Auftritt im August beim Hokkaido Marathon in 2:18:27 und Platz 13.<\/p>\n<p>In der Liste der eingeladenen Athleten ragt mit der Startnummer &#8220;21&#8221; <strong>Bedan Karoki<\/strong> (KEN) heraus, der in Japan lebt und derzeit zu den besten L\u00e4ufern \u00fcber den Halbmarathon gilt. Im Februar konnte Bedan den hoch kar\u00e4tig besetzten Halbmarathon im Emirat Ras Al Khaimah in 59:10 gewinnen. Sein Deb\u00fct \u00fcber die volle Distanz beim London Marathon im April beendete er als Dritter in 2:07:41, womit er sein Potential nat\u00fcrlich noch lange nicht ausgesch\u00f6pft haben wird. Der als Frontl\u00e4ufer bekannte Karoki ist sicherlich das sog. &#8220;dark horse&#8221; am kommenden Sonntag, der sehr gute Aussichten auf eine schnelle Zeit und auf den Sieg haben d\u00fcrfte. Dazu sagte er der Agentur Xinhua: &#8220;It is always not easy to change a career and blossom immediately. I leant more in my first race in London and in Fukuoka, it will be good to see how the experience will help me plot my performance.&#8221;<\/p>\n<p>Von japanischer Seite ist vor allem <strong>Satoru Sasaki<\/strong> (JPN) zu beachten, der aus der Region um Fukuoka stammt und im letzten Jahr in 2:08:56 in Fukuoka auf Platz 3 das Ziel erreichte. Und ein Dauerbrenner &#8211; nicht nur in Fukuoka &#8211; ist das Lauf-Unikum und Vielstarter <strong>Yuki Kawauchi<\/strong> (JPN), der momentan die Marathonl\u00e4ufe fast im Wochentakt absolviert. Bei seiner Generalprobe beim Ageo Halbmarathon am vorletzten Sonntag wirkte Yuki in 1:03 Stunden etwas m\u00fcde, hatte da aber auch zwei Marathonl\u00e4ufe in 2:15 Stunden von den beiden Wochen zuvor in den Beinen. Im letzten Jahr war er vor dem Lauf in Fukuoka verletzt und vollbrachte dort das &#8220;Wunder von Fukuoka&#8221;, das ihm einen Platz im japanischen WM-Team f\u00fcr den Marathon in August in London einbrachte, wo Yuki dann Neunter wurde.<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt;\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-11123 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/yuki-fukuoka-2013-vw-454x640.jpg\" alt=\"yuki-fukuoka-2013-vw\" width=\"454\" height=\"640\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/yuki-fukuoka-2013-vw-454x640.jpg 454w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/yuki-fukuoka-2013-vw.jpg 580w\" sizes=\"(max-width: 454px) 100vw, 454px\" \/>Vielstarter Yuki Kawauchi bekam 2013 nach dem Fukuoka Marathon vom Laufmagazin RUNNING das Modell eines VW-K\u00e4fers \u00fcberreicht, nach dem Motto: &#8220;Er l\u00e4uft und l\u00e4uft und l\u00e4uft &#8230;&#8221;. (c) H. Winter<\/span><\/p>\n<p>Gespannt sein darf man auf den Auftritt des jungen <strong>Daichi Kamino<\/strong> (JPN), der vor zwei Jahren auf der Bergetappe beim Hakone-Ekiden f\u00fcr Furore sorgte und die Konkurrenz bei seinem legend\u00e4ren Lauf in Grund und Boden lief. Sein damaliger Auftritt brachte ihm in seiner Heimat den Titel &#8220;God of the Mountains&#8221; ein. Im Fr\u00fchjahr war Kamino nach l\u00e4ngerer Verletzungspause beim Marugame Halbmarathon am Start und konnte als F\u00fcnfter in 1:01:04 durchaus \u00fcberzeugen. Es k\u00e4me nicht \u00fcberraschend, wenn er am Ende der schnellste Japaner w\u00e4re und damit beste Aussichten auf die Teilnahme an den Trials f\u00fcr das japanische Olympia-Team im Marathon f\u00fcr Tokyo 2020 h\u00e4tte.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-12408 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/fukuoka-mar-2017-pk-jap-athletes.jpg\" alt=\"fukuoka-mar-2017-pk-jap-athletes\" width=\"507\" height=\"344\" \/><span style=\"font-size: 12pt;\">Pr\u00e4sentation der japanischen Topl\u00e4ufer bei der Pressekonferenz am heutigen Freitag im Nishitetsu Grand Hotel. Sasaki (2.v.l.), Kamino (3.v.l.), Kawauchi (4.v.l.). (c) jahoo.co.jp<\/span><\/p>\n<p>Zwei weitere Japaner mit Bestzeiten von unter 2:10 Stunden sind <strong>Takuya Fukatsu<\/strong> sowie <strong>Fumihiro Maruyama<\/strong>, die ihre besten Zeiten von 2:09:31 bzw. 2:09:39 beim Lake Biwa Marathon in Otsu im letzten Jahr erzielten. Erw\u00e4hnenswert ist auch das Deb\u00fct von <strong>Keita Shitara<\/strong> (JPN), dessen Zwillingsbruder Yuta eine starke Saison 2017 mit dem japanischen Halbmarathon-Rekord in Usti nad Labem im Sommer hatte. Im Halbmarathon steht die Bestleistung von Keita seit dem Jahr 2015 bei 1:01:12.<\/p>\n<p><strong>Ausl\u00e4ndische eingeladene L\u00e4ufer:<\/strong><br \/>\nYemane Tsegaye (ETH)<br \/>\nStephen Kiprotich (UGA)<br \/>\nLani Rutto (KEN)<br \/>\nAmanuel Mesel (ERI)<br \/>\nSondre Moen (NOR)<br \/>\nPaulo Paula (BRA)<br \/>\nJake Robertson (NZL) &#8211; abgesagt<br \/>\nTeklemariam Medhin (ERI) -abgesagt<br \/>\nBidan Karoki (KEN)<br \/>\nMelaku Abera (ETH)<\/p>\n<p><strong>Eingeladene japanische L\u00e4ufer:<\/strong><br \/>\nSatoru Sasaki<br \/>\nYuki Kawauchi<br \/>\nTakuya Fukatsu<br \/>\nFumihiro Maruyama &#8211; abgesagt<br \/>\nSuguru Osako<br \/>\nHayato Sonoda<\/p>\n<p><strong>Weitere beachtenswerte Elitel\u00e4ufer:<\/strong><br \/>\nColis Birmingham (AUS)<br \/>\nCharles Ndirangu (KEN)<br \/>\nYuki Sato (JPN)<br \/>\nKazuhiro Maeda (JPN)<br \/>\nDaichi Kamino (JPN)<br \/>\nKeita Shitara (JPN)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit Yemane Tsegay (ETH) ist bei der 71. 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