{"id":12257,"date":"2017-11-12T13:28:27","date_gmt":"2017-11-12T13:28:27","guid":{"rendered":"http:\/\/run.hwinter.de\/?p=12257"},"modified":"2017-11-15T13:22:44","modified_gmt":"2017-11-15T13:22:44","slug":"39-vadafone-istanbul-marathon-am-12-november-2017-sensationelles-rennen-bei-den-frauen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/run.hwinter.de\/?p=12257","title":{"rendered":"39. Vadafone Istanbul Marathon am 12. November 2017:  Sensationelles Rennen bei den Frauen"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-12246 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/instanbul-mar-2017-logo.jpg\" alt=\"instanbul-mar-2017-logo\" width=\"293\" height=\"236\" \/>Mit au\u00dfergew\u00f6hnlichen Zeiten kr\u00f6nten am heutigen Sonntag die beiden Kenianerinnen <strong>Ruth Chepngetich<\/strong> und <strong>Visiline Jepkesho<\/strong> die <strong>39. Auflage des Vodafone Istanbul<\/strong>. Nach einer spektakul\u00e4ren zweiten H\u00e4lfte in 1:10:30 ereichten die Beiden nach 2:22:36 sowie 2:22:40 das Ziel in der Istanbuler Innenstadt.<!--more--> Damit verbesserten sie den Streckenrekord um gut 5 Minuten. Die Siegerzeit von Abraham Kiprotich (KEN) bei den M\u00e4nnern war mit 2:11:22 im Vergleich dazu weit moderater.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-12264 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/istanbul-mar-2017-before-start-640x417.jpg\" alt=\"istanbul-mar-2017-before-start\" width=\"533\" height=\"347\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/istanbul-mar-2017-before-start-640x417.jpg 640w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/istanbul-mar-2017-before-start-768x500.jpg 768w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/istanbul-mar-2017-before-start.jpg 1200w\" sizes=\"(max-width: 533px) 100vw, 533px\" \/><span style=\"font-size: 12pt;\">Gro\u00dfes Gedr\u00e4nge herrschte vor der Bosporus-Br\u00fccke kurz vor dem Start um 9:00:13. (c) H. Winter<\/span><\/p>\n<p>Das Rennen der Frauen begann zun\u00e4chst recht moderat, nach 5 km in 18:08 lagen 6 L\u00e4uferinnen zusammen mit zwei Tempomachern vorne, womit man auf Kurs zu einer mittelm\u00e4\u00dfigen Zeit von 2:32 Stunden agierte. Auf dem Weg zu den 10 km fiel Sheron Cherop (KEN) zur\u00fcck, 2013 hatte sie in Berlin noch 2:22:28 gelaufen. Ein Quintett passierte 10 km nach 34:53, wonach sich das Trio <strong>Visiline Jepkesho<\/strong> (KEN), <strong>Letebrhan Haylay<\/strong> (ETH) sowie dei Deb\u00fctantin <strong>Ruth Chepngetich <\/strong>(KEN), die im April auf einem Teil des Istanbuler Kurses den Halbmarathon in gl\u00e4nzenden 1:06:19 gewann. Diese drei L\u00e4uferinnen sollten bis zur Wende nach gut 25 km zusammenbleiben, wobei zwischendurch die 20 km nach 1:08:08 und der Halbmarathon in 1:11:53 passiert wurden. Schon hier war klar, dass der Kursrekord von 2:27:27 durch Ashu Roba aus dem Jahr 2010 in Gefahr war.<\/p>\n<p>Bei 30 km in 1:41:18 hatte Haylay lange den Anschluss verloren und lag bereits eine halbe Minute hinter dem F\u00fchrungsduo zur\u00fcck, das immer schneller wurde. Bei 35 km in 1:57:52 war klar, dass der Streckenrekord und t\u00fcrkische All Comers Rekord der Vergangenheit angeh\u00f6ren w\u00fcrde. Man lag auf Kurs zu einer Zeit von 2:22 Stunden, einer f\u00fcr den Kurs in Istanbul nahezu sensationellen Zeit. Nach 40 km in 2:14:47 begann der Aufstieg zum Ziel auf dem ber\u00fchmten Sultanahmet. Hier zeigte sich \u00fcberraschender Weise die Deb\u00fctantin der erfahrerenen Jepkesho, die im Jahr 2016 in Paris als Vierte schnelle 2:21:37 lief, \u00fcberlegen und gewann in gl\u00e4nzenden 2:22:36. Nur zwei Kenianerinnen waren bei ihrer Premiere einmal schneller, wie auch weltweit keine 10 L\u00e4uferinnen zuvor.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-12258 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/instanbul-mar-2017-winner-women-small-640x436.jpg\" alt=\"instanbul-mar-2017-winner-women-small\" width=\"584\" height=\"398\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/instanbul-mar-2017-winner-women-small-640x436.jpg 640w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/instanbul-mar-2017-winner-women-small-768x523.jpg 768w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/instanbul-mar-2017-winner-women-small.jpg 1100w\" sizes=\"(max-width: 584px) 100vw, 584px\" \/><span style=\"font-size: 12pt;\">Ruth Chepngetich gewann den Istanbul Marathon in einer gro\u00dfartigen Zeit. (c) H. Winter<\/span><\/p>\n<p>Jepkesho folgte in 2:22:40 sofort dahinter und sorgte gleichfalls f\u00fcr ein im Vorfeld kaum f\u00fcr m\u00f6glich gehaltenes Resultat. Und auch die Dritte Haylay blieb in 2:25:14 noch sehr deutlich unter dem bestehenden Kursrekord. Somit sorgten in diesem Jahr die Damen f\u00fcr die Schlagzeilen und hievten den Kurs, der in Asien vor der Bosporus-Br\u00fccke beginnt und in Europa endet, in die erweiterte Weltklasse. F\u00fcr die schon seit einiger Zeit mit dem Golden Label der IAAF ausstaffierten Veranstaltung sicher ein leistungssportlicher Befreiungsschlag. Wie hochklassig im \u00fcbrigen die Leistungen der beiden Erstplatzierten waren, zeigt auch der beeindruckende neagative Split von 1:10:46 f\u00fcr die zweite H\u00e4lfte, die starken Wind und den Aufstieg von \u00fcber 20 Metern ins Ziel einschloss. Somit hatten sich die Damen die \u00fcppigen Preisgelder und Zeitboni von jeweils 90000 US$ und 65000 US$ durchaus verdient.<\/p>\n<p>Diesem Feuerwerk an Topleistungen hatten die M\u00e4nner nur wenig hinzuzuf\u00fcgen, obwohl man &#8211; vor allem die Tempomacher &#8211; das Rennen \u00fcberaus flott anging. Nach 5 km in 15:07 befand sich die Spitze bei 7 km in 20:54 auf Kurs von exakt 2:06 Stunden &#8211; und das bei einem Kursrekord von 2:10:42! Doch die Freude w\u00e4hrte nicht lange, den nach 8 km rutschten die km-Abschnitte in das Regime von 3:13 bis 3:19 und lie\u00dfen den Traum von einer Weltklassezeit wie bei den Frauen schnell platzen. Schon bei 10 km in 30:28 lag man &#8220;nur&#8221; noch auf Kurs zu einer Zeit auf 2:08:35, wobei die beiden Tempomacher zeitweise bis zu 12 Sekunden vor dem Elitefeld agierten. Erst nach den 15 km (wo die Zeitmess-Matten viel zu weit hinter der vermessenen Position lagen) in 46:11 suchte der M\u00e4nnerpulk langsam den Anschluss an die &#8220;Hasen&#8221;. Bei der ganzen Aktion war man aber in der Projektion schon auf \u00fcber 2:10 Stunden gerutscht.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/istanbul-mar-2017-men-vor-10km.jpg\" rel=\"attachment wp-att-12263\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-medium wp-image-12263\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/istanbul-mar-2017-men-vor-10km-640x368.jpg\" alt=\"istanbul-mar-2017-men-vor-10km\" width=\"640\" height=\"368\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/istanbul-mar-2017-men-vor-10km-640x368.jpg 640w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/istanbul-mar-2017-men-vor-10km-768x442.jpg 768w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/istanbul-mar-2017-men-vor-10km.jpg 1200w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><span style=\"font-size: 12pt;\">In breiter Front agierte die M\u00e4nnerspitze nach gut 10 km und verschleppte so zunehmend das Tempo. (c) H. Winter<\/span><\/p>\n<p>Als Konsequenz dieser Renntaktik erreichte man die Halbdistanz erst nach 1:05:37, weit hinter dem im Vorfeld abgesprochen Fahrplan von um die 64 Minuten. Bei 25 km in 1:18:15 war die Fahrt auf 2:12 Stunden abgesunken, zw\u00f6lf Elitem\u00e4nner waren da noch an der Spitze. \u00dcber 1:34:13 bei 30 km und 1:49:46 bei 35 km \u00e4nderte sich darin wenig, dann aber explodierte das Rennen. Es war hier vor allem<strong> Jakob Kendagor<\/strong> (KEN) der enorm aufs Tempo dr\u00fcckte, dem am Anfang nur noch <strong>Abraham Kiprotich<\/strong> (FRA) und <strong>Bazu Worku<\/strong> (ETH) folgen konnte. Doch Kendagor forcierte die Fahrt derart, dass neben Worku das gesamte Feld bis auf Kiprotich auseinanderflog.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-12262 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/istanbul-mar-2017-before-40km-kendagor-576x640.jpg\" alt=\"istanbul-mar-2017-before-40km-kendagor\" width=\"422\" height=\"469\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/istanbul-mar-2017-before-40km-kendagor-576x640.jpg 576w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/istanbul-mar-2017-before-40km-kendagor-768x853.jpg 768w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/istanbul-mar-2017-before-40km-kendagor-1080x1200.jpg 1080w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/istanbul-mar-2017-before-40km-kendagor.jpg 1100w\" sizes=\"(max-width: 422px) 100vw, 422px\" \/><span style=\"font-size: 12pt;\">Nach 34 km entwickelte sich ein schnelles Rennen, bei dem sich Kendagor (vorne) und Kiprotich absetzen konnten. (c) H. Winter<\/span><\/p>\n<p>Als Kosequenz lief man von 34 km bis 39 km mit km-Splits von 3:00, 2:52, 2:51, 2:45 und 2:43 grandiose 14:11 Minuten, die aber leider auch belegen wie ungeschickt die Renntaktik f\u00fcr eine Spitzenzeit war. Nach 40 km in 2:04:10 gab es leider eine peinliche Szene, als der f\u00fchrende Kendagor von dem F\u00fchrungsfahrzeug an einer Engstelle mit Zeitmessmatten und Wasserversorgung gestoppt wurde und die F\u00fcrhung einb\u00fc\u00dfte. Auf dem Weg hinauf zum Ziel lie\u00df sich Kiprotich den kleinen Vorteil nicht mehr nehmen und gewann nach 2:11:22, f\u00fcnf Sekunden sp\u00e4ter folgte Kandagor. Auch bei den M\u00e4nnern bekam der Sieger 50000 US$, Zeitboni kamen verdienterma\u00dfen nicht in Betracht. Platz 3 erlief sich Bazu Worku in 2:11:37, dem die enorme Tempohatz nach 34 km gar nicht gefiel, und auf Platz 4 landete schon der Haudegen und Masters-Weltrekordler <strong>Kenneth Mungara<\/strong> (KEN) in 2:11:59.<\/p>\n<p>Bleibt noch anzuf\u00fcgen, dass der Sieg von Kiprotich nicht einer gewissen Ironie entbehrt, als der geb\u00fcrtige nun f\u00fcr Frankreich startende Kenianer im Jahr 2013 in Istanbul schon einmal vorne war. Dieser Sieg wurde ihm kurz danach wegen positiver A- und B-Proben hinsichtlich EPO aberkannt, der S\u00fcnder f\u00fcr zwei Jahre gesperrt. Nun ist er im internationalem (Marathon-)Zirkus wieder zur\u00fcck und gleich ein weiteres Mal erfolgreich. Bleibt zu hoffen, dass man dies von seiner Dopingprobe in Sachen Epo nicht auch behaupten kann.<\/p>\n<table class=\" aligncenter\" style=\"width: 650px;\">\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<td colspan=\"3\"><strong>Ergebnisse Marathon der M\u00e4nner:<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>1.<\/td>\n<td>Abraham Kiprotich<\/td>\n<td>FRA<\/td>\n<td>2:11:22<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>2.<\/td>\n<td>Jacob Kendagor<\/td>\n<td>KEN<\/td>\n<td>2:11:27<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>3.<\/td>\n<td>Bazu Worku<\/td>\n<td>ETH<\/td>\n<td>2:11:39<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>4.<\/td>\n<td>Kenneth Mburu Mungara<\/td>\n<td>KEN<\/td>\n<td>2:12:01<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>5.<\/td>\n<td>Douglas Chebii<\/td>\n<td>KEN<\/td>\n<td>2:12:32<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>6.<\/td>\n<td>Ezekiel Kemboi Omullo<\/td>\n<td>KEN<\/td>\n<td>2:12:44<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table class=\" aligncenter\" style=\"width: 650px;\">\n<tbody>\n<tr>\n<td colspan=\"4\"><strong>Splits des f\u00fchrenden L\u00e4ufers:<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\u00a0 5 km<\/td>\n<td>15:07<\/td>\n<td><\/td>\n<td>2:07:36<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>10 km<\/td>\n<td>30:28<\/td>\n<td>15:21<\/td>\n<td>2:08:35<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>15 km<\/td>\n<td>46:11<\/td>\n<td>15:43<\/td>\n<td>2:09:56<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>20 km<\/td>\n<td>1:02:05<\/td>\n<td>15:54<\/td>\n<td>2:10:59<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\u00a0HM<\/td>\n<td>1:05:37<\/td>\n<td><\/td>\n<td>2:11:15<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>25 km<\/td>\n<td>1:18:15<\/td>\n<td>16:10<\/td>\n<td>2:12:05<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>30 km<\/td>\n<td>1:34:13<\/td>\n<td>15:58<\/td>\n<td>2:12:31<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>35 km<\/td>\n<td>1:49:46<\/td>\n<td>15:33<\/td>\n<td>2:12:20<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>40 km<\/td>\n<td>2:04:10<\/td>\n<td>14:23<\/td>\n<td>2:10:58<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\u00a0Ziel<\/td>\n<td>2:11:22<\/td>\n<td>\u00a07:12<\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table class=\" aligncenter\" style=\"width: 650px;\">\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<td colspan=\"3\"><strong>Ergebnisse Marathon der Frauen:<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>1.<\/td>\n<td>Ruth Chepngetich<\/td>\n<td>KEN<\/td>\n<td>2:22:36<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>2.<\/td>\n<td>Visiline Jepkesho<\/td>\n<td>KEN<\/td>\n<td>2:22:40<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>3.<\/td>\n<td>Letebrhan Haylay<\/td>\n<td>ETH<\/td>\n<td>2:25:14<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>4.<\/td>\n<td>Mulu Seboka<\/td>\n<td>ETH<\/td>\n<td>2:29:55<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>5.<\/td>\n<td>Sinke Dessie<\/td>\n<td>ETH<\/td>\n<td>2:34:24<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>6.<\/td>\n<td>Sharon Jemutai Cherop<\/td>\n<td>KEN<\/td>\n<td>2:39:34<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit au\u00dfergew\u00f6hnlichen Zeiten kr\u00f6nten am heutigen Sonntag die beiden Kenianerinnen Ruth Chepngetich und Visiline Jepkesho die 39. Auflage des Vodafone Istanbul. 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