{"id":12216,"date":"2017-11-05T14:07:25","date_gmt":"2017-11-05T14:07:25","guid":{"rendered":"http:\/\/run.hwinter.de\/?p=12216"},"modified":"2017-11-07T21:12:15","modified_gmt":"2017-11-07T21:12:15","slug":"tcs-new-york-city-marathon-am-5-november-2017-shalane-sensationssiegerin-geoffrey-kamworor-kapp-vor-wilson-kipsang","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/run.hwinter.de\/?p=12216","title":{"rendered":"TCS New York City Marathon am 5. November 2017:  Shalane Flanagan Sensationssiegerin, Geoffrey Kamworor knapp vor Wilson Kipsang"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-11979 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/nyc-mar-2017-logo1-640x124.jpg\" alt=\"nyc-mar-2017-logo1\" width=\"609\" height=\"118\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/nyc-mar-2017-logo1-640x124.jpg 640w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/nyc-mar-2017-logo1.jpg 764w\" sizes=\"(max-width: 609px) 100vw, 609px\" \/><\/p>\n<p>Mit den Siegen von <strong>Shalane Flanagan<\/strong> (USA) sowie <strong>Geoffrey Kamworor<\/strong> (KEN) gingt soeben der <strong>TCS New York City Marathon<\/strong> zu Ende. Flanagan setzte sich nach 36 km von der Favoritin Mary Keitany (KEN) und Mamitu Daska (ETH) ab und gewann \u00fcberlegen nach 2:26:53. <!--more-->Bei den M\u00e4nnern lief Halbmarathon-Weltmeister Geoffrey Kamworor seinen letzten beiden Mitstreitern Wilson Kipsang (KEN) und Lelisa Desisa (ETH) vor der 40 km-Marke davon und konnte seinen Vorsprung ganz knapp gegen den am Ende stark aufkommenden Wilson Kipsang verteidigen. Damit gewann Kamworor seinen ersten Marathon nach 2:10:53, drei Sekunden vor Kipsang.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-12218 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/nyc-marathon-2017-flanagan-winner-640x328.png\" alt=\"nyc-marathon-2017-flanagan-winner\" width=\"599\" height=\"307\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/nyc-marathon-2017-flanagan-winner-640x328.png 640w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/nyc-marathon-2017-flanagan-winner-768x393.png 768w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/nyc-marathon-2017-flanagan-winner.png 1024w\" sizes=\"(max-width: 599px) 100vw, 599px\" \/><span style=\"font-size: 12pt;\">Shalane Flanagan gewann sensationell den New York City Marathon 2017. (c) Screenshot<\/span><\/p>\n<p>Das Rennen der Frauen wurde 30 Minuten vor dem der M\u00e4nner gestartet und begann im &#8220;Schlafwagen-Tempo&#8221;. 6:43 Minuten f\u00fcr die erste Meile entspricht einem Schnitt von \u00fcber 4 Minuten\/km, das ist das Niveau von Breitensportlern. Daran \u00e4nderte sich bei einer gro\u00dfen Gruppe an der Spitze wenig, die 5 km nach 19:09 erreichte, 10 km wurden in 36:52 passiert, 15 km in 54:44, der Halbmarathon in 1:16:18, also ein Regime im Ziel von 2:32 Stunden. F\u00fcr ein Rennen der World Marathon Majors eigentlich indiskutabel. \u00dcber 25 km in 1:30:07 erreichte man 30 km in 1:47:05 und kurz danach gab es eine Vorentscheidung.<\/p>\n<p>Mit einer leichten Versch\u00e4rfung des Tempos konnten sich<strong> Mary Keitany<\/strong> (KEN), <strong>Mamitu Dask<\/strong>a (ETH) sowie <strong>Shalane Flanagan<\/strong> (USA) von den Mitstreiterinnen absetzen und erreichten 35 km nach 2:03:56. Einen Kilometer danch fiel bereits die Entscheidung, denn Flanagan rannte davon und Keitany sowie Daska setzten nicht energisch genug nach. Lief Flanagan die 21. Meile noch in 5:26, so brauchte sie f\u00fcr die kommenden beiden Meilen nur noch 5:09 Minuten, das sind km-Splits von 3:12 Minuten. Schon hier konnte die Favoritin Keitany nicht mehr kontern und fiel wie Daska immer weiter zur\u00fcck. Vorne zog Flanagan unbeeindruckt ihre Flucht nach vorne durch und erreichte 40 km nach 2:19:53 mit den letzten 5 km in 15:57!<\/p>\n<p>Somit hat der Silbermedaillengewinnerin \u00fcber 10000 m bei Olympia im Jahr 2009 die Renntaktik in die H\u00e4nde gespielt, es dr\u00e4ngt sich sofort der Vergleich mit dem Rennverlauf bei den M\u00e4nnern in Chicago auf, wo ihr Landsmann Galen Rupp gleichfalls nach langsamen Beginn in einem schnellen Finale brillierte. Flanagan gewann in 2:26:53 &#8211; keine \u00fcberragende Zeit &#8211; und konnte damit nach 40 Jahren wieder einen Sieg f\u00fcr eine Amerikanerin in NYC erringen. Eine volle Minute sp\u00e4ter kam erst Keitany als Zweite in 2:27:54 ins Ziel, Platz 3 ging an Daska in 2:28:08. Danach kamen dicht hintereinander die Altmeisterin Edna Kiplagat (KEN), der es damit nicht gelang, nach Boston im Fr\u00fchjahr auch NYC im Herbst zu gewinnen, in 2:29:36 und Allie Kieffer (USA) lag im Fotofinish knapp vor der Deb\u00fctantin Sara Sossena (ITA) in 2:20:39.<\/p>\n<p>Ganz \u00e4hnlich verlief das Rennen bei den M\u00e4nnern, bei denen bereits die erste Meile in 5:39 erahnen lie\u00df, was sich auch im Jahr 2017 in New York abspielen w\u00fcrde. 5 km wurde nach 16:15 erreicht, 10 km in 31:55. Was an einem kollektiven Jogging von Weltklasseathleten attraktiv sein soll, m\u00fcssen diejenigen, die auf Rennen ohne Tempomacher bestehen, schon einmal erkl\u00e4ren. Trotz des moderaten Tempos waren bereits nach dem Halbmarathon in 1:06:09 nur noch 7 L\u00e4ufer in der Spitzengruppe, die sich kurz vor 25 km in 1:18:27 wieder auf 11 Athleten verst\u00e4rkte. \u00dcber 1:33:57 bei 30 km und 1:49:36 bei 35 km lagen noch 9 L\u00e4ufer an der Spitze, wobei etwas \u00fcberraschend der Vorjahressieger und Ex-Weltmeister <strong>Ghirmay Ghebreslassie<\/strong> (ERI) den Anschluss verloren hatte und bald darauf aufgab.<\/p>\n<p>Die Entscheidung fiel dann nach gut zwei Stunden, als sich Halbmarathon- und Cross-Weltmeister <strong>Geoffrey Kamworor<\/strong> (KEN), Mitfavorit <strong>Wilson Kipsang<\/strong> sowie die \u00c4thiopier <strong>Lemi Hayle<\/strong> und das Breaking2-Mitglied <strong>Lelisa Desisa<\/strong> absetzen konnten. Kurz vor der 40 km-Marke zog dann Kamworor mit einer Meile von 4:31 (ca. 2:48 Minuten\/km) das Tempo so stark an, dass keiner ihm folgen konnte. Als Kamworor schon wie der sichere Sieger aussah, kam Kipsang seinem Landsmann immer n\u00e4her, startete aber seine Aufholjagd etwas zu sp\u00e4t. Am Ende fehlten dem Ex-Weltrekordler nur 3 Sekunden auf Kamworor, der seinen ersten Marathon in 2:10:53 gewann &#8211; auch bei den M\u00e4nnern f\u00fcr WMM-Standards eine mehr als bescheidene Zeit. Dritter wurde Desisa in 2:11:32 vor seinem Landsmann Hayle in 2:11:52. Sehr achtbar schlugen sich der Schweizer Tadesse Abraham als F\u00fcnfter in 2:12:01 sowie der Niederl\u00e4nder Michel Butter als Sechster in 2:12:39. Beide profitierten sicher von der extremen Renngestaltung an diesem Tag.<\/p>\n<p>Insgesamt erreichten 50766 Teilnehmer das Ziel im Central Park, womit man leicht unter der Rekordmarke\u00a0 vom Vorjahr blieb. Und so bitter das klingt, bei aller Euphorie f\u00fcr spannende Rennen sind die World Marathon Majors in den USA bei den M\u00e4nnern zu leistungssportlich zweitklassigen Veranstaltungen geworden. Boston mit 2:09:37, Chicago mit 2:09:20 sowie NYC mit 2:10:53 produzieren (Sieger-)Zeiten, die in den weltweiten Rankings des Jahres weit hinten stehen werden. Da laufen London, nun auch Tokyo und nat\u00fcrlich Berlin in einer ganz anderen Liga der Zweiklassengesellschaft World Marathon Majors.<\/p>\n<table class=\" aligncenter\" style=\"width: 650px;\">\n<tbody>\n<tr>\n<td colspan=\"4\"><strong>Ergebnisse Marathon der Frauen:<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>1.<\/td>\n<td>Shalane Flanagan<\/td>\n<td>USA<\/td>\n<td>2:26:53<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>2.<\/td>\n<td>Mary Keitany<\/td>\n<td>KEN<\/td>\n<td>2:27:54<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>3.<\/td>\n<td>Mamitu Daska<\/td>\n<td>ETH<\/td>\n<td>2:28:08<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>4.<\/td>\n<td>Edna Kiplagat<\/td>\n<td>KEN<\/td>\n<td>2:29:36<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>5.<\/td>\n<td>Allie Kieffer<\/td>\n<td>USA<\/td>\n<td>2:29:39<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>6.<\/td>\n<td>Sara Dossena<\/td>\n<td>ITA<\/td>\n<td>2:20:39<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table class=\" aligncenter\" style=\"width: 650px;\">\n<tbody>\n<tr>\n<td colspan=\"4\"><strong>Ergebnisse Marathon der M\u00e4nner:<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>1.<\/td>\n<td>Geoffrey Kamworor<\/td>\n<td>KEN<\/td>\n<td>2:10:53<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>2.<\/td>\n<td>Wilson Kipsang<\/td>\n<td>KEN<\/td>\n<td>2:10:56<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>3.<\/td>\n<td>Lelisa Desisa<\/td>\n<td>ETH<\/td>\n<td>2:11:32<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>4.<\/td>\n<td>Lemi Berhanu Hayle<\/td>\n<td>ETH<\/td>\n<td>2:11:52<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>5.<\/td>\n<td>Tadesse Abraham<\/td>\n<td>SUI<\/td>\n<td>2:12:01<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>6.<\/td>\n<td>Michel Butter<\/td>\n<td>NED<\/td>\n<td>2:12:39<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>7.<\/td>\n<td>Abdi Abdirahman<\/td>\n<td>USA<\/td>\n<td>2:12:48<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>8.<\/td>\n<td>Koen Naert<\/td>\n<td>BEL<\/td>\n<td>2:13:21<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>9.<\/td>\n<td>Fikadu Girma Teferi<\/td>\n<td>ETH<\/td>\n<td>2:13:58<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>10.<\/td>\n<td>Shadrack Biwott<\/td>\n<td>USA<\/td>\n<td>2:14:57<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit den Siegen von Shalane Flanagan (USA) sowie Geoffrey Kamworor (KEN) gingt soeben der TCS New York City Marathon zu Ende. Flanagan setzte sich nach 36 km von der Favoritin Mary Keitany (KEN) und Mamitu Daska (ETH) ab und gewann \u00fcberlegen nach 2:26:53.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[1],"tags":[],"table_tags":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12216"}],"collection":[{"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=12216"}],"version-history":[{"count":9,"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12216\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":12233,"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12216\/revisions\/12233"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=12216"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=12216"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=12216"},{"taxonomy":"table_tags","embeddable":true,"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftable_tags&post=12216"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}