{"id":12006,"date":"2017-10-15T06:45:28","date_gmt":"2017-10-15T06:45:28","guid":{"rendered":"http:\/\/run.hwinter.de\/?p=12006"},"modified":"2017-10-16T21:46:13","modified_gmt":"2017-10-16T21:46:13","slug":"42-tcs-amsterdam-marathon-am-15-oktober-2017-lawrence-cherono-laeuft-mit-20509-streckenrekord","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/run.hwinter.de\/?p=12006","title":{"rendered":"42. TCS Amsterdam Marathon am 15. Oktober 2017:  Lawrence Cherono l\u00e4uft mit 2:05:09 Streckenrekord"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-11990 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/amsterdam-mar-2017-logo.jpg\" alt=\"amsterdam-mar-2017-logo\" width=\"412\" height=\"167\" \/><\/p>\n<p>Der Kenianer <strong>Lawrence Cherono<\/strong> kr\u00f6nte die <strong>42. Ausgabe des TCS Amsterdam Marathon<\/strong> mit einem neuen Streckenrekord von 2:05:09. Mit vier L\u00e4ufern unter 2:05:40 gab es auch in der Leistungsdichte wieder ein gro\u00dfartiges Resultat, auf Platz 8 lief Abdi Nageeye (NED) einen neuen Landesrekord.<!--more--> Bei den Frauen war die Favoritin <strong>Tedelech Bekele<\/strong> (ETH) in 2:21:54 vorne, die wie der Sieger bei den M\u00e4nner die pers\u00f6nliche Bestzeit steigern konnte.<\/p>\n<p>Obwohl die \u00e4u\u00dferen Bedingungen mit 15\u00b0C, aber einem Taupunkt von 14\u00b0C &#8211; also einer erheblichen Luftfeuchte &#8211; keinesfalls optimal waren, legte eine 21-k\u00f6pfige Spitzengruppe flott los, in der 3 Tempomacher f\u00fcr sie Fahrt sorgten. \u00dcber 14:56 bei 5km und 29:52 bei 10 km erreichten 20 Athleten 15 km in 44:47, 20 km in 59:50 und den Halbmarathon nach 1:03:02 (1:02:50 wurden gemeldet, erscheinen aber nicht sehr realistisch). Eine zweite Gruppe mit dem Deb\u00fctanten <strong>Zane Robertson<\/strong> (NZL) und dem Niederl\u00e4nder <strong>Abdi Nageeye<\/strong> brauchte mit 1:04:13 f\u00fcr die erste H\u00e4lfte gut eine Minute l\u00e4nger.<\/p>\n<p>25 km wurde in 1:14:43 erreicht und kurz danach stieg bei 28 km mit Sammy Kitwara der letzte Tempoacher aus dem Rennen, der bereits vor 14 Tagen in Berlin diese Dienste bis 30 km erledigte. W\u00e4hrend die Spitzengruppe nun merklich ausd\u00fcnnte und noch 12 L\u00e4ufer 30 km in 1:29:52 zur\u00fccklegten, bekam fast 1 1\/2 Minuten dahinter Robertson Probleme und fiel aus der zweiten Gruppe zur\u00fcck. Er gab dann bald darauf auf, ein Schicksal, welches er mit <strong>Wilson Chebet<\/strong> dem dreifachen Sieger in Amsterdam teilen sollte. &#8220;Mr. Amsterdam&#8221; fiel nach 32 km aus der Spitzengruppe heraus und gab bald darauf das Rennen auf.<\/p>\n<p>An der Spitze dezimierte sich die L\u00e4uferzahl immer weiter, nach 33 km war es einer der Topfavoriten Tesfaye Abera, der zur\u00fcckfiel, so dass vorne nur noch ein Quintett bestehend aus <strong>Mule Wasihun<\/strong> (ETH), <strong>Abraham Kiptum<\/strong> (KEN), <strong>Norbert Kigen<\/strong> (KEN), <b>Amos Kipruto<\/b>\u00a0(KEN) und der sp\u00e4tere Sieger Lawrence Cherono agierte. An der Spitze zog das Tempo gewaltig an, schon der 5 km-Abschnitt von 30 km nach 35 km wurde in schnellen 14:30 Minuten zur\u00fcckgelegt (Split bei 35 km: 1:44:22). Diese schnelle Fahrt konnte man an der Spitze halten, was allerdings nach 38 km Wasihun sowie Kipruto \u00fcberforderte. Somit blieb nur noch ein Trio \u00fcbrig, das nach 1:58:45 bei 40 km bald darauf um den Sieg stritt. Dabei brachte ein weiterer schneller 5 km-Abschnitt in 14:23 die Topl\u00e4ufer in die Regionen des Streckenrekords, den der Sieger des London Marathon 2017 Daniel Wanjiru im letzten Jahr mit 2:05:21 aufgestellt hatte.<img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\" wp-image-12012 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/amsterdam-mar-2017-winner.jpg\" alt=\"amsterdam-mar-2017-winner\" width=\"474\" height=\"297\" \/><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt;\">Lawrence Cherono gewann mit neuem Streckenrekord den Amsterdam Marathon. (c) Livestream\/Screenshot<\/span><\/p>\n<p>Zun\u00e4chst fiel im Finale Kiptum leicht zur\u00fcck und im Spurt auf der Bahn des Olympia-Stadions war Lawrence Cherono der Schnellste und gewann mit dem neuen Streckenrekord von 2:05:09, womit er seine pers\u00f6nliche Bestzeit von 2:06:12 als Zweiter des Rotterdam Marathon erheblich steigern konnte. Norbert Kigen blieb in 2:05:13 als Zweiter gleichfalls unter dem alten Streckenrekord und Abraham Kiptum wurde in 2:25:26 Dritter. Mit Mule Wasihun in 2:05:39 auf Platz 4 blieben und Amos Kipruto in 2:05:43 blieben f\u00fcnf L\u00e4ufer unter 2:05:45, was wieder einmal eine hochklassige Leistungsbreite f\u00fcr die Amsterdamer Veranstaltung bedeutet. Mitfavorit Tesfaye Abera wurde in 2:07:39 Achter, dahinter folgte schon Abdi Nageeye (NDL), der im Schusspart gewaltig k\u00e4mpfen musste, um den Landesrekord von Kamiel Maase von 2:08:21 zu unterbieten. Mit 2:08:16 gelang dies fast in &#8220;Ma\u00dfarbeit&#8221;.<\/p>\n<p>Damit haben die drei wichtigsten Marathonl\u00e4ufe in den Niederlanden auch im Jahr 2017 alle (hohen) Erwartungen erf\u00fcllt, mit Siegerzeiten von 2:06:04 (Rotterdam), 2:06:13 (Eindhoven) und 2:05:09 (Amsterdam). An diesen Leistungsdaten sollten sich die World Marathon Majors Veranstaltungen in den USA (Boston, Chicago sowie New York City) einmal ein Beispiel nehmen.<\/p>\n<p>Bei den Frauen lief alles auf ein einsames Rennen der Zweiten des Prag Marathon vom Mai 2017 hin. <strong>Tadelech Bekele<\/strong> (ETH) und <strong>Caroline Rotich<\/strong> (KEN) passierten 5 km nach 16:44, 10 km nach 33:16 sowie 15 km nach 50:00 und hatten hier bereits einen Vorsprung von 1:39 Minuten auf eine Verfolgergruppe. Die H\u00e4lfte der Distanz legten die Beiden nach 1:10:12 zur\u00fcck und lagen damit noch auf Kurs zum Streckenrekord von Meseret Hailu von 2:21:09 aus dem Jahr 2012. Nach 25 km in 1:23:28 brach bald darauf das F\u00fchrungsduo auseinander und bei 1:40:26 f\u00fcr die f\u00fchrende Bekele war Rotich schon massiv eingebrochen.<\/p>\n<p>Bekele lief das Rennen flott durch und gewann in 2:21:54, womit sei im zweiten Part den Kursrekord am Ende recht deutlich verfehlte. Die n\u00e4chsten Pl\u00e4tze belegten dann mit 3 Minuten Abstand L\u00e4uferinnen aus der fr\u00fcheren Verfolgergruppe.<strong> Gladys Chesir<\/strong> (KEN) lief bei ihrem Deb\u00fct 2:24:51 und eine weitere Deb\u00fctantin <strong>Azmera Abreha<\/strong> (ETH) landete in 2:25:23 auf Platz 3.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-12007 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/amsterdam-mar-2017-results-men.jpg\" alt=\"amsterdam-mar-2017-results-men\" width=\"501\" height=\"325\" \/><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt;\"> Das Resultat der M\u00e4nner in der TV-\u00dcbertragung. Ein Vergleich mit der Ergebnisliste zeigt, dass man Amos Kipruto auf Platz 5 vergessen hatte. (c) Livestream\/Screenshot<\/span><\/p>\n<p><strong>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Ergebnisse der M\u00e4nner:<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/amsterdam-mar-2017-results-men-splits.jpg\" rel=\"attachment wp-att-12014\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-medium wp-image-12014\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/amsterdam-mar-2017-results-men-splits-640x415.jpg\" alt=\"amsterdam-mar-2017-results-men-splits\" width=\"640\" height=\"415\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/amsterdam-mar-2017-results-men-splits-640x415.jpg 640w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/amsterdam-mar-2017-results-men-splits-768x498.jpg 768w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/amsterdam-mar-2017-results-men-splits.jpg 909w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Ergebnisse der Frauen:<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/amsterdam-mar-2017-results-women-splits.jpg\" rel=\"attachment wp-att-12013\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-12013\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/amsterdam-mar-2017-results-women-splits-640x147.jpg\" alt=\"amsterdam-mar-2017-results-women-splits\" width=\"669\" height=\"154\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/amsterdam-mar-2017-results-women-splits-640x147.jpg 640w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/amsterdam-mar-2017-results-women-splits-768x177.jpg 768w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/amsterdam-mar-2017-results-women-splits.jpg 909w\" sizes=\"(max-width: 669px) 100vw, 669px\" \/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Kenianer Lawrence Cherono kr\u00f6nte die 42. 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