{"id":11915,"date":"2017-10-07T00:15:41","date_gmt":"2017-10-07T00:15:41","guid":{"rendered":"http:\/\/run.hwinter.de\/?p=11915"},"modified":"2017-10-07T11:34:19","modified_gmt":"2017-10-07T11:34:19","slug":"40-bank-of-america-chicago-marathon-am-8-oktober-2017-hochklassige-elitefelder-zum-jubilaeum","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/run.hwinter.de\/?p=11915","title":{"rendered":"40. Bank of America Chicago Marathon am 8. Oktober 2017:  Hochklassige Elitefelder zum Jubil\u00e4um"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-11916 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/chicago-mar-2017-logo.jpg\" alt=\"chicago-mar-2017-logo\" width=\"374\" height=\"168\" \/><\/p>\n<p>Zur 40. Ausgabe des <strong>Bank of America Chicago Marathon<\/strong> ist es den Veranstaltern um Race Director Carey Pinkowski gelungen, hochklassige Felder bei Frauen sowie M\u00e4nnern an die Startlinie am Sonntagmorgen im Grant Park zu bekommen. Die Veranstaltung wurde erstmals 1977 mit 4200 Meldungen gestartet, von denen damals 2128 im Ziel registriert wurden.<!--more--> Seit 2007 werden 45000 Anmeldungen angenommen, der Finisher-Rekord in Chicago wurde im Jahr 2014 mit 40659 Aktiven aufgestellt. Im Jahr 1987 fiel der Lauf nach dem R\u00fcckzug des Hauptsponsors Beatrice Foods einmal aus.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-11922 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/chicago-mar-2017-pk-pinkowski-dk-prat-640x501.jpg\" alt=\"chicago-mar-2017-pk-pinkowski-dk-prat\" width=\"553\" height=\"433\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/chicago-mar-2017-pk-pinkowski-dk-prat-640x501.jpg 640w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/chicago-mar-2017-pk-pinkowski-dk-prat-768x601.jpg 768w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/chicago-mar-2017-pk-pinkowski-dk-prat.jpg 1200w\" sizes=\"(max-width: 553px) 100vw, 553px\" \/><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt;\">Race Director Carey Pinkowski mit den beiden aktuellen Weltrekordhaltern im Marathon: Paula Radcliffe (GBR, 2:15:25) und Dennis Kimetto (KEN, 2:03:57). (c) H. Winter<\/span><\/p>\n<p>In den letzten beiden Jahren machte der Chicago Marathon mehr durch den Verzicht von Tempomachern als durch die Leistungen bei den M\u00e4nnern von sich reden. Nachdem in den Jahren 2012 bis 2014 die Siegerzeiten noch hochklassig waren \u2013 2012: 2:04:38 Tsegaye Kebede, 2013: 2:03:45 Dennis Kimetto (CR), 2014: 2:04:11 Eliud Kipchoge \u2013 brachen die Siegerzeiten in den letzten beiden Jahren regelrecht ein. Im vorletzten Jahr siegte Dickson Chumba in 2:09:25, im letzten Jahr reichten 2:11:23 zum Sieg vom Ex-Weltmeister Abel Kirui.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-11921 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/chicago-mar-2017-pk-winners-16-640x409.jpg\" alt=\"chicago-mar-2017-pk-winners-16\" width=\"606\" height=\"387\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/chicago-mar-2017-pk-winners-16-640x409.jpg 640w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/chicago-mar-2017-pk-winners-16-768x490.jpg 768w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/chicago-mar-2017-pk-winners-16.jpg 1200w\" sizes=\"(max-width: 606px) 100vw, 606px\" \/><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt;\">Die Vorjahressieger vom Chicago Marathon. Marcel Hug (SUI), Abel Kirui (KEN), Florence Kiplagat (KEN) und Tatjana McFadden (USA). (c) . Winter<\/span><\/p>\n<p>Offiziell sind auch in diesem Jahr keine Tempomacher am Start, es wird aber vermutet, dass der erst kurzfristig nachverpflichtete <strong>Emmanuel Bett<\/strong> (KEN) als \u201eversteckter\u201c Hase f\u00fcr das Tempo im ersten Teil verantwortlich sein k\u00f6nnte. Im letzten Jahr wurde der erste Kilometer in ungew\u00f6hnlich langsamen 3:18 Minuten angelaufen, womit sich\u00a0 alle Ambitionen auf schnelle Zeiten bereits erledigten. Das Rennen bei den M\u00e4nnern k\u00f6nnte man als Wettstreit des US-Topl\u00e4ufers <strong>Galen Rupp<\/strong> gegen die afrikanische Elite sehen, die zum Jubil\u00e4um \u2013 zumindest auf dem Papier \u2013 ausgesprochen hochkar\u00e4tig besetz ist.<\/p>\n<p>Galen Rupp gewann nach einer langen Bahnkarriere die Bronzemedaille beim Olympischen Marathon 2016 in Rio. In seinem vierten Marathon will er die Bedingungen in Chicago nutzen, um deutlich schneller zu laufen als bei seiner Bestzeit von 2:09:58 als Zweiter beim Boston Marathon im April 2017. W\u00e4hrend eine neue Bestzeit f\u00fcr Rupp ein Selbstl\u00e4ufer sein sollte, wird eine vordere Platzierung alles andere als einfach werden. Mit <strong>Dennis Kimetto<\/strong> (KEN) und <strong>Zersenay Tades<\/strong> (ERI) sind mit 2:02:57 bzw. 58:23 die aktuellen Weltrekordler im Marathon und im Halbmarathon am Start. Kimetto agierte nach dem Weltrekord auf der Berliner Strecke im September 2014 wenig gl\u00fccklich und wurde von einer Serie von Verletzungen geplagt. Aktuell lief sein Training wieder viel versprechend. Und Tadese konnte sich im Rahmen des \u201eBreaking2\u201c-Projekts auf\u00a0 angemessene 2:06 Stunden steigern, seine Regel konforme Bestzeit liegt derzeit allerdings bei nur 2:10:41.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/chicago-mar-2017-pk-elite-men.jpg\" rel=\"attachment wp-att-11920\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-medium wp-image-11920\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/chicago-mar-2017-pk-elite-men-640x415.jpg\" alt=\"chicago-mar-2017-pk-elite-men\" width=\"640\" height=\"415\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/chicago-mar-2017-pk-elite-men-640x415.jpg 640w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/chicago-mar-2017-pk-elite-men-768x499.jpg 768w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/chicago-mar-2017-pk-elite-men.jpg 1200w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><span style=\"font-size: 12pt;\">Einige der Topl\u00e4ufer beim 40. Chicago Marathon: Estrada, Derrick, Tadese, Lelisa, Rupp, Chalanga (v.l.) (c) H. Winter<\/span><\/p>\n<p><strong>Stanley Biwott<\/strong> (KEN) lief 2016 in London 2:03:51, hatte danach allerdings eine Durststrecke, die es nun zu \u00fcberwinden gilt. Im November 2015 gewann er den New York City Marathon. <strong>Feyisa Lelisa<\/strong> (ETH) gewann in Rio 2016 die Silbermedaille und lief seine Bestzeit in Chicago bereits im Jahr 2012 mit 2:04:52 auf Platz 2. Nach seinem Protest beim Zieleinlauf bei Olympia in Rio mit verschr\u00e4nkten Oberarmen, lebt der \u00c4thiopier mit seiner Familie in den USA im Asyl. Mit <strong>Abel Kirui<\/strong> (KEN) ist der Vorjahressieger am Start, dem die langsame Fahrt im ersten Teil des Rennens in Chicago zu Gute kam. Bereits 2009 lief er beim Rotterdam Marathon in 2:05:04 seine Bestzeit. Im April wurde er in London mit 2:07:45 Vierter.<\/p>\n<p>Zu beachten ist <strong>Sisay Lemma<\/strong> mit einem Hausrekord von 2:05:16 beim Dubai Marathon 2016. Beim Berlin Marathon 2016 schaffte er 2:06:56 und im Januar wurde er in Dubai Dritter in 2:08:04. Weitere Topl\u00e4ufer mit Bestzeiten unter 2:07 sind <strong>Ezekiel Chebii<\/strong> (KEN) mit 2:06:07 als F\u00fcnfter beim Amsterdam Marathon sowie <strong>Bernard Kipyego<\/strong> (KEN), der 2015 den Amsterdam Marathon in 2:06:19 gewann.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/chicago-mar-2017-list-elite-men.jpg\" rel=\"attachment wp-att-11918\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-11918\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/chicago-mar-2017-list-elite-men.jpg\" alt=\"chicago-mar-2017-list-elite-men\" width=\"636\" height=\"510\" \/><\/a><\/p>\n<p>Bei den Frauen ist die Vorjahressiegerin <strong>Florence Kiplagat<\/strong> (KEN) wieder am Start, die das Rennen in schnellen 2:21:32 gewann und auch im Jahr 2015 in 2:23:33 vorne war. Ihre Bestzeit lief Kiplagat schon im Jahr 2011 beim Berlin Marathon bei ihrem Sieg in 2:19:44, auch 2013 war sie in Berlin 2:21:13 vorne. Mit 1:05:09 aus dem Jahr 2015 in Barcelona hatte sie einige Zeit den Weltrekord im Halbmarathon inne. Weniger \u00fcberzeugend war ihr Auftritt beim London Marathon im April, wo sie in 2:26:25 nur Neunte wurde.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-11919 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/chicago-mar-2017-pk-elite-women-640x447.jpg\" alt=\"chicago-mar-2017-pk-elite-women\" width=\"594\" height=\"415\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/chicago-mar-2017-pk-elite-women-640x447.jpg 640w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/chicago-mar-2017-pk-elite-women-768x536.jpg 768w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/chicago-mar-2017-pk-elite-women.jpg 1200w\" sizes=\"(max-width: 594px) 100vw, 594px\" \/><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt;\">Einige der Eliteathletinnen beim 40. Chicago Marathon: Perez, Weightmann, Heckert, Crouch, Hasay, Dibaba (v.l.) (c) H. Winter<\/span><\/p>\n<p>Ob allerdings Florence einen weiteren Erfolg in Chicago erringen kann, d\u00fcrfte wenig sicher sein, denn mit <strong>Tirunesh Dibaba<\/strong> (ETH) ist eine der aktuell wohl besten Marathon-L\u00e4uferinnen am Start, die sich erst im April auf grandiose 2:17:56 beim London Marathon steigern konnte. Obwohl sie dabei wegen Magenkr\u00e4mpfen sogar kurz stoppen musste, ist die \u00e4thiopische Ausnahml\u00e4uferin nach ihrem zweiten Marathon bereits die drittschnellste Marathon-L\u00e4uferin aller Zeiten; nur Weltrekordlerin Paula Radcliffe sowie Mary Keitany waren jemals schneller als die kleine \u00c4thiopierin.<\/p>\n<p>Dass <strong>Joan Benoit-Samuelson<\/strong> in der Liste der Eliteathleten erscheint, hat mit der Tatsache zu tun, dass ihre Bestzeit 2:21:21 betr\u00e4gt. Dies ist aber lange her und ihren Angriff auf den Master W60-Weltrekord musste sie vor wenigen Tagen wegen einer Verletzung absagen. Auch die Bestleistung von <strong>Madai Perez<\/strong> (MEX) mit 2:22:59 liegt mit dem Jahr 2006 lange zur\u00fcck. Bei den Olmypischen Spielen in Rio landete sie in 2:34:42 auf Platz 32. Gespannt sein, darf man auf den Auftritt der US-Nachwuchshoffnung <strong>Jordan Hasay<\/strong> (USA), die mit 2:23:00 ein tolles Deb\u00fct beim Boston Marathon im April hinlegte. Ihr ist es durchaus zuzutrauen diese Zeit weiter zu steigern und auf das Podium vorzulaufen. Mit einer \u00e4hnlichen Bestzeit wie Hasay ist <strong>Valentine Kipketer<\/strong> (KEN) gelistet, die 2012 mit einer Zeit von 2:23:02 den Amsterdam Marathon gewann.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/chicago-mar-2017-list-elite-women.jpg\" rel=\"attachment wp-att-11917\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-11917\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/chicago-mar-2017-list-elite-women.jpg\" alt=\"chicago-mar-2017-list-elite-women\" width=\"634\" height=\"329\" \/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zur 40. Ausgabe des Bank of America Chicago Marathon ist es den Veranstaltern um Race Director Carey Pinkowski gelungen, hochklassige Felder bei Frauen sowie M\u00e4nnern an die Startlinie am Sonntagmorgen im Grant Park zu bekommen. 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