{"id":11206,"date":"2017-07-30T19:44:35","date_gmt":"2017-07-30T19:44:35","guid":{"rendered":"http:\/\/run.hwinter.de\/?p=11206"},"modified":"2017-08-01T19:05:49","modified_gmt":"2017-08-01T19:05:49","slug":"18-bogota-half-marathon-am-30-juli-2017-feyisa-lelisa-und-brigid-kosgei-siegen-in-der-hoehe","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/run.hwinter.de\/?p=11206","title":{"rendered":"18. Bogota Half Marathon am 30. Juli 2017:  Feyisa Lelisa und Brigid Kosgei siegen in der H\u00f6he"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-11212 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/bogota-hm-2017-logo1.jpg\" alt=\"bogota-hm-2017-logo1\" width=\"421\" height=\"109\" \/>Eine l\u00e4uferische Herausforderung der besonderen Art ist der <strong>Medio Marat\u00f3n in der kolumbianischen Hauptstadt Bogata<\/strong>, da die Strecke auf \u00fcber <strong>2600 Seeh\u00f6he<\/strong> verl\u00e4uft. Dieser Lauf, der seit dem Jahr 2000 organisiert wird, hat in den Jahren seines Bestehens immer wieder L\u00e4ufer der Weltklasse\u00a0 und damit das Golden Label der IAAF nach Bogota geholt.<!--more--> Das war in diesem Jahr kaum anders, mit z.B. dem Silbermedaillen-Gewinner im Olympischen Marathon<strong> Feyisa Lelisa<\/strong> (ETH), dem New York Marathon Sieger von 2015 und 2:03:51-L\u00e4ufer beim London Marathon 2016 <strong>Stanley Biwott<\/strong> (KEN), <strong>Peter Kirui<\/strong> (KEN) oder dem Rom Marathon-Sieger dieses Jahres <strong>Shura Kitata Tola<\/strong> war bereits das M\u00e4nnerfeld hochk\u00e4r\u00e4tig besetzt. Bei den Frauen war u.a. die Kenianerin <strong>Ruth Chepngetich<\/strong> eine Favoritin auf den Sieg die in diesem Jahr eine grandiose Kette an Erfolgen \u00fcber die Halbmarathondistanz aufzuweisen hat: Adana in 1:09:06, Paris in 1:08:08, Mailand in 1:07:42 und Istanbul Ende April in 1:06:19.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-11211 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/bogota-hm-2017-finale-kirui-lelisa.jpg\" alt=\"bogota-hm-2017-finale-kirui-lelisa\" width=\"482\" height=\"395\" \/><span style=\"font-size: 12pt;\">Der Halbmarathon in Bogota entwickelte sich zu einem Duell zwischen Feyisa Lelisa und Peter Kirui. (c) Veranstalter <\/span><\/p>\n<p>Angesichts des windigen und zum Teil regnerischen Wetters ging man in der &#8220;d\u00fcnnen Luft&#8221; der Andenmetropole das Rennen vorsichtig an. Ein Pulk von ca. 25 Elitem\u00e4nnern passierte den ersten km nach 3:06 Minuten. Bis zur 5 km-Marke reduzierte sich die Spitzengruppe auf 10 L\u00e4ufer, in 15:47 passierte Mitfavorit Stanley Biwott als erster diesen Punkt der gro\u00dfen Runde durch die Hauptstadt.\u00a0 Das Tempo wurde schneller und 10 km nach 30:52 Minuten zur\u00fcckgelegt.<\/p>\n<p>Schon hier waren nur noch Lelisa, Biwott und Peter Kirui an der Spitze, wobei Biwott bei 12 km den Anschluss verlor und Kirui nach 15 km in 45:37 die Spitze \u00fcbernahm. Kurz nach 18 km in 55:00 attackierte Lelisa zum ersten Mal, doch nach etwa 3 Minuten hatte Kirui den Anschluss an den \u00c4thiopier wieder hergestellt. Nach der 20 km Marke versuchte es Lelisa ein weiteres Mal und konnte sich endg\u00fcltig von Kirui l\u00f6sen. Er gewann das Rennen in 1:04:30 vor Peter Kirui in 1:04:39, der in Bogota im Jahr 2012 schon einmal erfolgreich war. Dritter wurde in 1:05:04 Shura Tola vor Stanley Biwott in 1:05:54.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\" wp-image-11214 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/bogota-hm-2017-winner-lelisa.jpg\" alt=\"bogota-hm-2017-winner-lelisa\" width=\"423\" height=\"347\" \/><span style=\"font-size: 12pt;\">Feyisa Lelisa im Siegerinterview, in dem er auch auf seine Markenzeichen der gekreuzten Ober-Arme beim Zieleinlauf angesprochen wurde. (c) Screenshot<\/span><\/p>\n<p>Bei den Frauen reduzierte sich eine anf\u00e4ngliche F\u00fcnfergruppe bei 5 km in 17:13 in ein Trio, aus dem sich nach gut 20 Minuten\u00a0 <strong>Brigid Kosgei<\/strong> und <strong>Veronicah Wanjiru<\/strong> (beide KEN) l\u00f6sen konnten. Vor 10 km in 33:53 startete Wanjiru einen Sololauf, wobei sie 15 km nach 50:55 mit 10 Sekunden Vorsprung auf Kosge schon wie die sichere Siegerin aussah. Doch bei 19 km in 1:05:00 wurde sie von Kosgei eingeholt und fiel schnell zur\u00fcck. Kosgei lief somit einem ungef\u00e4hrdetem Sieg entgegen, wurde aber dabei noch von der M\u00e4nnerspitze passiert. Die war im Rahmen einer Gender-Challenge 7:30 Minuten sp\u00e4ter gestartet, war aber diesmal trotzdem eher im Ziel. Kosgei gewann bei den Frauen in 1:12:16 vor Veronicah Wanjiru in 1:12:42. Erst dann kamen die Mitfavoritinnen Ruth Chepngetich in 1:13:57 und Mary Ngugi in 1:14:35 ins Ziel.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-11210 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/bogota-hm-2017-br-kosgei.jpg\" alt=\"bogota-hm-2017-br-kosgei\" width=\"292\" height=\"382\" \/><span style=\"font-size: 12pt;\">Bei den Frauen siegte Brigid Kosgei (KEN) in 1:12:16. (c) Veranstalter<\/span><\/p>\n<p>Bei der Bewertung der auf den ersten Blick schwachen Halbmarathon-Zeiten muss man die Seeh\u00f6he von Bogota mit in Betracht ziehen, wodurch sich die Leistungen der Akteure doch erheblich relativieren. Die Kursrekorde in Bogota bei den M\u00e4nnern von 1:02:20 durch Geoffrey Mutai aus dem Jahr 2012 und bei den Frauen von 1:10:29 durch Susan Chepkemei aus dem Jahr 2003 waren zu keinem Zeitpunkt des Lauf in diesem Jahr in Gefahr. Zusammen mit einem 10 km waren insgesamt etwa 45000 Teilnehmer in einer der gr\u00f6\u00dften Lauf-Sportveranstaltungen S\u00fcdamerikas auf den Beinen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-11213 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/bogota-hm-2017-winner-kosgei-wm.jpg\" alt=\"bogota-hm-2017-winner-kosgei-wm\" width=\"248\" height=\"301\" \/><span style=\"font-size: 12pt;\">Die Siegerin Brigid Kosgei beim Interview. (c) Screenshot<\/span><\/p>\n<table class=\" aligncenter\" style=\"width: 650px;\">\n<tbody>\n<tr>\n<td colspan=\"4\"><strong>Ergebnisse Halbmarathon der M\u00e4nner:<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>1.<\/td>\n<td>Feyisa Lilesa<\/td>\n<td>ETH<\/td>\n<td>1:04:30<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>2.<\/td>\n<td>Peter Kirui<\/td>\n<td>KEN<\/td>\n<td>1:04:39<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>3.<\/td>\n<td>Shura Tola<\/td>\n<td>ETH<\/td>\n<td>1:05:04<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>4.<\/td>\n<td>Stanley Biwott<\/td>\n<td>KEN<\/td>\n<td>1:05:54<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>5.<\/td>\n<td>Kimutai Kiplimo<\/td>\n<td>KEN<\/td>\n<td>1:06:14<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table class=\" aligncenter\" style=\"width: 650px;\">\n<tbody>\n<tr>\n<td colspan=\"4\"><strong>Ergebnisse Halbmarathon der Frauen:<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>1.<\/td>\n<td>Brigid Kosgei<\/td>\n<td>KEN<\/td>\n<td>1:12:16<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>2.<\/td>\n<td>Veronicah Wanjiru<\/td>\n<td>KEN<\/td>\n<td>1:12:42<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>3.<\/td>\n<td>Ruth Chepngetich<\/td>\n<td>KEN<\/td>\n<td>1:13:57<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>4.<\/td>\n<td>Mary Ngugi<\/td>\n<td>KEN<\/td>\n<td>1:14:35<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>5.<\/td>\n<td>Meskerem Assefa<\/td>\n<td>ETH<\/td>\n<td>1:14:45<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine l\u00e4uferische Herausforderung der besonderen Art ist der Medio Marat\u00f3n in der kolumbianischen Hauptstadt Bogata, da die Strecke auf \u00fcber 2600 Seeh\u00f6he verl\u00e4uft. Dieser Lauf, der seit dem Jahr 2000 organisiert wird, hat in den Jahren seines Bestehens immer wieder L\u00e4ufer der Weltklasse\u00a0 und damit das Golden Label der IAAF nach Bogota geholt.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[1],"tags":[],"table_tags":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11206"}],"collection":[{"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=11206"}],"version-history":[{"count":11,"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11206\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":11235,"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11206\/revisions\/11235"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=11206"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=11206"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=11206"},{"taxonomy":"table_tags","embeddable":true,"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftable_tags&post=11206"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}