{"id":10783,"date":"2017-06-20T18:32:23","date_gmt":"2017-06-20T18:32:23","guid":{"rendered":"http:\/\/run.hwinter.de\/?p=10783"},"modified":"2017-07-06T08:56:08","modified_gmt":"2017-07-06T08:56:08","slug":"rueckblick-auf-die-internationale-strassenlaufszene-im-ersten-halbjahr-2017-weltrekorde-und-breaking2-teil-2","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/run.hwinter.de\/?p=10783","title":{"rendered":"R\u00fcckblick auf die internationale Stra\u00dfenlaufszene im ersten Halbjahr 2017:  Weltrekorde und &#8220;Breaking2&#8221; &#8211; Teil 2"},"content":{"rendered":"<p>Durch den Sturz <strong>Kenenisa Bekeles<\/strong> beim Start des <strong>Standard Chartered Dubai Marathon<\/strong> scheiterte ein weiteres Mal ein Angriff auf die globale Bestmarke im Marathon, die seit 2014 Dennis Kimetto (KEN) mit 2:02:57 h\u00e4lt. <!--more-->Nach dem Rennen in Dubai stellte sich heraus, dass die Verletzungen zwar nicht ernsthafter Natur\u00a0 aber doch schwerwiegender waren, als zun\u00e4chst angenommen. Dies hatte in der Vorschau Konsequenzen f\u00fcr die n\u00e4chste Chance des \u00c4thiopiers, den Marthon-Weltrekord zu attackieren. Denn die Vorbereitung auf dem London-Marathon Mitte April wurde erheblich in Mitleidenschaft gezogen. Und wie bekannt: auch sein n\u00e4chster Versuch in Sachen Weltrekord scheiterte (s. sp\u00e4ter).<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-9021 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/dubai-mar-2017-injury-bekele-473x640.jpg\" alt=\"dubai-mar-2017-injury-bekele\" width=\"374\" height=\"501\" \/><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt;\">Kenenisa Bekele (ETH) zeigt nach dem Lauf im Hotelzimmer seine Blessuren, die er sich w\u00e4hrend des Sturzes beim Dubai Marathon zugezogen hatte. (c) privat<\/span><\/p>\n<p>Am 22. Januar lief <strong>Peter Kirui<\/strong> (KEN) beim <strong>Mitja Maraton International im spanischen Santa Pola<\/strong> in 1:00:55 eine erste Topzeit \u00fcber die Halbmarathon-Distanz. Gleiches galt f\u00fcr <strong>Antonia Kwambai<\/strong> (KEN) in 1:09:49 bei den Frauen. Eine Woche sp\u00e4ter gelang es beim<strong> 36. Osaka Womens Marathon<\/strong> nicht die Zeit aus Dubai zu unterbieten. Die Japanerin<strong> Risa Shihetomo<\/strong> gewann nach 2:24:22. Gute Zeiten wurden am gleichen Tag aus Marrakech in Marokko gemeldet, wobei man bei Veranstaltungen in diesen Regionen leider stets Vorbehalte \u00fcber korrekte Abl\u00e4ufe anbringen muss. <strong>Adihana Gebretsadik<\/strong> (ETH) gewann dort den Marathon in guten 2:08:55, im Halbmarathon war <strong>Mohammed Ziani<\/strong> (MAR) in 1:00:28 vorne. Im Marathon der Frauen siegte <strong>Ashu Rabo<\/strong> (ETH) in 2:30:18.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-9155 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/marugame-hm-2017-winner-609x640.jpg\" alt=\"marugame-hm-2017-winner\" width=\"452\" height=\"475\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/marugame-hm-2017-winner-609x640.jpg 609w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/marugame-hm-2017-winner.jpg 712w\" sizes=\"(max-width: 452px) 100vw, 452px\" \/><span style=\"font-size: 12pt;\">Callum Hawking (GBR) gewann den Halbmarathon im japanischen Marugame. (c) Veranstalter<\/span><\/p>\n<p>Traditionsgem\u00e4\u00df begann die Serie der japanischen Fr\u00fchjahrs-Marathon in <strong>Beppu-Oita<\/strong> am 5. Februar, wo der Japaner <strong>Kenataro Nakamoto<\/strong> in 2:09:32 vor der afrikanischen Konkurrenz als Erster das Ziel erreichte. Am gleichen Tag, nur wenige 100 km entfernt, gl\u00e4nzte ein weiteres Mal der Brite <strong>Callum Hawkins<\/strong> mit einer Galavorstellung beim <strong>71. Kagawa Marugame International Half Marathon<\/strong>, den er in genau einer Stunde (1:00:00) vor starker Konkurrenz gewann. Nicht unbedingt in guter Erinnerung wird er dabei die milit\u00e4rische Siegerpose beim Zieleinlauf im Stadion behalten, dieser Unsinn kostete ihm n\u00e4mlich am Ende eine Zeit von unter einer Stunde. Auch bei den Frauen ganz es durch <strong>Eunice Kirwa<\/strong> (ETH) mit 1:08:07 eine schnelle Zeit.<\/p>\n<p>Und Halbmarathon wurde ebenfalls am 5. Februar im spanischen Grannolers gelaufen, wo <strong>Matthew Kisorio<\/strong> (KEN) in 1:01:30 gewann und beim Halbmarathon in Neapel gab es ein Fotofinish zwischen<strong> Philip Tarbei<\/strong> und Eliud Macharia (beide KEN), f\u00fcr die 1:01:21 gestoppt wurde.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-9249 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/rak-hm-2017-jepchirchir-clock-wr-640x440.jpg\" alt=\"rak-hm-2017-jepchirchir-clock-wr\" width=\"532\" height=\"366\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/rak-hm-2017-jepchirchir-clock-wr-640x440.jpg 640w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/rak-hm-2017-jepchirchir-clock-wr-768x529.jpg 768w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/rak-hm-2017-jepchirchir-clock-wr.jpg 1100w\" sizes=\"(max-width: 532px) 100vw, 532px\" \/><span style=\"font-size: 12pt;\">Peres Jepchirchir (KEN) sorgte beim Halbmarathon mit ihrem Weltrekord von 1:05:06 f\u00fcr das erste Glanzlicht der Saison 2017. (c) H. Winter<\/span><\/p>\n<p>Einen ersten gro\u00dfen H\u00f6hepunkt des Jahres gab es dann &#8211; nicht ganz unerwartet &#8211; beim <strong>Halbmarathon im Vereinigten Arabischen Emirat Ras Al Khaimah<\/strong>, der schon seit Jahren die Szene \u00fcber diese Distanz bei M\u00e4nnern sowie Frauen dominiert. Im Gegensatz zum ungeliebten Nachbarn im S\u00fcden war das Unternehmen Weltrekord am Ende erfolgreich. Mit einem hochklassigen Elitefeld gingen die Frauen die ersten 2 km in jeweils 3 Minuten zu schnell an, worauf als \u00fcberzogene Reaktion ein Kilometer in 3:17 folgte.Danach hatten aber vor allem die m\u00e4nnlichen Tempomacher die Sache unter Kontrolle und n\u00e4herten sich nun zunehmend den Splits f\u00fcr die Weltrekordmarke von 1:05:09 durch Florence Kiplagat.<a href=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/rak-2017-proj-wm-1.jpg\" rel=\"attachment wp-att-9320\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-medium wp-image-9320\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/rak-2017-proj-wm-1-640x450.jpg\" alt=\"rak-2017-proj-wm\" width=\"640\" height=\"450\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/rak-2017-proj-wm-1-640x450.jpg 640w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/rak-2017-proj-wm-1-768x540.jpg 768w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/rak-2017-proj-wm-1-1200x844.jpg 1200w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/rak-2017-proj-wm-1.jpg 1710w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><span style=\"font-size: 12pt;\">Die Projektionen beim Halbmarathon der Frauen in Ras Al Khaimah als Funktion der Streckenl\u00e4nge: Nach erratischem Beginn ging es kontrolliert in Richtung Weltrekord. (c) H. Winter<\/span><\/p>\n<p>Bei 18 km war man in RAK schneller als Kiplagat und bis am Rande der v\u00f6lligen Ersch\u00f6pfung schaffte <strong>Peres Jepchirchir<\/strong> (KEN) mit 1:05:06 eine Verbesserung des Rekords um 3 Sekunden. Auch eine Ex-Weltrekordlerin \u00fcber diese Distanz, <strong>Mary Keitany<\/strong> (KEN), deutete als Zweite in 1:05:13 eine gro\u00dfartige Form an. Im April beim London Marathon solte sich dies best\u00e4tigen. Die Drittplatzierte <strong>Joyciline Jepkosgei<\/strong> (KEN) lag mit 1:06:08 zwar eine Minute zur\u00fcck, sollte aber zwei Monate sp\u00e4ter in Prag von sich reden machen. Bei den M\u00e4nnern siegte souver\u00e4n der in Japan lebende Kenianer <strong>Bedan Karoki<\/strong> in 59:10, der bis dato schnellsten Zeit des Jahres 2017, vor dem gro\u00dfen \u00e4thiopischen Nachwuchstalent Yigrem Demelash (ETH) in 59:19.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-451 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/kiplagat-barcelona-2015-640x432.jpg\" alt=\"kiplagat-barcelona-2015\" width=\"561\" height=\"379\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/kiplagat-barcelona-2015-640x432.jpg 640w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/kiplagat-barcelona-2015.jpg 996w\" sizes=\"(max-width: 561px) 100vw, 561px\" \/><span style=\"font-size: 12pt;\">Florence Kiplagat gewann den Barcelona Halbmarathon zum dritten Mal in Folge, diesmal aber nicht mit einem neuen Weltrekord. (c) Veranstalter<\/span><\/p>\n<p>In einer gewissen Ironie des Schicksals ging die entthronte Weltrekordlerin <strong>Florence Kiplagat<\/strong> (KEN) zwei Tage sp\u00e4ter am 12. Februar beim Halbmarathon in Barcelona an den Start, hatte aber auch nicht in Ans\u00e4tzen die Form, sich die globale Bestmarke zur\u00fcckzuholen. Schon bei 10 km in 31:50 war klar, dass es nach den Weltrekorden in den beiden letzten Jahren diesmal nicht in diese Regionen gehen w\u00fcrde, Hoch \u00fcberlegen gewann Kiplagat, im Ziel wurden f\u00fcr die aber &#8220;nur&#8221; 1:08:15 gestoppt, mehr als 3 Minuten hinter der neuen Rekordmarke. Das Rennen der M\u00e4nner gewann<strong> Leonard Langat<\/strong> (KEN) in 1:00:52.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-9325 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/hongkong-mar-2017-winners-640x452.jpg\" alt=\"hongkong-mar-2017-winners\" width=\"559\" height=\"395\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/hongkong-mar-2017-winners-640x452.jpg 640w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/hongkong-mar-2017-winners.jpg 728w\" sizes=\"(max-width: 559px) 100vw, 559px\" \/><span style=\"font-size: 12pt;\">Sichtbare Freude der Erstplatzierten \u00fcber die erzielten Leistungen beim Hong Kong Marathon. (c) Veranstalter<\/span><\/p>\n<p>In \u00e4hnliche Regionen lief man am gleichen Tag in Verona, wo <strong>Edwin Koech<\/strong> (KEN) in 1:00:24 und <strong>Gebregeiorges Belete<\/strong> (ETH) in 1:09:15 siegten. Ungew\u00f6hnlich gute \u00e4u\u00dfere Bedingungen nutzen die M\u00e4nner beim <strong>Standard Chartered Hong Kong Marathon<\/strong> zu einem neuen Streckenrekord von 2:10:31 durch <strong>Melaku Belachew<\/strong> (ETH). Bei den Frauen war seine Landsfrau <strong>Gulume Tollesa<\/strong> in 2:33:39 vorne. Auch das japanische Lauf-Unikum und Vielstarter <strong>Yuki Kawauchi<\/strong> machte an diesem Tag von sich reden, als er beim <strong>55. Ehime Marathon<\/strong> in der japanischen Provinz in 2:09:54 zum elften Mal in seiner Karriere unter 2:10 Stunden blieb.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-9356 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/sevilla-mar-2017-winners-640x426.jpg\" alt=\"sevilla-mar-2017-winners\" width=\"546\" height=\"364\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/sevilla-mar-2017-winners-640x426.jpg 640w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/sevilla-mar-2017-winners-768x511.jpg 768w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/sevilla-mar-2017-winners.jpg 1100w\" sizes=\"(max-width: 546px) 100vw, 546px\" \/><span style=\"font-size: 12pt;\">Die Erstplatzierten beim Sevilla Marathon. (c) Veranstalter<\/span><\/p>\n<p>Am 19. Februar gewann <strong>Erik Titus<\/strong> (KEN) den<strong> Sevilla Marathon<\/strong> in ausgezeichneten 2:07:43 und konnte dabei den Kursrekord um eine halbe Minute steigern. Gleichfalls am selben Tag im selben Land gewann <strong>Abraham Girma<\/strong> (ETH) in 2:12:18 den <strong>7. Marat\u00f3 Castell\u00f3<\/strong>.<\/p>\n<p><strong><a href=\"http:\/\/run.hwinter.de\/?p=10795\">Teil 3 folgt<\/a><\/strong>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Durch den Sturz Kenenisa Bekeles beim Start des Standard Chartered Dubai Marathon scheiterte ein weiteres Mal ein Angriff auf die globale Bestmarke im Marathon, die seit 2014 Dennis Kimetto (KEN) mit 2:02:57 h\u00e4lt.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[1],"tags":[],"table_tags":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10783"}],"collection":[{"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=10783"}],"version-history":[{"count":5,"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10783\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":11016,"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10783\/revisions\/11016"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=10783"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=10783"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=10783"},{"taxonomy":"table_tags","embeddable":true,"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftable_tags&post=10783"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}