{"id":10747,"date":"2017-06-20T10:32:23","date_gmt":"2017-06-20T10:32:23","guid":{"rendered":"http:\/\/run.hwinter.de\/?p=10747"},"modified":"2017-07-06T08:57:01","modified_gmt":"2017-07-06T08:57:01","slug":"rueckblick-auf-die-internationale-strassenlaufszene-im-ersten-halbjahr-2017-weltrekorde-und-breaking2-teil-1","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/run.hwinter.de\/?p=10747","title":{"rendered":"R\u00fcckblick auf die internationale Stra\u00dfenlaufszene im ersten Halbjahr 2017:  Weltrekorde und &#8220;Breaking2&#8221; &#8211; Teil 1"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-8724 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/breaking2-logo-640x393.jpg\" alt=\"breaking2-logo\" width=\"502\" height=\"308\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/breaking2-logo-640x393.jpg 640w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/breaking2-logo-768x471.jpg 768w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/breaking2-logo.jpg 900w\" sizes=\"(max-width: 502px) 100vw, 502px\" \/>Ohne Frage hat bisher das Jahr 2017 in der internationalen Stra\u00dfenlaufszene h\u00f6chste Erwartungen erf\u00fcllt. Bei den Frauen konnten neue <strong>Weltrekorde im Halbmarathon und Marathon<\/strong> erzielt werden, bei den M\u00e4nnern sorgte das PR-m\u00e4\u00dfig bestens inszenierte<strong> &#8220;Breaking2&#8221;-Projekt<\/strong> f\u00fcr die Schlagzeilen. <!--more-->Dazu gab es eine Vielzahl hochklassiger Resultate und noch mehr Mittelma\u00df. In allen Belangen war aber schon vor der Leichtathletik-WM im August und einem sicher gleichfalls ereignisreichen Herbst das Jahr 2017 \u00fcberaus ereignisreich.<!--more--><\/p>\n<p>Schon in guter Tradition legte noch in der Silvesternacht der\u00a0 Z\u00fcricher Neujahrsmarathon mit breitensportlichen 2:41:34 vor, eine Weltjahres-Bestleistung \u00fcber die man sich in der Schweiz aber nur gut 24 Stunden freuen konnte. Dann r\u00fcckten am 2. Januar die \u00e4thiopischen Topstars <strong>Lemi Berhanu<\/strong> in 2:08:27 und<strong> Meseret Mengistu<\/strong> in 2:25:58 beim <strong>Xiamen Marathon<\/strong> im boomenden Laufland China die Standards in das Regime der Normalit\u00e4t. Warmes Wetter verhinderte die erhofften deutlich schnelleren Zeiten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-8846 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/xiamen-mar-2017-winners-men-574x640.jpg\" alt=\"xiamen-mar-2017-winners-men\" width=\"395\" height=\"441\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/xiamen-mar-2017-winners-men-574x640.jpg 574w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/xiamen-mar-2017-winners-men.jpg 689w\" sizes=\"(max-width: 395px) 100vw, 395px\" \/><span style=\"font-size: 12pt;\">Die Erstplatzierten beim Xiamen Marathon: Deb\u00fctant Geremew Mosinet, Sieger Lemi Berhanu, Shura Kitata (alle ETH), v.l. (c) Veranstalter<\/span><\/p>\n<p>Bereits einen Tag sp\u00e4ter sorgte die<strong> Aoyama Gakuin University<\/strong> aus Tokyo bei der 93. Ausgabe des legend\u00e4ren <strong>Hakone Ekiden<\/strong> Staffellaufs f\u00fcr ein hostorisches Resultat, als das Team aus 10 japanischen Studenten die insgesamt 217,1 km in einer Zeit von 11:04:10 Stunden herunterspulte und damit den &#8220;Hakone&#8221; zum dritten Mal in Folge gewann. Dabei legte die Siegerstaffel im Mittel jeden km in 3:03 Minuten zur\u00fcck, incl. des Aufstiegs in die gut 800 m hochgelegene Sommerfrische Hakone s\u00fcdwestlich von Tokyo.<\/p>\n<p>Entt\u00e4uschend dagegen war am 6. Januar die Siegerzeit der M\u00e4nner von <strong>Araga Habtamu<\/strong> (ETH) in 2:16:39 beim <strong>Tiberias Marathon<\/strong>. Daf\u00fcr lief aber auf der Pendelstrecke um den See Genezareth die \u00c4thiopierin<strong> Gebremaryam Hiwot<\/strong> in 2:25:45 Streckenrekord. Am 7. Januar verlangte der neue britische Nachwuchs-Star<strong> Callum Hawkins<\/strong> beim <strong>Edinburgh Cross<\/strong> dem knapp gewinnenden Vorjahressieger <strong>Leonard Korir<\/strong> alles ab, Sir Mo Farah konnte so fr\u00fch in der Saison noch nicht mithalten. Und am 8. Januar konnte sich beim Halbmarathon im niederl\u00e4ndischen <strong>Egmond ann Zee<\/strong> in einem schnellen Rennen am Strand und durch die D\u00fcnen <strong>Dawit Wolde<\/strong> (ETH) in 1:02:41 knapp gegen den Marathon-Weltmeister und New York City Marathon Sieger des letzten Jahres, Ghirmay Ghebreslassie (ERI), durchsetzen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-8978 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/houston-mar-2017-men-hm-8miles-640x549.jpg\" alt=\"houston-mar-2017-men-hm-8miles\" width=\"531\" height=\"455\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/houston-mar-2017-men-hm-8miles-640x549.jpg 640w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/houston-mar-2017-men-hm-8miles-768x659.jpg 768w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/houston-mar-2017-men-hm-8miles.jpg 1100w\" sizes=\"(max-width: 531px) 100vw, 531px\" \/><span style=\"font-size: 12pt;\">Die Spitzengruppe beim Halbmarathon in Houston nach 8 Meilen. (c) S. Hartnett<\/span><\/p>\n<p>Schw\u00fcle und ein sehenswerter Wolkenbruch setzte den Athleten beim <strong>Marathon im texanischen Houston<\/strong> am 15. Januar erheblich zu und dr\u00fcckten auf das Leistungsniveau im Vergleich zu den Vorjahren. <strong>Dominic Ondoro<\/strong> (KEN) gewann den Marathon in &#8220;nur&#8221; 2:12:05 bei den M\u00e4nnern, bei den Frauen war <strong>Meskerem Asefa<\/strong> (ETH) in 2:30:18 vorne. Der Halbmarathon litt auch unter der kurzfristigen Absage des US-Stars Galen Rupp, hier schlug <strong>Leonard Korir<\/strong> (KEN) den in den USA im Asyl lebenden Silbermedaillen-Gewinner im Marathon von Rio Feyisa Lilesa (ETH) in 1:01:14 in einem Fotofinish.<\/p>\n<p>Von \u00e4hnlichen Bedingungen am gleichen Tag lie\u00df sich die Elite bei <strong>Mumbai Marathon<\/strong> kaum irritieren, <strong>Alphonce Simbu<\/strong> (TAN) in 2:09:28 und <strong>Bones Kitur<\/strong> (KEN) in 2:29:02 erzielten angesichts dieser Verh\u00e4ltnisse Topzeiten. Eine knappe Woche sp\u00e4ter gab es dann schon das erste Highlight des Jahres, das beim <strong>Standard Chartered Dubai Marathon<\/strong> am 20. Januar allerdings anders verlief, als es viele im Vorfeld erwartet hatten. Nach seiner Ausnahmeleistung beim Berlin Marathon mit 2:03:05 war die Lauflegende <strong>Kenenisa Bekele<\/strong> ein erster Anw\u00e4rter auf den Marathon-Weltrekord, den Dennis Kimetto 2014 mit 2:02:57 aufstellte. Die hohen Erwartungen auf der Rennstrecke im Arabischen Emirat wurden aber schon entt\u00e4uscht, bevor es richtig losging. Organisatorische Defizite, Dunkelheit beim Start um 6:30 Uhr, eine Zeitmessmatte nach der Startlinie sowie Pech waren das Mix, das letztlich zum Sturz des Superstars der Szene schon beim Start f\u00fchrte und alle Hoffnungen auf den Rekord zunichte machte.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-9024 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/dubai-mar-2017-start-640x442.jpg\" alt=\"dubai-mar-2017-start\" width=\"581\" height=\"401\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/dubai-mar-2017-start-640x442.jpg 640w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/dubai-mar-2017-start-768x530.jpg 768w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/dubai-mar-2017-start.jpg 800w\" sizes=\"(max-width: 581px) 100vw, 581px\" \/><span style=\"font-size: 12pt;\">Eine der dramatischsten Szenen im Laufjahr 2017: Der Sturz von Kenenisa Bekele beim Start zum Dubai Marathon. (c) Veranstalter<\/span><\/p>\n<p>Zwar raffte sich Kenenisa auf und setzte das Rennen fort, wurde dabei anfangs mit seinem Bruder Tariku verwechselt, der zun\u00e4chst in der Spitzengruppe dabei war. Dort wurde hohes Tempo gelaufen, bis 18 km lagen die Splits unter der Marke von Kimetto, selbst beim Halbmarathon nach 1:01:33 sah es noch gut aus. Allerdings nicht f\u00fcr Kenenisa, der mit Sch\u00fcrfwunden an H\u00fcfte und Arm hier weit zur\u00fccklag und bald darauf ausstieg.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-9036 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/dubai-mar-2017-winner-tola-534x640.jpg\" alt=\"dubai-mar-2017-winner-tola\" width=\"416\" height=\"498\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/dubai-mar-2017-winner-tola-534x640.jpg 534w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/dubai-mar-2017-winner-tola-768x921.jpg 768w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/dubai-mar-2017-winner-tola.jpg 854w\" sizes=\"(max-width: 416px) 100vw, 416px\" \/><span style=\"font-size: 12pt;\">Tamirat Tola (ETH) gewann mit Streckenrekord von 2:04:10 den Dubai Marathon 2017. Ein grandiose Leistung schon allein wegen eines Taupunktes von 16\u00b0C. (c) Veranstalter<\/span><\/p>\n<p>An der Spitze mussten fast alle Akteure f\u00fcr die schnelle Fahrt im ersten Teil bitter b\u00fc\u00dfen, nur der \u00c4thiopier <strong>Tamirat Tola<\/strong> konnte den Leistungsabfall in Grenzen halten und sogar mit 2:04:10 einen neuen Streckenrekord (besser: Event-Rekord) aufstellen. Mule Wasihun (ETH) als Zweiter lag mit 2:06:46 schon gut 2 1\/2 Minuten hinter dem Sieger. Nicht so stark wie in den letzten Jahren waren die Siegerzeiten bei den Frauen, wo <strong>Worknesh Degefa<\/strong> (ETH) in 2:22:35 vorne lag.<\/p>\n<p><strong><a href=\"http:\/\/run.hwinter.de\/?p=10783\">Teil 2 folgt<\/a><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ohne Frage hat bisher das Jahr 2017 in der internationalen Stra\u00dfenlaufszene h\u00f6chste Erwartungen erf\u00fcllt. 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