{"id":10092,"date":"2017-04-19T22:47:36","date_gmt":"2017-04-19T22:47:36","guid":{"rendered":"http:\/\/run.hwinter.de\/?p=10092"},"modified":"2017-04-21T09:25:45","modified_gmt":"2017-04-21T09:25:45","slug":"37-virgin-money-london-marathon-am-23-april-2017-mary-keitany-plant-angriff-auf-den-nur-frauen-weltrekord","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/run.hwinter.de\/?p=10092","title":{"rendered":"37. Virgin Money London Marathon am 23. April 2017:  Mary Keitany plant Angriff auf den &#8220;Nur-Frauen-Weltrekord&#8221;"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-390 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/londom-mar-logo.png\" alt=\"londom-mar-logo\" width=\"257\" height=\"126\" \/><\/p>\n<p>Im Rahmen der Pressekonferenz mit den Topl\u00e4uferinnen beim <strong>37. Virgin Money London Marathon<\/strong> am kommenden Sonntag k\u00fcndigte die zweifache London-Siegerin<strong> Mary Keitany<\/strong> (KEN) an, in die Regionen einer Zeit von 2:17:42 laufen zu wollen. <!--more-->Diese Zeit hatte im Jahr 2005 die Lauflegende Paula Radcliffe in London erreicht, die aktuell als Weltrekord in einem Rennen ohne m\u00e4nnliche Beteiligung gef\u00fchrt wird. Keitany hatte erst im Februar in Ras Al Khaimah ihre Bestleistung im Halbmarathon erheblich auf 65:13 steigern k\u00f6nnen. Mit ihre Bestmarke im Marathon von 2:18:37 im Jahr 2012 beim London Marathon ist sie mit fast einer Minute Abstand die Frau mit der schnellsten Vorleistung in einem auch in diesem Jahr wieder gro\u00dfartig besetzten Feld.<\/p>\n<p>Die Konkurrenz ist erheblich, insgesamt 4 Frauen am Start haben einen Marathon schon unter der Barriere zur Weltklasse von 2:20 Stunden absolviert. Dazu geh\u00f6rt <strong>Aselefech Mergia<\/strong> (ETH), die wie Keitany ihre Bestleistung von 2:19:31 im Jahr 2012 aufstellte, allerdings im Emirat Dubai. Die (Ex-)Halbmarathon-Weltrekordlerin <strong>Florence Kipagat<\/strong> (KEN) lief 2011 in Berlin 2:19:44; in London wurde sie von 2012 bei 2016 4., 6., 2., 5. und 3., so dass ihr noch ein Sieg fehlt, um die Serie in London zu komplettieren.<\/p>\n<p><strong>Mare Dibaba<\/strong> (ETH), ist die amtierende Weltmeisterin im Marathon, die ihren Hausrekord von 2:19:52 gleich zweimal erreichte, 2012 in Dubai und 2015 in Xiamen. Auch <strong>Aberu Kebede<\/strong> ist ihre beste Marathonzeit im Jahr 2012 gelaufen, in Berlin siegte sie in 2:20:30. Die \u00c4thiopierin <strong>Tirunesh Dibaba<\/strong> gilt als eine der gr\u00f6\u00dften L\u00e4uferinnen aller Zeiten mit f\u00fcnf Weltmeistertiteln und f\u00fcnf Olympiasiegen. In ihrem einzigen Marathon soweit schaffte sie im Jahr 2014 in London 2:20:35. Ihr Test beim RAK Halbmarathon war allerdings weniger \u00fcberzeugend, den sie mit deutlichem R\u00fcckstand hinter den Spitzenl\u00e4uferinnen in 66:50 Minuten als F\u00fcnfte absolvierte. Weiterhin Aussichten auf einen Spitzenplatz hat <strong>Helah Kiprop<\/strong> (KEN), die im letzten Jahr in London als Tempomacherin bis 25 km fungierte. Im Jahr 2016 siegte Helah beim Tokyo Marathon in 2:21:27 und bei den Weltmeisterschaften 2015 wurde sie Zweite. Im Jahr 2015 siegte <strong>Tigist Tufa<\/strong> (ETH) in 2:23:22 an der Themse, im Jahr zuvor lief sie in Shanghai in 2:21:52 ihre pers\u00f6nliche Bestzeit.<img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-10139 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/london-mar-2017-elites-ps-top-womenf-640x393.jpg\" alt=\"london-mar-2017-elites-ps-top-womenf\" width=\"548\" height=\"336\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/london-mar-2017-elites-ps-top-womenf-640x393.jpg 640w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/london-mar-2017-elites-ps-top-womenf-768x471.jpg 768w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/london-mar-2017-elites-ps-top-womenf.jpg 1200w\" sizes=\"(max-width: 548px) 100vw, 548px\" \/><span style=\"font-size: 12pt;\">Die Topl\u00e4uferinnen beim London Marathon 2017: Tirunesh Dibaba, Tigist Tufa, Mare Dibaba, Florence Kiplagat, Mary Keitany sowie Vivian Cheruiyot. (c) H. Winter<\/span><\/p>\n<p>Mit gro\u00dfer Spannung wird das Deb\u00fct von <strong>Vivan Cheruiyot<\/strong> (KEN) erwartet, die zuletzt bei Olympia in Rio Gold \u00fcber 5000 m der Frauen gewinnen konnte. Die sich auf der Pressekonferenz aber noch nicht festlegen wollte, ob sie noch einmal auf die Bahn zur\u00fcckkehrt. Ihr Vorbild ist Eliud Kipchoge, der wie Cheruiyot zun\u00e4chst eine Karriere auf der Bahn durchlaufen hat, ihr gro\u00dfes Ziel ist die Teilnahme am Olympischen Marathon in Tokyo im Jahr 2020. Die Startnummer &#8220;101&#8221; war eigentlich der Vorjahressiegerin vorbehalten, doch Jemima Sumgong (KEN) wurde nach Bekanntwerden einer positiven Doping A-Probe in London wieder ausgeladen. Nach ihrem EPO-Befund bei einer Trainingskontrolle wurde auch die Preisverleihung bei den World Marathon Majors, wo sie die Wertung der Serie X anf\u00fchrt, ausgesetzt.<\/p>\n<p>Als die Thematik in der Pressekonferenz angesprochen wurde, zeigten sich die Elitedamen auf dem Podium entt\u00e4uscht und betonten, dass sie in allen Belangen &#8220;clean&#8221; sind. Die Topl\u00e4uferinnen in London wirken in dieser Hinsicht durchaus glaubw\u00fcrdig. Interessant waren Antworten auf die w\u00f6chentlichen Trainingsumf\u00e4nge der Damen, die bei Tufa und Kiplagat bis zu 200 km pro Woche lagen, bei den beiden Dibabas sowie Cheruiyot um die 150 km. Nur Mary Keitany, die in der Regel zweimal am Tag trainiert, hat ihre Umf\u00e4nge nie zusammengez\u00e4hlt. Am Sonntag wird sich zeigen, welche Topl\u00e4uferin das beste Programm in der Vorbereitung absolviert hat.<\/p>\n<table class=\" aligncenter\" style=\"width: 650px;\">\n<tbody>\n<tr>\n<td colspan=\"4\"><strong> Liste der Eliteathletinnen:<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>102<\/td>\n<td>Mary Keitany<\/td>\n<td>KEN<\/td>\n<td>2:18:37<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>103<\/td>\n<td>Aselefech Mergia<\/td>\n<td>ETH<\/td>\n<td>2:19:31<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>104<\/td>\n<td>Florence Kiplagat<\/td>\n<td>KEN<\/td>\n<td>2:19:44<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>105<\/td>\n<td>Mare Dibaba<\/td>\n<td>ETH<\/td>\n<td>2:19:52<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>106<\/td>\n<td>Aberu Kebede<\/td>\n<td>ETH<\/td>\n<td>2:20:30<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>107<\/td>\n<td>Tirunesh Dibaba<\/td>\n<td>ETH<\/td>\n<td>2:20:35<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>108<\/td>\n<td>Helah Kiprop<\/td>\n<td>KEN<\/td>\n<td>2:21:27<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>109<\/td>\n<td>Tigist Tufa<\/td>\n<td>ETH<\/td>\n<td>2:21:52<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>110<\/td>\n<td>Lisa Weightman<\/td>\n<td>AUS<\/td>\n<td>2:26:05<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>111<\/td>\n<td>Andrea Deelstra<\/td>\n<td>NED<\/td>\n<td>2:26:46<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>112<\/td>\n<td>Maja Neuenschwander<\/td>\n<td>SUI<\/td>\n<td>2:26:49<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>113<\/td>\n<td>Jessica Trengove<\/td>\n<td>AUS<\/td>\n<td>2:27:45<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>130<\/td>\n<td>\n<div data-canvas-width=\"92.45333333333332\">Vivian Cheruiyot<\/div>\n<\/td>\n<td>KEN<\/td>\n<td>Deb\u00dct<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Rahmen der Pressekonferenz mit den Topl\u00e4uferinnen beim 37. 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